Reichtum ist keine Zahl.
Reichtum ist ein Gefühl.
Reichtum ist keine Zahl.
Reichtum ist ein Gefühl.
Ein Sammelalbum hat eine erstaunliche Eigenschaft: Es macht die Lücken sichtbar.
Ohne Sammelalbum sieht man zwar, was man hat, aber man erkennt nicht auf einen Blick, was noch fehlt. Die leeren Stellen im Sammelalbum machen die Lücken jedoch augenscheinlich.
Sammelalben gibt es, im übertragenen Sinn, in vielen Bereichen unseres Lebens. Sie können das Gute fördern oder das Böse.
Ich habe meinen Ehering verloren.
Warum?
Weil er mir nicht mehr gepasst hat. Er war zu groß und ist mir irgendwie vom Finger gerutscht, ohne dass ich es gemerkt habe.
Wie lang ich das schon gewusst habe?
Dass er mir nicht mehr ideal passt? Naja, schon länger. Ein paar Jahre, ehrlich gesagt.
Warum ich nicht vorher etwas dagegen unternommen habe?
Tja… Das frage ich mich jetzt auch.
An manchen Tagen läuft es einfach nicht rund. So sehr du dich auch bemühst, es ist einfach irgendwie der Wurm drin.
Tags darauf läuft wieder alles wie am Schnürchen.
Obwohl du eigentlich nichts verändert hast.
Meine Beobachtung: Die allermeisten Menschen sind hilfsbereit. Sie helfen gerne.
Das Problem ist jedoch, dass sie sich meistens nicht überlegen, was “Hilfe” in dem konkreten Fall überhaupt bedeutet.
Sie gehen nach folgender Heuristik vor: Was würde mir in so einem Fall helfen? Und wenn es mir hilft, dann wird es wohl auch jedem anderen helfen.
Stimmt halt leider nicht.
Bevor wir daher aus besten Absichten das tun, was wir selbst für hilfreich halten, sollten wir fragen:
Wie kann ich dir am besten helfen?
Oder: Was kann ich für dich tun?
Als eine meiner wichtigsten Aufgaben als Lehrender sehe ich, bei meinen erstsemestrig Studierenden die Selbstwirksamkeit zu stärken.
Du bist nicht allein. Du kannst es schaffen. Trau dir was zu.
Aber auch: Streng dich an! Es wird nicht einfach, aber es ist machbar!
Überleg dir mal: Wenn du von jemandem etwas brauchst und ihn/sie um einen Gefallen bitten möchtest…
Wie wäre es, wenn du ihm/ihr anbietest, sie für die Mühe zu bezahlen?
Es muss nicht viel sein, aber Geld verändert die Interaktion nachhaltig. Sobald Geld im Spiel ist, wird alles professioneller. Das Gespräch wird ernsthafter sein, die Qualität der Information wird besser sein, und die Bereitschaft, auch zukünftig zu helfen, erhöht sich schlagartig.
Wenn du bereit bist, für Unterstützung zu bezahlen, wirst du vom Bittsteller zum Kunden. Deine Position verändert sich um 180 Grad.
Kurz: Du wirst professionell.
Wir Österreicher*innen sind sehr brav.
Wir halten uns an die Regeln. Wir haben meist ein schlechtes Gewissen, wenn wir etwas tun, was vielleicht nicht ganz “sauber” sein könnte. Wir wollen keine Scherereien. Wir wollen nichts falsch machen.
Deshalb üben wir mitunter vorauseilenden Gehorsam. Damit blockieren wir uns jedoch, und wir schränken unsere Handlungsspielräume ein.
“Ask for forgiveness, not permission”, sagen die Amerikaner.
Ein gutes Gespräch ist durch nichts zu ersetzen.
Eine spannende Unterscheidung von Benjamin Hardy:
Ein Ziel zu verfolgen „weil ich kann“, ist gut. Das macht unser Leben interessant und spannend. Wir wachsen an diesen Herausforderungen, aber wir definieren uns nicht darüber, ob wir diese Ziele erreichen oder nicht. Der Weg ist das Ziel.
