Tag#LifestyleBusiness

Der Grund aufzustehen

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Es ist so wichtig, sich immer wieder vor Augen (und Ohren) zu halten, warum wir unser Lifestyle Business eigentlich machen.

Wir sind so leicht abzulenken. Aber der ganze Lärm, der oft so spannend und verlockend scheint, hat wahrscheinlich null damit zu tun, warum wir heute Früh aufgestanden sind. 

Tinder

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Tinder löst ein Problem.

Deshalb wird es auch genutzt, wenn es alle Sch***e finden.

Funktioniert nicht

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Ob etwas funktioniert oder nicht, ist nicht in erster Linie eine Frage der Methode oder des Tools. Es ist eine Frage der Person, die sie verwendet!

Jeder von uns gebraucht ein und dasselbe Werkzeug ein bisschen anders. Die einen schaffen damit ein Kunstwerk, die anderen tun sich damit weh. 

Nur weil etwas bei jemand anderem funktioniert oder nicht funktioniert, heißt das für mich überhaupt gar nichts. Diese Information ist eigentlich vollkommen wertlos. Ob etwas für mich funktioniert oder nicht, hängt einzig davon ab, wie gut es zu mir passt und wie wohl ich mich damit fühle. 

Wenn mir ein Anzug perfekt passt, werde ich ihn auch gerne tragen. 

Großes schaffen

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Du kannst mit deinem Business Großes schaffen.

Du kannst dir ein großes Business schaffen mit viel Umsatz, vielen Kunden, viel Impact usw.

Aber du kannst auch Großes schaffen im Kleinen. Großes kann in einer einzigen Sekunde eines einzelnen Beratungsgesprächs mit einem einzigen Kunden entstehen.

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Venture Capitalists haben ihre ganz eigene Logik. Sie investieren in eine Vielzahl von Start-ups und sind zufrieden, wenn eines von zehn Start-up-Investments erfolgreich ist.

Aus meiner Sicht ein wichtiger Aspekt dabei: Venture Capitalists ist es wurscht, welches der zehn Start-ups erfolgreich ist. Es geht ihnen nicht um die Menschen hinter den Start-ups, sondern rein wirtschaftlichen Erfolg.

Aber was ist mit jeder Einzelnen und jedem Einzelnen der Menschen, die zu den 90% der nicht erfolgreichen Startup-Gründer zählen? Für die sieht die Sache ganz, ganz anders aus. Für sie ist eine gescheiterte Gründung mitunter ein persönliches Drama.

Venture Capitalists ist das aber wurscht. Das muss jedem bewusst sein, der glaubt, in einem VC-Investment sein Heil zu finden.

[Danke Günter Faltin für diesen Gedanken.]

Ziele für 2023

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Es ist ja schön und gut, wenn du dir für dein Unternehmen Ziele vornimmst. Wenn du ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 haben willst.

Aber: Niemand interessiert sich für deine Ego-Ziele. Um deine Ziele zu erreichen, vermute ich mal, wirst du die Hilfe deiner Kund*innen brauchen.

Und da lautet die einzig relevante Frage: Was kannst du für deine Kunden tun, damit sie 2023 erfolgreich werden?

Alles ist möglich

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Stefanie Kneisz meint, 2023 könnte ein Alles-ist-möglich-Jahr sein.

Das neue Jahr gibt uns 365 neue Chancen, mehr von dem zu werden, der wir sind. Unsere Potenziale noch besser auszuschöpfen. Unsere Träume wahr zu machen.

Wenn wir zum Anfang des Jahres 2023 nicht träumen dürfen, wann dann?

Nicht sehr beliebt

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Die Wirtschaftskammer lässt gerade darüber abstimmen, welche vier Webinare 2023 angeboten werden sollen. Hier der Zwischenstand:

Man beachte die letzten drei Plätze: Finanzen und Verkaufen.

Meiner Meinung nach wären das die wichtigsten Themen in der Liste. Und eben auch die unbeliebtesten.

[Bis 10. Jänner 2023 kannst du hier das Ergebnis noch korrigieren.]

Verschlafen

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Ein italienischer Bischof hat die Weihnachtsmesse verschlafen, die er eigentlich zelebrieren wollte. Nach dem Abendessen wollte er sich kurz ausruhen und hat versehentlich den Wecker auf 10:50 statt 22:50 gestellt.

Als er drauf kam, war es zu spät. Ein Kollege musste den Gottesdienst für ihn leiten.

Als er verspätet zur Messe erschien, entschuldigte er sich bei der versammelten Gemeinde und sagte: “Wir dürfen uns nicht vor unseren eigenen Schwächen erschrecken.”

Was für ein wunderbarer Satz!

Mögen alle Menschen, die gerade im Begriff sind, sich selbständig zu machen, vor ihren eigenen Schwächen nicht erschrecken, welche die Selbständigkeit gnadenlos aufdecken wird.

