Ich sehe es nicht, also ist es nicht da.
Ich höre es nicht, also wird nicht darüber gesprochen.
Ich spüre es nicht, also gibt’s kein Problem.
Wer sich selbst als einzig gültigen Maßstab nimmt, der wird das Wichtigste im Leben nicht mitbekommen.
Ich sehe es nicht, also ist es nicht da.
Ich höre es nicht, also wird nicht darüber gesprochen.
Ich spüre es nicht, also gibt’s kein Problem.
Wer sich selbst als einzig gültigen Maßstab nimmt, der wird das Wichtigste im Leben nicht mitbekommen.
Jeder Lifestyle Entrepreneur braucht zumindest einen Menschen in ihrem/seinem Leben, der/die die mitunter verrückten Ideen, die wir haben, ernst nimmt. Oder zumindest nicht darüber lacht, wenn wir ihm/ihr unseren neuesten Spleen anvertrauen.
Wenn du so einen Menschen in deinem Leben hast: Er/Sie zählt zu deinem wertvollsten Vermögen.
Halt ihn/sie gut fest!
Oft ist es leichter zu sagen, was man nicht will, als was man will.
Immerhin.
Manchmal führen falsche Annahmen trotzdem zu einen im Endeffekt positiven Ergebnis.
Dennoch wäre es besser, wenn dieses positive Ergebnis aufgrund korrekter Annahmen erreicht worden wäre.
Der Zweck heiligt nämlich nicht die Mittel.
Viel wichtige und wertvolle Arbeit wird von Menschen gemacht, die dafür nie angemessenen Dank bekommen werden.
Dankbarkeit ist, scheint es, keine Kategorie im Business.
Wer seine Arbeit gerne tut, ohne dafür Dankbarkeit zu erwarten, erspart sich viel Enttäuschung.
Hinhören statt zuhören.
Hinschauen statt zuschauen.
Feiner Unterschied, enorme Wirkung.
Kritik anzunehmen, fällt selten leicht. Aber am schwersten zu nehmen ist Kritik von Personen, die nicht das Mandat haben zu kritisieren.
Beispiel: Du wirst vom Chef kritisiert, dass du im Meeting mit einer Aussage für viel Verwirrung gesorgt hast. Er meint, das wäre unprofessionell gewesen. Gleichzeitig weißt du, dass eben dieser Chef zehn Minuten zu spät zu diesem Meeting gekommen ist. Wer war hier unprofessionell?
Auch wenn’s kränkt, auch wenn’s schwer fällt: Kritik, die von jemandem kommt, der kein Deut besser ist, brauchst du nicht annehmen. Derjenige hat kein Mandat zu kritisieren, und du solltest ihm dieses Mandat auch nicht verleihen.
Bist du bereit für ein mutiges Experiment?
Versuche, dich einen ganzen Tag nicht zu beschweren, zu jammern oder zu meckern. Nicht offen, nicht versteckt, nicht leise, nicht laut.
Nur einen Tag lang.
Ich vermute, du wirst dich wundern, wie schwer dir das fallen wird.
Ja, es ist ein Segen, viele Möglichkeiten im Leben zu haben. Ein Segen und ein Fluch.
Weil: Wenn man ein Geschenk annimmt, geht man auch eine Verpflichtung gegenüber dem Geschenk und dem Schenkenden ein. Diese Verpflichtung ist ernst zu nehmen. Jedes Geschenk hat seinen Preis.
Bereits die alten Trojaner haben diese bittere Lektion lernen müssen: Manchmal ist es besser, ein Geschenk nicht anzunehmen. Nicht jede Option muss man auch wahrnehmen.
Manchmal ist es besser zu sagen: Danke, aber nein danke.
Egal, wen du dir als Vorbild gewählt hast: Er/Sie hatte damals keine besseren Voraussetzungen als du heute. Er/Sie hatte es nicht leichter, du hast es nicht schwerer.
Er/Sie hat einfach getan, was zu tun war und ein paar der Möglichkeiten genützt, die sich am Weg aufgetan haben. Auch er/sie hatte Schwierigkeiten, auch er/sie hatte Zweifel, auch ihm/ihr war der Erfolg nicht garantiert.
Wir sehen bei unseren Vorbildern meist nur das Blumenbeet, nicht den Spaten.
Ein Profi nutzt sein Smartphone als Werkzeug und legt es weg, wenn es ihm nicht dient.
Ein Amateur ist Sklave seines Handys.
Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?
Joe Elliott, der Sänger von Def Leppard, sagt: Wenn du die Verantwortung nicht aushältst, die ein Hit mit sich bringt, dann schreib keinen!
Soll heißen: Wenn du nicht damit klar kommst, dass die Menschen deinen Hit immer und immer wieder hören wollen werden (auch 30 oder 40 Jahre später), wenn du nicht damit klar kommst, dass du deinen Hit immer und immer wieder spielen wirst müssen (auch zum tausendsten Mal), wenn du nicht damit klar kommst, dass du immer wieder an deinem Hit gemessen werden wirst (auch wenn dir deine neuen Songs viel besser gefallen)…
… dann überleg dir gut, ob du überhaupt einen Hit schreiben willst. Denn: Ein Hit ist nicht nur ein Privileg, er ist auch eine Verpflichtung den Menschen gegenüber, die deinen Song zum Hit gemacht haben.
Du kannst davon ausgehen, dass alles, was du für den nächsten Schritt brauchst, schon jetzt – in Überfluss! – vorhanden ist.
Vielleicht noch nicht für den übernächsten, aber für den nächsten Schritt ist jetzt schon alles da.
Worauf wartest du noch?
Für welchen Wert entscheidest du dich, wenn du nicht mehr komplett freie Wahl hast?
Für welchen Wert entscheidest du dich unter Druck?
Für welchen Wert entscheidest du dich in der Versuchung?
Für welchen Wert entscheidest du dich im Mangel?
Für welchen Wert entscheidest du dich, wenn keiner hinschaut?
Wir alle dienen einem Gott. Welchem Gott dienst du?
Dem Gott des Geldes?
Dem Gott des Prestige?
Dem Gott des Lobes?
Dem Gott der Bequemlichkeit?
Wäre dein achtjähriges Ich stolz auf das, was du heute tust?
Wir in der Leistungsgesellschaft glauben, dass wir uns sogar unsere Schicksalsschläge verdient haben müssen.
Ein Gründer, geläutert von jahrzehntelanger Arbeit in einem dysfunktionalen Unternehmen, hat die Misere vieler Betriebe heute auf den Punkt gebracht:
Am Anfang gibt’s ein Wir-Gefühl – wenn’s um’s Geld geht, dann nicht mehr.
Sobald Geld ins Spiel kommt, ändern sich die Spielregeln. Caveat emptor.
Kleine Kinder folgen der Regel: Wenn etwas nicht ist wie immer, dann ist es falsch.
Leider tun das auch noch viele Erwachsene.
Das größte Geschenk, das man einem Menschen geben kann:
Ich sehe dich.
Ich höre dich.
Ich nehme dich ernst.