Es gibt keine Nebenwirkungen.
Es gibt nur Wirkungen.
Wir sind verantwortlich für alle Wirkungen, die wir mit unseren Gedanken, Worten und Werken auslösen.
Nicht nur für die, die uns in den Kram passen.
Es gibt keine Nebenwirkungen.
Es gibt nur Wirkungen.
Wir sind verantwortlich für alle Wirkungen, die wir mit unseren Gedanken, Worten und Werken auslösen.
Nicht nur für die, die uns in den Kram passen.
Das Richtige zu tun, ist manchmal unpopulär. Man stößt damit andere Menschen vor den Kopf.
Damit müssen wir leben. Denn: Was wäre die Alternative?
Wir neigen dazu, die Dinge zu überfrachten.
Zu viele Input in eine Lehrveranstaltung. Zu viele Kapitel in ein Buch. Zu viel Information in einen Newsletter. Zu viele Aufgaben an einem Tag.
Wir tun uns immer leichter, wenn wir reduzieren, vereinfachen und aufteilen.
Wörter benennen Ideen. Sie geben ihnen einen Namen.
Erst wenn Ideen einen Namen haben, können wir über sie sprechen. Erst dann werden sie real. Erst dann „existieren“ sie.
Im Anfang war das Wort.
Das Ziel vieler Selbständiger ist es, mit ihrem Business eines Tages reich zu werden.
Aber um reich zu werden, müssen wir zuerst eines kapieren: Wir sind schon reich. Jede*r Österreicher*in gehört, egal wie hoch oder niedrig das Einkommen ist, zu den Top-1% der reichsten Menschen der Erde.
Was wir hingegen lernen müssen, ist, mit unserem bestehenden Reichtum so umzugehen, damit wir uns auch reich fühlen.
“Ich bin ein Sachensucher”, sagt Pippi eines Tages zu Tommy und Annika. “Ein Sachensucher, was ist denn das?”, fragt Tommy. “Einer, der Sachen sucht”, sagt Pippi. “Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand danach sucht. Und genau das tun die Sachensucher.”
Astrid Lindgren: Hier kommt Pippi Langstrumpf
Ich bin auch ein Sachensucher.
Manchmal erledigt wer seine Arbeit nicht. Oder nur schlecht. Oder viel zu spät.
Diese Fälle kommen dann gerne zu Menschen, die dafür bekannt sind, dass sie verlässliche und gute Problemlöser sind. Die den Ruf haben, Retter in der Not zu sein.
Wenn du so ein Retter-Typ bist, darfst du dir aber auch erlauben, das Problem an die Person zurückzudelegieren, die es verursacht hat. Du kannst und du musst dich nicht um alles kümmern. Und schon gar nicht musst du den Kopf hinhalten für Fehler, die du gar nicht begangen hast.
Nimm den Menschen nicht ihre Verantwortung weg.
Neid ist ein guter Indikator dafür, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Unsere Werte sind entscheidend dafür, worauf wir neidisch sind.
Da, wo wir Neid verspüren, dort finden wir auch Sinn.
Mein Vater wird heute 70 Jahre alt.
Unter all meinen Helden, denen ich mein Leben lang dankbar sein werde, sind meine Eltern wahrscheinlich die größten. Und mein Vater ist mir mit seiner Bescheidenheit, seiner Ruhe, seiner Großzügigkeit ein großes Vorbild. Er sich nie unterkriegen hat lassen, und dafür hat er meinen höchsten Respekt.
Vielen Dank für alles, Vati!
Die Schwester meiner Oma hat mit zunehmendem Alter immer schlechter gehört. Im Stillen vertraute sie meiner Oma eines Tages an:
Ich höre nichts mehr von dem, was die alle reden.
Aber wenn es mich angeht, werden sie’s mir schon sagen.
Ich denke, das gilt auch für uns in der “always on”-Welt von Social Media, Livetickern und Breaking News. Wir brauchen nicht alles hören, was da draußen gesagt wird.
