Tag#Marketing

Stundensatz

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Wenn dich jemand fragt, wie viel eine Stunde bei dir kostet…

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne komisch dabei drein zu schauen?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne im nächsten Moment zu sagen, dass aber alles verhandelbar ist und ihr euch preislich sicher einigen werdet?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne dass du innerlich ein schlechtes Gewissen bekommst, weil du so viel verlangst für eine Arbeit, die dir ehrlich gesagt sehr leicht fällt?

Wenn nicht, dann fang sofort an, das zu üben.

Logo

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Ein Logo ist nicht dazu da, dass es dein Unternehmen oder deine Produkte erklärt. Apple verkauft ja auch keine Äpfel.

Ein Logo ist dazu da, aufzufallen und wiedererkennbar zu sein.

Auch Seth Godin

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In seinem wunderbaren Podcast Akimbo beantwortet Seth Godin jede Woche die Fragen seiner Hörer*innen.

Fast jede Woche. Denn diese Woche ist es Seth Godin passiert, dass er keine Hörer*innen-Fragen bekommen hat.

Ich kenne das aus meinem eigenen Podcast [Projekt: Leben] gut, wo ich auf in jeder Folge dazu aufgerufen habe, mir Fragen zu schicken. Mir ist es, im Gegensatz zu Seth Godin, jedoch immer so gegangen, dass ich keine Hörer*innen-Fragen bekommen habe.

Immerhin ist es ein bisschen tröstlich, dass es auch dem großen Seth Godin manchmal so geht wie mir.

Sichtbar werden

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Wer sich sichtbar macht, der macht sich auch angreifbar. 

Und angegriffen wird niemand gerne. 

Deswegen machen sich viele erst gar nicht sichtbar. 

Zielgruppe

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Ein wichtiger Reminder von Tim Ferriss für alle Lifestyle Entrepreneure:

It’s not about the number of people who don’t get it,
it’s about the number of people who do get it.

Sei für die Menschen da, die dankbar sind dafür, das es dich gibt.

Angebot und Nachfrage

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Es stimmt schon: Wenn es für dein Angebot keine Nachfrage gibt, dann hat dein Angebot wenig Sinn.

Aber: Wenn du gar kein Angebot machst, kann es auch keine Nachfrage geben.

Der Vorteil eines Newsletters

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Ein cleverer Gedanke von Gregor Schmalzried:

Ich weiß zwar nicht, wie man Experte in irgendwas wird. Aber wenn du dir ein Thema schnappst und ein Jahr lang einen Newsletter darüber schreibst… dann bist du zumindest verdammt nah dran.

Warmes Brot

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Brot, das ein bisschen aufgewärmt wurde, schmeckt viel besser. Unvergleichbar viel besser. Noch dazu, wenn das Brot an sich schon von sehr guter Qualität ist.

Kleiner Effekt, große Wirkung.

Wie so vieles im Leben. Und im Business.

Krypto-Flugblatt

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Letztens habe ich folgenden Flyer in meinem Briefkasten gefunden:

Ich frage mich: Wer, um Himmels willen, kauft Kryptowährung aufgrund eines Flyers im Briefkasten? Wer, um alles in der Welt, trifft so seine Investitionsentscheidungen?

Andererseits: Es gibt die komischsten Leute.

Man kann’s dem Unternehmen nicht verübeln, es zu versuchen.

Verkaufsgespräche sind wie Dates

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Dates laufen dann gut, wenn beide Spaß daran haben. Wenn ein anregendes Spiel zwischen zwei gleichberechtigten Personen entsteht, das in guter Erinnerung bleibt, wenn man danach auseinandergeht.

Dates laufen dann schlecht, wenn einer der beiden verzweifelt und needy rüber kommt. Wenn die Interaktion nicht leichtfüßig ist, sondern verkrampft. Wenn einer “gewinnen” will.

Die besten Dates (Verkaufsgespräche) sind generell die, die man gar nicht braucht. Wenn man gar keinen Erfolg sucht, steigen die Erfolgsaussichten exorbitant.

Wer gar nicht auf Partnersuche ist, wird ausgesprochen attraktiv.

Und wer’s nötig hat, hat es nicht verdient.

Website: Wohnzimmer vs. Verkaufsraum

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Die Website ist für die meisten Lifestyle Entrepreneure eine schwierige Baustelle: Was soll drauf stehen? Was nicht?

Eventuell kann es helfen, die Website in zwei Aufgabenbereiche zu teilen:

  1. Wohnzimmer: Wir laden auf unserer Website unsere Besucher*innen quasi in unser virtuelles Wohnzimmer ein. Sie sollen sich auf unserer Website willkommen und wohl fühlen, und sie sollen uns in Ruhe kennenlernen können. Kein Stress, keine unnötigen Ablenkungen, sondern freundliche Aufmerksamkeit.
  2. Verkaufsraum: Bestimmte Bereiche unserer Website sollen unsere Besucher*innen dazu einladen, unsere Angebote auszuprobieren und zu kaufen. Wir präsentieren unsere Angebote dort im besten Licht und vermitteln ehrlich und echt, warum und wie unsere Angebote unseren Besucher*innen helfen werden. Hier wollen wir überzeugen, denn hier wollen wir Umsatz machen.

Es lohnt sich mitunter, diese beiden Aufgaben sowohl gedanklich als auch räumlich auf der Website zu trennen.

Vielleicht kann diese Trennung sogar so weit gehen, zwei Websites zu bauen: Eine wohlige Wohnzimmer-Website und eine knackige Verkaufs-Website (Landingpage).

Zufallskunden (2)

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Manchmal passiert es uns Lifestyle Entrepreneuren, dass Kund*innen zu uns kommen, wo wir nicht wirklich wissen, wieso sie uns gefunden haben.

Das ist gut, das ist schön – aber das ist auch gefährlich.

Zufallskund*innen wiegen uns nämlich in einer falschen Sicherheit. Sie machen uns glauben, dass unsere Positionierung eh passt, dass unser Marketing offensichtlich funktioniert, dass unsere Angebote überzeugend sein müssen.

Aber das stimmt nicht. Zufallskund*innen sind uns zugefallen trotz unserer Positionierung, unseres Marketings und unserer Angebote – nicht wegen.

Wenn du also überwiegend mit Zufallskund*innen arbeitest, sollte dir das ein Warnsignal sein.

Hilfsbereit

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Meine Beobachtung: Die allermeisten Menschen sind hilfsbereit. Sie helfen gerne.

Das Problem ist jedoch, dass sie sich meistens nicht überlegen, was “Hilfe” in dem konkreten Fall überhaupt bedeutet.

Sie gehen nach folgender Heuristik vor: Was würde mir in so einem Fall helfen? Und wenn es mir hilft, dann wird es wohl auch jedem anderen helfen.

Stimmt halt leider nicht.

Bevor wir daher aus besten Absichten das tun, was wir selbst für hilfreich halten, sollten wir fragen:

Wie kann ich dir am besten helfen?

Oder: Was kann ich für dich tun?