Wir tun, aber wir haben keine Strategie (z.B. für Social Media).
Und wenn wir eine Strategie haben, dann halten wir uns nicht daran.
Wir tun, aber wir haben keine Strategie (z.B. für Social Media).
Und wenn wir eine Strategie haben, dann halten wir uns nicht daran.
Wenige Dinge sind so gewiss wie der Umstand, dass du dein Leben lang von Neid begleitet wirst.
Da ist einerseits der Neid der Anderen. Wenn dir etwas gelingt, wenn du dir was erlaubst oder wenn sich eine Investition für dich auszahlt, wirst du mit Gewissheit auf Menschen treffen, die auch wollen, was du hast. (Wohlgemerkt: nur das Ergebnis, nicht die ganze Arbeit dahinter.)
Andererseits (und viel interessanter) ist da der Neid, den du empfindest. Die Dinge, die du auch gerne hättest. Neid ist ein verlässlicher Indikator für die Dinge, die dir wichtig sind im Leben.
Das ist grundsätzlich auch okay so. Neid ist ein Teil des Lebens. Ungesund wird es nur, wenn:
Neid ist ein guter Indikator, aber ein schlechter Reiseleiter.
Du bist Unternehmer, kein Influencer.
Deswegen brauchst du auch nicht ständig auf Social Media sein.
Über die Jahre sind in ganz vielen sozialen Systemen die Puffer weggefallen.
Das betrifft Familien ebenso wie Unternehmen, egal, wie groß oder klein sie sind. Wenn alles nach Plan läuft, geht sich alles gerade so aus. Aber wehe, es kommt etwas dazwischen. Wehe, Mama wird krank oder ein Lieferant kann nicht rechtzeitig liefern. Wenn mal etwas aus dem Ruder läuft, entgleist gleich der ganze Zug.
Das beste Mittel, um nachhaltig und gesund zu leben (als Unternehmer oder als Familienvater), wäre, nach und nach die Puffer aufzubauen: finanziell, zeitlich und energetisch.
Die Natur ist schließlich auch kein Effizienzkaiser.
Eine gute Daumenregel: Mach deine Arbeit so, dass es für dich praktisch ist.
Verschwende keine unnötige Energie.
Meine Notizen zu ausgewählten Vorträgen des Entrepreneurship Summit 2022 in Berlin: Gerald Hüther, Günes Seyfarth, Sven Ripsas, Maren Urner
(mehr …)Die spielentscheidenden Momente im Unternehmerleben kommen dann, wenn du keine Motivation hast.
Echte Profis haben gelernt, auch ohne Motivation zu performen. Und die Allerbesten unter uns schaffen es, selbst dann ihr bestes Selbst zu sein, wenn sie am wenigsten motiviert sind.
Wenn du dich auf deine Motivation verlässt, wirst du nicht dort hinkommen, wo du hin willst.
Isabella Ošaben empfiehlt folgende Daumenregel für Social Media Content:
60% zu deiner Zielgruppe sprechen.
20% über deine Arbeit sprechen.
20% über dich sprechen.
Der Grund, warum wir nicht vom Denken ins Handeln kommen, ist meistens die Angst.
Und unter Gründer*innen ganz besonders die Angst vor ehemaligen Lehrer*innen und Kolleg*innen.
Was die wohl sagen werden, wenn wir auf einmal hergehen und sagen: So, jetzt bin ich Experte für…
Sich selbständig zu machen ist eine große Herausforderung.
Aber die Freude daran ist noch größer.
Wer auf Social Media erfolgreich sein will (soll heißen: wer dort Aufmerksamkeit bekommen möchte), muss bereit sein, deren Spiel zu spielen.
Bei diesem Spiel braucht man nicht nur guten Content, den sich ein paar Leute anschauen. Es braucht viel, viel mehr. Man muss sich mit den Eigenheiten der Plattform auseinandersetzen, muss viel über dessen Vorlieben und Abneigungen lernen und seinen Content konsequent darauf abstimmen.
Was bedeutet: Das Spiel zu spielen ist viel, viel Arbeit.