Und wenn es uns wirklich angeht, werden wir es auch auf anderem Weg erfahren.
Eine Arbeit zu machen, die du für sinnvoll hältst.
Diese Arbeit aus einer ehrlich guten Absicht heraus machen.
Die Arbeit so gut zu machen, wie es dir eben gerade möglich ist.
Mit dieser Arbeit anderen Menschen zu helfen.
Für diese Arbeit einen gerechten Lohn zu bekommen.
Das ist Glück.
Selbst der kleinste Beitrag kann am Ende einen enormen Unterschied machen, wenn es um eine clevere, faire und nachhaltige Lösung geht.
“Ich möchte Teil der Lösung sein” darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein.
Es ist ein Aufruf zum Handeln.
Beides ist wichtig.
Beides ist wertvoll.
Beides hat seine Zeit.
Ein spannender Gedanke von Silvia Breier:
“Was ist aus der Sicht eines Klienten eine Beratung wert? Ist es der Betrag, den die Stunden in Summe kosten? Oder ist es das Ergebnis, das im Idealfall eine Verbesserung seiner Situation ist? Wenn Sie Ihr größtes Problem gelöst bekämen, was wäre Ihnen das wert?”
Silvia Breier: Geld Macht Gefühle (2017), S. 121
Was es mir wert wäre, wenn ich mein größtes Problem gelöst bekäme? Dafür müsste ich zuerst mal wissen, was mein größtes Problem ist.
Vielleicht ist ja genau das mein größtes Problem…
Ein spannendes Konzept von Seth Godin:
Jedes Mal, wenn wir zu einem neuen Projekt “ja” sagen, machen wir Schulden. Projekt-Schulden, die unser zukünftiges Ich abbezahlen muss.
Daher müssen wir gut darin werden, “nein” zu. sagen. Denn jedes Mal, wenn wir “ja” sagen, riskieren wir, uns noch weiter zu verschulden.
“Be careful who you owe, because who you owe decides who you will become.” (Seth Godin)
Dinge gehen nie plötzlich schief. Ehen zerbrechen nicht plötzlich, Businesses gehen nicht plötzlich in Konkurs.
Meistens gibt es mehr als genug Warnzeichen.
Wir scheitern, weil wir diese Warnzeichen nicht wahrnehmen. Wir scheitern, weil wir rechtzeitig wahrnehmen (wollen), was wirklich Sache ist.
Wir scheitern, weil wir nicht ernst nehmen, wie ernst es ist.
Es kommt mit Sicherheit der Moment, wo du einen Fehler machst und du darauf angesprochen wirst.
Dann kommt der Moment der Wahrheit, und du stehst vor der Entscheidung:
Wirst du das Rückgrat haben, den Fehler zuzugeben und den Konsequenzen couragiert ins Auge zu schauen?
Oder wirst du lügen, leugnen und Ausreden suchen, um irgendwie dein Gesicht zu wahren?
Die Entscheidung liegt bei dir. Jeden Tag aufs Neue.
Manchmal müssen wir etwas Neues wagen, damit wir uns wieder lebendig fühlen.
Damit wir uns mal wieder richtig g‘spüren.
Machmal hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder, etwas zu versuchen mit dem Risiko, dass es nicht gut geht. Oder es gar nicht zu machen.
Lange Zeit war ich überzeugt: Wenn du was machst, dann mach es gscheit – oder gar nicht.
Langsam beginne ich aber umzudenken. Manchmal ist es besser, etwas zu versuchen, als gar nichts zu machen. Ja, es kann schiefgehen. Aber gar nichts zu machen würde die vorhandene Chance zunichte machen, dass es klappt.
Wenn es klappt, hast du gezaubert. Wenn nicht, hast du’s zumindest versucht. Dafür gebührt dir auf jeden Fall Respekt.
Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann ist Ehrlichkeit notwendig.
Wenn wir zueinander und uns gegenüber nicht ehrlich sind, brauchen wir uns nicht wundern, wenn alles bleibt, wie es ist.