Ein Ziel zu verfolgen, weil ich mich sonst minderwertig, nicht “gut genug” fühle, ist schlecht. Wir werden nämlich auch nicht zufrieden sein, wenn wir das Ziel erreicht haben. Weil das Ziel unsere innere Leere nie auffüllen kann. Wir werden uns sofort das nächste Ziel suchen, das uns aber auch nicht glücklich machen wird.
Wir High Achiever sollten uns daher immer wieder fragen: Warum will ich dieses Ziel denn eigentlich erreichen? Weil ich kann, oder weil ich muss?
Es gibt keine Nebenwirkungen.
Es gibt nur Wirkungen.
Wir sind verantwortlich für alle Wirkungen, die wir mit unseren Gedanken, Worten und Werken auslösen.
Nicht nur für die, die uns in den Kram passen.
Das Richtige zu tun, ist manchmal unpopulär. Man stößt damit andere Menschen vor den Kopf.
Damit müssen wir leben. Denn: Was wäre die Alternative?
Wir neigen dazu, die Dinge zu überfrachten.
Zu viele Input in eine Lehrveranstaltung. Zu viele Kapitel in ein Buch. Zu viel Information in einen Newsletter. Zu viele Aufgaben an einem Tag.
Wir tun uns immer leichter, wenn wir reduzieren, vereinfachen und aufteilen.
Wörter benennen Ideen. Sie geben ihnen einen Namen.
Erst wenn Ideen einen Namen haben, können wir über sie sprechen. Erst dann werden sie real. Erst dann „existieren“ sie.
Im Anfang war das Wort.
Das Ziel vieler Selbständiger ist es, mit ihrem Business eines Tages reich zu werden.
Aber um reich zu werden, müssen wir zuerst eines kapieren: Wir sind schon reich. Jede*r Österreicher*in gehört, egal wie hoch oder niedrig das Einkommen ist, zu den Top-1% der reichsten Menschen der Erde.
Was wir hingegen lernen müssen, ist, mit unserem bestehenden Reichtum so umzugehen, damit wir uns auch reich fühlen.
“Ich bin ein Sachensucher”, sagt Pippi eines Tages zu Tommy und Annika. “Ein Sachensucher, was ist denn das?”, fragt Tommy. “Einer, der Sachen sucht”, sagt Pippi. “Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand danach sucht. Und genau das tun die Sachensucher.”
Astrid Lindgren: Hier kommt Pippi Langstrumpf
Ich bin auch ein Sachensucher.
Manchmal erledigt wer seine Arbeit nicht. Oder nur schlecht. Oder viel zu spät.
Diese Fälle kommen dann gerne zu Menschen, die dafür bekannt sind, dass sie verlässliche und gute Problemlöser sind. Die den Ruf haben, Retter in der Not zu sein.
Wenn du so ein Retter-Typ bist, darfst du dir aber auch erlauben, das Problem an die Person zurückzudelegieren, die es verursacht hat. Du kannst und du musst dich nicht um alles kümmern. Und schon gar nicht musst du den Kopf hinhalten für Fehler, die du gar nicht begangen hast.
Nimm den Menschen nicht ihre Verantwortung weg.
Neid ist ein guter Indikator dafür, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Unsere Werte sind entscheidend dafür, worauf wir neidisch sind.
Da, wo wir Neid verspüren, dort finden wir auch Sinn.
Mein Vater wird heute 70 Jahre alt.
Unter all meinen Helden, denen ich mein Leben lang dankbar sein werde, sind meine Eltern wahrscheinlich die größten. Und mein Vater ist mir mit seiner Bescheidenheit, seiner Ruhe, seiner Großzügigkeit ein großes Vorbild. Er sich nie unterkriegen hat lassen, und dafür hat er meinen höchsten Respekt.
Vielen Dank für alles, Vati!
Die Schwester meiner Oma hat mit zunehmendem Alter immer schlechter gehört. Im Stillen vertraute sie meiner Oma eines Tages an:
Ich höre nichts mehr von dem, was die alle reden.
Aber wenn es mich angeht, werden sie’s mir schon sagen.
Ich denke, das gilt auch für uns in der “always on”-Welt von Social Media, Livetickern und Breaking News. Wir brauchen nicht alles hören, was da draußen gesagt wird.
Und wenn es uns wirklich angeht, werden wir es auch auf anderem Weg erfahren.