Andere Menschen haben dich nicht gerne groß. Den meisten Menschen geht es besser, wenn du klein bist: nicht zu auffällig, nicht zu erfolgreich und schon gar nicht zu glücklich. Zumindest nicht glücklicher als sie.
Das geht bis in den Freundeskreis und sogar in die engste Familie hinein. Weil jede Form von Glück und Erfolg immer auch eine Provokation ist: Warum geht es dem so gut und mir nicht?
Im Anderen sehen wir, welches Potenzial wir selbst auch hätten, aber (noch) nicht ausschöpfen. Und anstatt davon motiviert zu werden, reagieren viele Menschen mit Neid und Missgunst und machen andere nieder.
Das muss allen bewusst sein, die sich selbständig machen und ganz besonders allen Lifestyle Entrepreneuren. Glaub ja nicht, dass sich jede*r in deinem Umfeld mit dir freut, wenn du mit deinem Lifestyle Business erfolgreich und glücklich bist.
Videos sind nicht aufwendig.
Es ist dein Perfektionismus, der sie aufwendig macht!
[Danke Isabella Ošaben für diesen Gedanken.]
“Die wichtigste Bildungseinrichtung, die bedeutendste und höchste Schule, das sind wir selbst”, sagt Wolf Lotter.
Wir lernen nirgends sonst so schnell wie durch die eigene Erfahrung, besonders durch schmerzhafte Fehler.
Wir irren uns vorwärts. Und dafür gibt es auch keine Abkürzungen.
Expert*innen, die aus ihrer Profession ein Business machen möchten, haben ein besonderes Problem:
Das, worüber Expert*innen reden wollen und das, worüber ihre Kunden reden wollen, ist nicht immer das gleiche.
Spannender Gedanke von Gary Chapman:
Es ist schwer, Sinn in seinem Leben zu finden, wenn man nicht liebt und sich geliebt fühlt. Ohne Liebe verbringen (vergeuden?) wir viel Zeit damit, Sinn, Selbstwert und Sicherheit zu suchen.
Wer Sinn in seinem Business (oder in seinem Job) sucht, sucht vielleicht nach Liebe – am falschen Ort.
Unlängst war unsere Waschmaschine kaputt.
Ich war entschlossen, sie selbst zu reparieren. Ich bin ja ein geschickter Bursche, es gibt genügend Youtube-Videos, und so schwer kann das ja nicht sein.
Drei Reparaturstunden später musste ich mir eingestehen, dass das alles doch nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint und dass ich wohl doch lieber einen Profi ran lassen sollte, der weiß, was er tut.
Der Profi war dann zwei Tage später im Haus. Im Endeffekt hat es ihn mehr Zeit gekostet, meine Reparaturversuche wieder zu korrigieren, als wenn ich ihn gleich gerufen hätte.
What do we learn, Palmer? What do we learn?
Wir Entrepreneure sind nicht ehrlicher oder unehrlicher als andere Menschen.
Aber wir werden öfter und strenger bestraft als andere, wenn wir uns selbst Lügen erzählen.
Wir spüren es nämlich sehr direkt und schmerzlich am Umsatz, der nicht reinkommt.
“Das Neue braucht Freunde”, heißt es im Film Ratatouille.
Wenn wir ein neues Angebot, ein neues Produkt, eine neue Geschäftsidee in die Welt bringen wollen, dann brauchen wir genau diese Freunde, sonst wird das nix. Wir brauchen Menschen, die von Anfang an an unser Vorhaben glauben, die uns ermutigen und uns die richtige Richtung weisen.
Diese Freunde des Neuen können unsere tatsächlichen Freunde sein, aber im besten Fall sind es Kund*innen, die sich auf das Neue einlassen, die sich begeistern lassen und anderen begeistert davon erzählen.
Wir sollten unsere Energie also nicht nur darauf verwenden, das Neue in die Welt zu bringen, sondern auch ein Umfeld schaffen, wo Menschen mit dem Neuen Freundschaft schließen können.
Wenn du kein Social-Media-Marketing machen willst, dann ist das völlig in Ordnung.
Aber dann musst du etwas Anderes machen, weil sichtbar werden musst du auf jeden Fall!
[Danke Katharina Lewald für den Gedanken.]