Tag#Marketing

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (3)

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Wenn wir über die Probleme und Sehnsüchte unserer Kund*innen sprechen, und das in ihren eigenen Worten, dann denken und handeln wir empathisch.

Seth Godin nennt das practical empathy:

To make a difference, we need the practical empathy to realize that the other person doesn’t know what you know, doesn’t believe what you believe and might not want what you want. We have to move from where we are and momentarily understand where they are.

Seth Godin

Es geht nicht darum, was wir denken. Es geht nicht darum, was wir (mit unserem Expertenwissen) für das Problem halten. Es geht nicht mal darum, dass wir eine Lösung haben, die unseren Kund*innen hilft.

Zuerst mal geht es darum, dass wir unseren Kund*innen aus ehrlichem Herzen sagen können: “Ich verstehe dich. Ich verstehe deinen Kummer, und ich kenne deine Träume. Ich sehe dich, und ich nehme dich ernst.”

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (2)

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Unsere Kund*innen verstehen uns besser, wenn wir es schaffen, uns in ihren Worten auszudrücken.

Wenn du in der Problemsprache über die Sorgen deiner Kund*innen sprichst, dann sprich exakt in ihren Worten. Beschreibe den Schmerz genau so, wie sie ihn beschreiben.

Wenn du in der Sehnsuchtssprache über die Träume deiner Kund*innen sprichst, dann sprich exakt in ihren Worten. Beschreibe ihre Wünsche genau so, wie sie sie beschreiben.

Du brauchst hier überhaupt nicht kreativ sein. Du musst nur genau zuhören (und dir Notizen machen).

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (1)

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Es gibt zwei “Sprachen”, mit denen wir zu unseren Kund*innen sprechen können:

Problemsprache: Wir sprechen das an, was im Leben unserer Kund*innen gerade nicht passt. Den Schmerz, die Scham, die Fehler. In aller Klarheit und Deutlichkeit. Wir nennen beim Namen, was schief läuft und erzeugen dadurch den Wunsch, es in Zukunft besser zu machen (“weg von”-Motivation).

Sehnsuchtssprache: Wir malen unseren Kund*innen aus, was sein könnte. Wir beschreiben in bunten Farben ihre Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Wir sagen ihnen, dass es nicht so sein muss, wie es gerade ist, sondern dass ein besseres Leben möglich ist: mehr Erfolg, mehr Freiheit, mehr Zufriedenheit (“hin zu”-Motivation).

Es ist wichtig, dass wir beide Sprachen fließend beherrschen. Denn jede Sprache hat seine Zeit und seine Zuhörer*innen.

Manche suchen billig

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Es gibt Kund*innen, die suchen die billigste Lösung, egal ob sie gut ist oder nicht.

Und es gibt Kund*innen, die suchen die beste Lösung, egal ob sie billig ist oder nicht.

Wähle weise.

“Über mich”-Seite

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Worum geht es auf deiner “Über mich”-Seite?

Um dich?

Oder darum, was für deine Besucher drin ist in deiner Geschichte?

Hoffnungen

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Wenn Menschen deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen, dann sind damit Hoffnungen verbunden.

Die Hoffnung, dass sich ihr Leben dadurch verbessert. Die Hoffnung, dass sie dadurch erfolgreicher werden. Die Hoffnung, dass sie weniger traurig oder einsam werden.

Kennst du die Hoffnungen deiner Kund:innen?

Und: Wie gut kannst du diese Hoffnungen erfüllen?

Unter die Haut

U

Auf allen Märkten werden so viele oberflächliche Gespräche geführt. Davon brauchen wir nicht mehr. Die kann keiner mehr hören.

Wie wäre es, wenn du deine Gespräche am Markt nicht länger an der Oberfläche führen würdest, sondern eine Schicht tiefer? Da, wo es wirklich zu kribbeln beginnt. Da, wo wir tatsächlich was spüren.

Was wir brauchen – und was sich unsere Kund*innen eigentlich auch sehnlichst wünschen würden –, sind Gespräche, die unter die Haut gehen.

Alles anbieten

A

Es ist für Lifestyle Entrepreneure gar nicht einfach herauszufinden, was das optimale Angebot für die Zielgruppe ist.

Weithin hört man den Rat, sehr fokussiert zu sein. Eine Nische zu bedienen. Lieber wenig anzubieten, das aber in hoher Qualität – und hochpreisig.

Dieser Rat ist auch grundsätzlich okay. Und dennoch kann es sein, dass manchmal das genaue Gegenteil der bessere Zugang ist.

Nämlich: Alles Mögliche anzubieten. Keine Einschränkung zu treffen, nicht zu fokussieren.

Sondern zu warten, was die Kund*innen sagen. Was die Kund*innen auswählen. Zu schauen, was gut ankommt und was nicht. Mehr von dem machen, das nachgefragt wird, und Zug um Zug das weglassen, was niemanden interessiert.

Go with the flow. Das ist keine schlechte Strategie.

Stundensatz

S

Wenn dich jemand fragt, wie viel eine Stunde bei dir kostet…

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne komisch dabei drein zu schauen?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne im nächsten Moment zu sagen, dass aber alles verhandelbar ist und ihr euch preislich sicher einigen werdet?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne dass du innerlich ein schlechtes Gewissen bekommst, weil du so viel verlangst für eine Arbeit, die dir ehrlich gesagt sehr leicht fällt?

Wenn nicht, dann fang sofort an, das zu üben.

Logo

L

Ein Logo ist nicht dazu da, dass es dein Unternehmen oder deine Produkte erklärt. Apple verkauft ja auch keine Äpfel.

Ein Logo ist dazu da, aufzufallen und wiedererkennbar zu sein.

Auch Seth Godin

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In seinem wunderbaren Podcast Akimbo beantwortet Seth Godin jede Woche die Fragen seiner Hörer*innen.

Fast jede Woche. Denn diese Woche ist es Seth Godin passiert, dass er keine Hörer*innen-Fragen bekommen hat.

Ich kenne das aus meinem eigenen Podcast [Projekt: Leben] gut, wo ich auf in jeder Folge dazu aufgerufen habe, mir Fragen zu schicken. Mir ist es, im Gegensatz zu Seth Godin, jedoch immer so gegangen, dass ich keine Hörer*innen-Fragen bekommen habe.

Immerhin ist es ein bisschen tröstlich, dass es auch dem großen Seth Godin manchmal so geht wie mir.

Sichtbar werden

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Wer sich sichtbar macht, der macht sich auch angreifbar. 

Und angegriffen wird niemand gerne. 

Deswegen machen sich viele erst gar nicht sichtbar. 

Zielgruppe

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Ein wichtiger Reminder von Tim Ferriss für alle Lifestyle Entrepreneure:

It’s not about the number of people who don’t get it,
it’s about the number of people who do get it.

Sei für die Menschen da, die dankbar sind dafür, das es dich gibt.

Angebot und Nachfrage

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Es stimmt schon: Wenn es für dein Angebot keine Nachfrage gibt, dann hat dein Angebot wenig Sinn.

Aber: Wenn du gar kein Angebot machst, kann es auch keine Nachfrage geben.

Der Vorteil eines Newsletters

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Ein cleverer Gedanke von Gregor Schmalzried:

Ich weiß zwar nicht, wie man Experte in irgendwas wird. Aber wenn du dir ein Thema schnappst und ein Jahr lang einen Newsletter darüber schreibst… dann bist du zumindest verdammt nah dran.