Es ist eine berechtige Hypothese zu behaupten: Du machst dir das Leben wahrscheinlich gerade schwerer als nötig.
What would it look like if it were easy?
Es ist eine berechtige Hypothese zu behaupten: Du machst dir das Leben wahrscheinlich gerade schwerer als nötig.
What would it look like if it were easy?
Wir hätten oft gute Ideen, die man nur umsetzten müsste, doch Angst lässt es nicht zu. Wenn man diese Gefühle besiegt, verändert sich alles. Denn sie manifestieren sich nur in unseren Köpfen. Es ist wichtig, diese Angst nicht gewinnen zu lassen.
Cecilia Havmöller
Die spannende Frage ist nicht: Wo habe ich gerade einen Fehler gemacht?
Viel besser ist die Frage: Wobei irre ich mich immer wieder?
In dem Moment, wo eine Kategorie eröffnet wird, finden Zuteilungen und Ausschlüsse statt.
Mit einer Zuordnung bzw. einem Ausschluss werden immer auch Möglichkeiten und Ressourcen eröffnet bzw. verwehrt.
Das Problem ist also nicht die Zuordnung zu einer Kategorie an sich, sondern die Eigenschaften und v.a. die Folgen (und die Ungleichheiten), die durch eine Zuordnung quasi automatisch ausgelöst werden.
Vor einem Zusammentreffen mit einem Menschen, das dich sehr belastet, hilft es, sich folgende Formel vor Augen zu halten:
80% des Erfolges entsteht bereits in dem Moment, wo du dich der Begegnung stellst und nicht mehr davonläufst.
Auf 90% Erfolgsaussicht kommst du, wenn du während der Begegnung ehrlich und offen über das sprichst, was dich bewegt. Wenn du nicht zurückhältst und wenn du dich als Mensch mit Gefühlen und Ängsten zeigst.
Die restlichen 10% liegen nicht in deiner Hand. Aber wenn du 90% des Weges zu einer Begegnung von Mensch zu Mensch gegangen bist, wird dein Gegenüber meist bereitwillig die restlichen 10% beitragen.
Es gibt für mich kaum ein beglückenderes Erlebnis als den Moment, wo ich etwas Entscheidendes begreife.
Danach ist nichts mehr wie zuvor.
Ich sehe es nicht, also ist es nicht da.
Ich höre es nicht, also wird nicht darüber gesprochen.
Ich spüre es nicht, also gibt’s kein Problem.
Wer sich selbst als einzig gültigen Maßstab nimmt, der wird das Wichtigste im Leben nicht mitbekommen.
Jeder Lifestyle Entrepreneur braucht zumindest einen Menschen in ihrem/seinem Leben, der/die die mitunter verrückten Ideen, die wir haben, ernst nimmt. Oder zumindest nicht darüber lacht, wenn wir ihm/ihr unseren neuesten Spleen anvertrauen.
Wenn du so einen Menschen in deinem Leben hast: Er/Sie zählt zu deinem wertvollsten Vermögen.
Halt ihn/sie gut fest!
Oft ist es leichter zu sagen, was man nicht will, als was man will.
Immerhin.
Manchmal führen falsche Annahmen trotzdem zu einen im Endeffekt positiven Ergebnis.
Dennoch wäre es besser, wenn dieses positive Ergebnis aufgrund korrekter Annahmen erreicht worden wäre.
Der Zweck heiligt nämlich nicht die Mittel.
Viel wichtige und wertvolle Arbeit wird von Menschen gemacht, die dafür nie angemessenen Dank bekommen werden.
Dankbarkeit ist, scheint es, keine Kategorie im Business.
Wer seine Arbeit gerne tut, ohne dafür Dankbarkeit zu erwarten, erspart sich viel Enttäuschung.
Hinhören statt zuhören.
Hinschauen statt zuschauen.
Feiner Unterschied, enorme Wirkung.
Kritik anzunehmen, fällt selten leicht. Aber am schwersten zu nehmen ist Kritik von Personen, die nicht das Mandat haben zu kritisieren.
