Das digitale Notizbuch von Günter Schmatzberger

Aktuell

A

Wann hast du dir das letzte Mal deine Website angesehen?

Passen eigentlich die Angebote noch, die du präsentierst? Willst du die Versprechen, die du gibst, immer noch halten? Sagt deine “Über mich”-Seite das, was du einem Fremden über dich erzählen würdest, wenn du ihn heute zum ersten Mal triffst?

Deine Website ist deine Visitenkarte in World Wide Web. Sie hat regelmäßige Pflege und ein bisschen Liebe verdient.

Was mache ich jetzt?

W

Dein Leben ist nichts Anderes als das Resultat von aber- und abertausenden “Was mache ich da jetzt draus?”-Entscheidungen.

Grenzen

G

Südmähren und das nördliche Weinviertel waren bis 1945 ein Kulturkreis: die Bauernhöfe waren sich ähnlich, die Lebensweise dieselbe, sogar die gleiche Mundart wurde hier und dort gesprochen.

Grenzen entstehen zuallererst im Kopf, und dort müssen auch zuerst wieder abgetragen werden.

Keine Pfuscher

K

Egal, wo Menschen erfolgreich sind, kann man davon ausgehen, dass diese Menschen genau wissen, was sie tun. Dass sie hart arbeitende Profis sind, keine Pfuscher, die Glück haben.

Egal ob Sportler, Musiker, Politiker, Influencer, Schauspieler, Autoren – oder Unternehmer.

Erfolg bekommt niemand geschenkt.

Scheitern

S

Manchmal läuft ein Gründungsprojekt nicht wie geplant. Manchmal fällt es sogar komplett in sich zusammen. Nach all der Zeit, der Energie und dem Geld, das man investiert hat, steht man mit leeren Händen da.

Was bleibt sind Enttäuschung, Frust und Scham.

Und der schwache Trost, dass diese schmerzliche Erfahrung viele Gründer machen mussten. Auch solche, die später sehr erfolgreich geworden sind.

Mississippi

M

Stick with me baby, stick with me anyhow

Things should start to get interesting right about now

„Mississippi“ von Bob Dylan

Bob Dylan beschreibt damit auch sehr treffen all jene Blogger, Podcaster, Youtuber und sonstige Content Creator, die im Grunde nichts (mehr) zu sagen haben und trotzdem unsere Aufmerksamkeit stehlen wollen.

Und von denen gibt es gar nicht wenige.

Erfolg

E

Nichts ist so motivierend wie Erfolg – besonders für deine Kunden.

Die beste Kundenbindungsstrategie ist, wenn deine Kunden merken, das das, was sie von dir bekommen, wirkt. Dass sie damit Erfolg haben. Dass dadurch ein Return-on-Investment entsteht.

Kunden, die deinetwegen erfolgreich sind, werden immer wieder zu dir kommen. Denn: Wer würde schon gerne freiwillig auf etwas verzichten, das Erfolg bringt?

Caring Companies

C

Die Zukunft gehört den “Caring Companies”, aber nicht in dem Sinn, wie “Caring Companies” in Harvard definiert werden. Sondern in dem Sinn, dass in Zukunft nur jene Unternehmen Erfolg haben werden, die sich wirklich um das kümmern, was sie tun.

Unternehmen, die sich wirklich um ihre Mitarbeiter kümmern. Die sie sich wirklich für ihre Mitarbeiter als Menschen interessieren und wirklich zuhören, was sie zu sagen haben.

Unternehmen, die sich wirklich um ihre Kunden kümmern. Die sie nicht nur als Umsatzbringer sehen, sondern die einzig und allein das Beste für Kunden im Blick haben, auch wenn sie dadurch (kurzfristig) auf Umsatz verzichten.

Unternehmen, die sich wirklich kümmern, was ihre Produkte der Gesundheit der Menschen und unseres Planeten antun. Die ihre Kunden nicht belügen, indem sie sich ein grünes Mäntelchen anziehen oder auf die Gesundheitsmasche setzen.

Die Zeiten, wo Unternehmen mit “Corporate Wurstigkeit” durchkommen, sind vorbei.

Gemeinsamkeit

G

Meine Gründer*innen sind sehr unterschiedlich. Background, Alter, Geschäftsidee, Charakter, Stärken, Schwächen… alles sehr individuell.

Und doch gibt es eines, das die allermeisten gemeinsam haben: Angst. Angst vor dem Misserfolg. Existenzangst. Angst vor dem Versagen.

Niemand braucht sich für seine Angst zu schämen, weil sie alle Unternehmer*innen in der einen oder anderen Form teilen.

Nicht leicht zufrieden

N

Es ist typisch für uns Unternehmer, dass wir immer mehr wollen. Dass wir nicht leicht zufrieden sind und stets die Chancen sehen, um noch etwas zu verbessern oder beitragen zu können.

Es ist gut und wichtig, dass es Menschen wie uns gibt. Wir bewegen was.

Gleichzeitig müssen wir immer wieder innehalten und uns fragen: Wo kommt dieser Ehrgeiz genau her? Warum genau will ich dieses neue Projekt eigentlich vorantreiben?

Nicht jeder Ehrgeiz ist gesund.

Inszenierung

I

Ich habe gestern eine der besten Pizzas meines Lebens gegessen.

Ich wäre in die Pizzeria aber fast nicht hineingegangen. Ich war nicht sicher, ob sie überhaupt geöffnet hatte, und das Interieur war eher aus- als einladend.