[Quelle: orf.at]

Erfolgreich im www

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Unlängst in brand eins gelesen:

Zahl der Websites weltweit, in Milliarden…………………………………………… 2
Anteil der Webinhalte, die nicht wahrgenommen werden, in Prozent……. 45

Das heißt: Wenn du auch nur einen einzigen Besucher auf deiner Website, eine einzige Leserin deines Newsletters oder einen einzigen View deines YouTube-Videos hast, gehörst du schon zu den Erfolgreichen im Internet.

Angst vor der Sichtbarkeit

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Einerseits wünschen wir uns nichts so sehr, als dass wir für das, was uns am Herzen liegt und wofür wir jeden Tag mit ganzem Einsatz arbeiten, gesehen und gelobt werden.

Gleichzeitig haben wir auch Angst vor der Sichtbarkeit.

Was, wenn ich da raus gehe, und keiner will mich?

Wem “gehört” ein Solo-Business?

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Auf den ersten Blick ist das eine absurde Frage.

Aber gehört ein Solo-Busienss wirklich nur dem Solopreneur?

Oder gehört es nicht auch (zumindest teilweise) der Gesellschaft, die in den Solopreneur mit Steuergeldern investiert hat? Was ist jeder Solopreneur der Gesellschaft “schuldig” für die Ausbildung, Förderungen, öffentlichen Servicestellen, Infrastruktur etc.? Hat er damit nicht auch gegenüber der Gesellschaft die Verantwortung, mit seinem Business etwas Positives zum großen Ganzen beizutragen?

Oder wird diese “Schuld” eh dadurch getilgt, dass er (nicht wenig) Steuern und Sozialversicherung zahlt?

Die 7 unsichtbaren Profit-Killer

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  1. Drama (unter Geschäftspartnern, in der Beziehung, im eigenen Kopf)
  2. Mitarbeiter und Führung
    1. Fehlende Planung und Steuerung der Aufträge und Auftragsabwicklung
    2. Fehlende Standards und Prozesse
    3. “Blindleistung”: Leistung, die erbracht wird, aber nichts bringt.
  3. Geschäftsmodell stirbt schleichend (Digitalisierung, Fachkräftemangel, Gesetzgebung)
  4. Sprunghaftigkeit: „Wir sind nicht in der Profession „Schnell und hektisch reich werden“.“ Unsere Businesses sind langfristig profitabel.
  5. Bauen auf fremdem Land — Betrifft natürlich unsere Social-Media-Präsenzen, aber auch Lernplattformen haben einen Lockin-Effekt! Caveat emptor!
  6. Mehr ist besser. Be everywhere. Jack of all trades. „Dann walzt du dich platt!“
  7. Große Ereignisse im Leben, die dich ablenken — und die du unterschätzt: z.B. Nachwuchs, Kindererziehung, pflegebedürftige Eltern, Krankheit, Scheidung.

[Danke Maik Pfingsten für diese erkenntnisreiche Zusammenstellung.]

Minderung

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Solange die Zeichen auf Wachstum stehen, dreht sich im Wirtschaftsleben alles um Expansion und Skalierung.

Wenn sich im Wirtschaftssystem die Zeichen jedoch auf Minderung (“Nullwachstum”) drehen, dann ändern sich auf die unternehmerischen Aufgaben.

In Zeiten der Minderung ist es besonders wichtig, in die Substanz des Unternehmens zu investieren. Also: In die Beziehungen zu den Kund*innen, besonders zu den Stammkund*innen.

Oder in die Frage: Wie schaffe ich es, so einen exzellenten Job zu machen, dass ich für meine Schlüsselpartner unverzichtbar bleibe oder werde?

[Danke Philipp Maderthaner für diese Gedanken.]

Notbremsung

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Unlängst, als ich mit der Badner Bahn nach Wien gefahren bin, ist mir folgendes Hinweisschild aufgefallen:

Denken Sie an die Möglichkeit einer Notbremsung
und benützen Sie stets die Haltegriffe.

Das gilt auch für uns Selbständige und Unternehmer*innen.

Besonders dann, wenn wir wieder mal Angst haben, ein Risiko einzugehen.

Bankrott gehen

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Unlängst bei einem BWL-Seminar gehört:

Es ist besser, Bankrott zu gehen und zu wissen, warum,
als Gewinn zu machen und nicht zu wissen, warum.

Seither überlege ich, ob das stimmt.

Hängt wohl davon ab, was man unter “besser” versteht.

Aus dem Stand

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Wenn man gerade eine neue Fähigkeit erlernt und auf Anhieb damit Erfolg hat, heißt es vorsichtig zu sein. Gut möglich, dass dieser Erfolg ein reiner Zufall ist.

Eine Faustregel, ab wann man darauf vertrauen kann, die neue Fähigkeit wirklich zu beherrschen, hat mir unlängst eine Gründerin genannt:

Man braucht 15 Kund*innen, und bei 12 von ihnen muss man Erfolg gehabt haben.