Beispiel: Du wirst vom Chef kritisiert, dass du im Meeting mit einer Aussage für viel Verwirrung gesorgt hast. Er meint, das wäre unprofessionell gewesen. Gleichzeitig weißt du, dass eben dieser Chef zehn Minuten zu spät zu diesem Meeting gekommen ist. Wer war hier unprofessionell?
Auch wenn’s kränkt, auch wenn’s schwer fällt: Kritik, die von jemandem kommt, der kein Deut besser ist, brauchst du nicht annehmen. Derjenige hat kein Mandat zu kritisieren, und du solltest ihm dieses Mandat auch nicht verleihen.
Bist du bereit für ein mutiges Experiment?
Versuche, dich einen ganzen Tag nicht zu beschweren, zu jammern oder zu meckern. Nicht offen, nicht versteckt, nicht leise, nicht laut.
Nur einen Tag lang.
Ich vermute, du wirst dich wundern, wie schwer dir das fallen wird.
Ja, es ist ein Segen, viele Möglichkeiten im Leben zu haben. Ein Segen und ein Fluch.
Weil: Wenn man ein Geschenk annimmt, geht man auch eine Verpflichtung gegenüber dem Geschenk und dem Schenkenden ein. Diese Verpflichtung ist ernst zu nehmen. Jedes Geschenk hat seinen Preis.
Bereits die alten Trojaner haben diese bittere Lektion lernen müssen: Manchmal ist es besser, ein Geschenk nicht anzunehmen. Nicht jede Option muss man auch wahrnehmen.
Manchmal ist es besser zu sagen: Danke, aber nein danke.
Egal, wen du dir als Vorbild gewählt hast: Er/Sie hatte damals keine besseren Voraussetzungen als du heute. Er/Sie hatte es nicht leichter, du hast es nicht schwerer.
Er/Sie hat einfach getan, was zu tun war und ein paar der Möglichkeiten genützt, die sich am Weg aufgetan haben. Auch er/sie hatte Schwierigkeiten, auch er/sie hatte Zweifel, auch ihm/ihr war der Erfolg nicht garantiert.
Wir sehen bei unseren Vorbildern meist nur das Blumenbeet, nicht den Spaten.
Ein Profi nutzt sein Smartphone als Werkzeug und legt es weg, wenn es ihm nicht dient.
Ein Amateur ist Sklave seines Handys.
Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?
Joe Elliott, der Sänger von Def Leppard, sagt: Wenn du die Verantwortung nicht aushältst, die ein Hit mit sich bringt, dann schreib keinen!
Soll heißen: Wenn du nicht damit klar kommst, dass die Menschen deinen Hit immer und immer wieder hören wollen werden (auch 30 oder 40 Jahre später), wenn du nicht damit klar kommst, dass du deinen Hit immer und immer wieder spielen wirst müssen (auch zum tausendsten Mal), wenn du nicht damit klar kommst, dass du immer wieder an deinem Hit gemessen werden wirst (auch wenn dir deine neuen Songs viel besser gefallen)…
… dann überleg dir gut, ob du überhaupt einen Hit schreiben willst. Denn: Ein Hit ist nicht nur ein Privileg, er ist auch eine Verpflichtung den Menschen gegenüber, die deinen Song zum Hit gemacht haben.
Du kannst davon ausgehen, dass alles, was du für den nächsten Schritt brauchst, schon jetzt – in Überfluss! – vorhanden ist.
Vielleicht noch nicht für den übernächsten, aber für den nächsten Schritt ist jetzt schon alles da.
Worauf wartest du noch?
Für welchen Wert entscheidest du dich, wenn du nicht mehr komplett freie Wahl hast?
Für welchen Wert entscheidest du dich unter Druck?
Für welchen Wert entscheidest du dich in der Versuchung?
Für welchen Wert entscheidest du dich im Mangel?
Für welchen Wert entscheidest du dich, wenn keiner hinschaut?