Sind Menschen, deren Business es ist zu lehren: Psychologen, Pädagogen, Philosophen, Psychotherapeuten und so weiter.
Was müssen sie wissen?
Die meisten Menschen lernen nicht gerne.
Sind Menschen, deren Business es ist zu lehren: Psychologen, Pädagogen, Philosophen, Psychotherapeuten und so weiter.
Was müssen sie wissen?
Die meisten Menschen lernen nicht gerne.
Die spannende Frage ist nicht: Wo habe ich gerade einen Fehler gemacht?
Viel besser ist die Frage: Wobei irre ich mich immer wieder?
Ein Berater ist dann wertvoll, wenn er seine Kunden irritiert. Nicht vollkommen verstört, aber wenn er zum Nachdenken anregt. Wenn der Kunde aus der Beratung raus geht und sagt: Interessant, so habe ich das noch gar nicht gesehen.
Ein Berater, der nicht ab und zu auch vor den Kopf stößt, bringt seine Kunden auch nicht wirklich weiter.
Es gibt niemanden, der dir die Erlaubnis geben könnte, dass du dein Lifestyle Business aufbaust – ganz nach deinen eigenen Vorstellungen und Vorlieben.
Niemanden, außer dich selbst.
Was erlaubst du dir?
“Wie kann ich das Leben meiner Kunden leichter machen?”
Das ist die Schlüsselfrage.
Die Antworten darauf sind deine Wegweiser zum Erfolg.
Was ich aus dem Film Blue Eyed gelernt habe:
Derek Sivers sagt: Man kann sich die Welt vorstellen wie einen riesigen Wackelpudding an Gleichgültigkeit (“apathy”). Man braucht ein wirklich sehr scharfes Messer, um durch diesen Pudding zu schneiden.
Das bedeutet für uns Lifestyle Entrepreneure: Wir müssen wirklich auffallen und “memorable” sein, um gegen den den Wackelpudding der Gleichgültigkeit anzukommen.
Die Menschen sind nicht deswegen gleichgültig uns gegenüber, weil sie boshaft sind. Sie haben einfach sehr, sehr viel Anderes zu tun.
Der Sinn von mentalen Modellen und Konzepten ist, dabei zu helfen, bessere Entscheidungen treffen zu können.
Denn ich beobachte: Nicht getroffene Entscheidungen sind das größte Hindernis für Solopreneure.
Um wirklich nachhaltig nützlich zu sein, müssen wir zuerst denken, dann handeln.
Was uns spontan einfällt, was impulsiv aus uns raus kommt, was uns intuitiv als Lösung erscheint, ist nicht immer hilfreich.
Besser gesagt: Es ist in den seltensten Fällen per se hilfreich.
Ein Spiel erfolgreich zu spielen ist schwierig genug, wenn die Regeln des Spiels offengelegt sind.
Noch viel schwieriger ist es, wenn die Spielregeln nicht transparent sind.
Wie z.B. in der Marktwirtschaft.
In dem Moment, wo eine Kategorie eröffnet wird, finden Zuteilungen und Ausschlüsse statt.
Mit einer Zuordnung bzw. einem Ausschluss werden immer auch Möglichkeiten und Ressourcen eröffnet bzw. verwehrt.
Das Problem ist also nicht die Zuordnung zu einer Kategorie an sich, sondern die Eigenschaften und v.a. die Folgen (und die Ungleichheiten), die durch eine Zuordnung quasi automatisch ausgelöst werden.
Heute hatte ich drei Beratungsgespräche. In keinem einzigen davon war fachliche Beratung notwendig. Und doch war ich in allen drei hilfreich.
Mindestens ebenso wichtig wie Fachkompetenz ist das Vermögen, einem Menschen als Mensch zu begegnen. Ihn von sich erzählen zu lassen. Zuzuhören, ohne zu unterbrechen. Aufzuhören, wenn alles gesagt ist.
Dafür haben die meisten Menschen ohnehin viel zu selten Gelegenheit.
Manchmal verschlimmbessern wir eine an sich gute Idee, indem wir zu viel in sie hineinpacken wollen.
Es ist ja schön, wenn wir viele Ideen haben. Es ist gut, wenn wir viele Interessen haben und viel können. Aber wir müssen beachten, dass jede Idee, jede Fähigkeit und jedes Interesse den Platz bekommt, wo sie hingehören.
Wo sie sich entfalten können, ohne sich gegenseitig auf die Zehen zu treten.
Ja, es gibt Regeln in der Marktwirtschaft, einige sehr wichtige sogar.
Aber wenn du die Regeln kennst und sie befolgst, bist du dabei! Es gibt sonst keine anderen Hürden.
Außer vielleicht etwas Mut, der dir noch fehlt.
“I don’t want to just survive”, sagte eine Gründerin unlängst zu mir auf die Frage, was Sie von Ihrer Selbständigkeit erwartet.
Nicht nur überleben. Nicht nur “gerade so” jedes Monat genug verdienen. Nicht nur für Sozialversicherung und Finanzamt arbeiten.
Sie will sich auch was ansparen. Sie will sich auch mal was leisten können. Sie will auch finanziell Erfolg haben.
Das ist ein legitimer und unterstützenswerter Anspruch. Nun geht es darum, diesen Wunsch in eine Strategie umzuwandeln, um diesen Anspruch auch Schritt für Schritt zu erreichen.
Jeder Solopreneur hat diese Stimmen im Kopf: Facharbeiter, Manager und Unternehmer.
Diese drei Stimmen “entwerten” sich gegenseitig: Wenn der Facharbeiter am Werk ist, meckern der Unternehmer und der Manager – und umgekehrt.
Es braucht – wie im echten Unternehmen – Arbeitsteilung. Solopreneure erreichen das durch Timeblocking und Ortswechsel.
Es ist unglaublich wertvoll, Feedback von Fachexperten zu bekommen.
Von Menschen, die wissen, wovon sie reden. Von Menschen, deren Äußerungen auf Fakten basieren, nicht auf Meinungen. Von Menschen, die unterscheiden können zwischen objektiver Evaluierung und subjektivem Geschmack.
Das heißt nicht, dass das Feedback von Experten immer angenehm ist. Aber wir sollten uns so oft wie möglich darum bemühen.
Unlängst hat mich ein sehr engagierter Gründer gefragt, was aus meiner Sicht der beste nächste Schritt wäre.
Meine Antwort: Machen Sie eine Woche Urlaub.
Manchmal ist nämlich das beste, was man tun kann, dem Kopf und der Seele zu erlauben durchzuschnaufen. Die Dinge zu ordnen, wieder ein klares Bild zu bekommen und kreative Energie zurückzubekommen.
Das ist nämlich eine strategisch wichtige Aufgabe, besonders für uns Lifestyle Entrepreneure.
Wir verwechseln oft länger mit besser. Oder vollständig mit qualitätsvoll.
Dabei ist es oft die wertvollste Leistung überhaupt, wenn man Dinge auf den Punkt bringen kann.
Kurz, knapp, verständlich.
Als Gründer*in musst du auf eine entscheidende, aber ernüchternde Frage eine Antwort finden:
Warum sollte jemand sein sauer verdientes Geld für dein Angebot ausgeben?
Wenn du – oder noch besser: deine Kunden – darauf eine überzeugende Antwort geben können, dann ist deine Unternehmung auf Erfolg ausgerichtet.