Es hilft nicht, nur ein gutes Produkt zu haben. Die Inszenierung ist mindestens genauso wichtig.

Schwerer

S

Es ist eine berechtige Hypothese zu behaupten: Du machst dir das Leben wahrscheinlich gerade schwerer als nötig.

What would it look like if it were easy?

Zurückblicken

Z

Es ist leicht, angesichts einer langen To-Do-List zu verzweifeln und zu sagen: Hat ja alles keinen Sinn, ich werde ja sowieso nie fertig.

In so einem Moment hilft es zurückzublicken und sich zu vergegenwärtigen, wie weit man schon gekommen ist.

Es geht immer nur darum, jeden Tag einen Schritt weiter zu gehen. Jeden Tag ein Prozent besser zu sein als am Tag davor. Jeden Tag sein Bestes zu geben.

Mehr kann man gar nicht verlangen.

Mehr ist gar nicht möglich.

Falsifizieren

F

Oft halten wir Dinge für Wahrheiten, die in Wahrheit nur Behauptungen sind.

Wir sind so felsenfest davon überzeugt, dass etwas wahr ist, dass wir uns gar nicht die Mühe machen zu recherchieren, ob das, was wir die ganze Zeit behaupten, auch wirklich stimmt. Wir nehmen uns keine zehn Minuten Zeit für eine Google-Recherche. Wir behaupten es einfach immer weiter.

Besonders bei wichtigen (Geschäfts-)Entscheidungen sollten wir uns unsere Behauptungen aber genauer ansehen. Wir sollten den Mut haben, unsere gefühlten Wahrheiten als reine Behauptungen zu enttarnen. Und wenn dann noch ein bisschen Mut übrig ist, sollten wir recherchieren, ob wir nicht einem Aberglauben aufgesessen sind. So eine Recherche kann uns vor teuren Fehlern bewahren.

Es hilft manchmal, jemanden mit der Recherche zu beauftragen. Jemanden, die einen neutralen Blick auf die Sache hat. Eine VA zum Beispiel.

Habe ich heute getan.

Beim Kaufen helfen

B

Niemand lässt sich gerne was aufschwatzen. Niemand lässt sich gerne zu was überreden. Niemand möchte sich übervorteilt fühlen.

Deswegen sagen Menschen zu Angeboten instinktiv mal eher “nein”. Persuasion Resistance ist ein großes Hindernis beim Verkaufen.

Die Lösung, nach Zig Ziglar: Verkaufen anders framen, nämlich: Dem Kunden beim Kaufen helfen!

Josh Kaufman formuliert das so:

“Your job is not to sell the prospect a bill of goods: it’s to help them make an informed decision about what’s best for them.
You’re not pressuring them to give you their money; you’re helping to ensure they invest their resources wisely.”

Josh Kaufman, The Personal MBA, S. 135

Markteintrittspunkte

M

Es braucht bestimmte Auslöser, damit Menschen auf einen Markt kommen. Damit sie sich nach Lösungen umschauen und kaufen wollen.

Ohne Problem, kein Markteintritt.

Die Markteintrittspunkte unserer Kunden können sehr unterschiedlich und individuell sein. Nicht immer sind sie transparent, nicht immer ist es so, wie es aussieht.

Es lohnt sich aber, möglichst viel über diese Markteintrittspunkte zu erfahren. Wer seine Kunden an genau diesen Punkten optimal ansprechen kann (z.B. durch Keyword-Optimierung auf genau die Fragen, die sie am Eintrittspunkt typischerweise in die Suchmaschine eintippen), der hat einen verlässlichen Zugang zu immer neuen Kunden.

Keine Angst

K

Wir hätten oft gute Ideen, die man nur umsetzten müsste, doch Angst lässt es nicht zu. Wenn man diese Gefühle besiegt, verändert sich alles. Denn sie manifestieren sich nur in unseren Köpfen. Es ist wichtig, diese Angst nicht gewinnen zu lassen.

Cecilia Havmöller

Return on Luck

R

Spannende Einsicht von Jim Collins:

Erfolgreiche Unternehmen haben nicht mehr Glück als erfolglose. Oder öfter Glück. Oder besseres Glück.

Erfolgreiche Unternehmen verstehen es aber viel besser, aus ihren Glücksmomenten nachhaltig Kapital zu schlagen.

Entscheidend ist also nicht das Glück an sich, sondern wie der „Return on Luck“ maximiert wird.

Andere Branchen

A

Wir Lifestyle Entrepreneure können sehr viel lernen, wenn wir über den Tellerrand in andere Branchen hineinschauen.

In der eigenen Branche gibt es oft Traditionen, die niemand mehr hinterfragt. Diese Traditionen waren irgendwann mal sinnvoll und nützlich, aber sind sie es auch im 21. Jahrhundert, in der Netzwerk- und Zugangsökonomie noch?

Kreative Lösungen aus anderen Branchen in die eigene zu übertragen, ist der smarteste Weg zu Innovation und Disruption.

Wir brauchen Spezialisten

W

Rick Beato auf die Frage, was in der heutigen Musik anders ist als früher:

With the advent of Pro Tools, Logic, all the different home recording systems that there are, people make records on their own without the aid of professionals typically. And what you get is some incredibly creative things and some not so creative things. And I think that the lack of experts involved in some ways diminishes some of the results.

Rick Beato im Bob Lefsetz Podcast vom 8. Juli 2021

Wie gut könnte das sein, was du allein vor dich hin produzierst, wenn du dir die Hilfe von echten Experten holen würdest?