Tag#Lebensfragen

Feine Mischung

F

Von meinem Vater habe ich das Ruhige. Die Ernsthaftigkeit, die Beständigkeit und auch den Wunsch, gerne für mich allein zu sein.

Von meiner Mutter habe ich die Neugierde und die Abenteuerlust. Sie hat mir die Gabe mitgegeben zu erkennen, wie ich hilfreich sein kann.

Ich finde, das ist eine gute Mischung.

Fantastisch!

F

Stell dir mal vor, was alles möglich wäre, wenn du keine Angst hättest!

Metaverse

M

Ich bin zu jung, um mich nicht mehr für das Metaverse zu interessieren.

Positive Überraschung

P

Heute ist eine Lehrveranstaltung viel besser gelaufen als gedacht.

Schwer zu sagen, woran es lag. Wahrscheinlich auch egal.

Solche positiven Überraschungen sind da, um genossen zu werden – und nicht zum Zu-Tode-Analysieren.

Ein Affront

E

Es ist eine ungeheuere Provokation, wenn jemand nicht versteht, dass es für mein Problem sicher keine einfachen Lösungen geben kann.

Dass meine Situation ganz besonders ist und mit der Situation anderer Menschen niemals zu vergleichen ist.

Dass mein Fall ganz speziell ist und dass ich dafür auch ganz spezielles Mitleid verdient habe.

Eine Frechheit, wenn jemand behauptet, dass es jedem so geht wie mir.

Lieblingsfehler-Karte

L

Folgendes lohnt den Versuch:

Nimm dir eine Karteikarte. Halte sie immer griffbereit. Notiere darauf die Fehler, die du immer wieder machst. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern laufend. Immer und immer wieder. Deine Lieblingsfehler eben.

Und dann, wenn eine Handvoll Lieblingsfehler auf dieser Karte stehen, dann zähle eins und eins zusammen. Schau, ob du Muster erkennst. Versuch zu ergründen, wie diese Fehler zusammenhängen.

In welchen Situationen bist du besonders fehleranfällig? In welchen Gemütslagen? Zu welchen Tages- und Jahreszeiten? Bei welchen Personen, in welchen Umgebungen?

Und vielleicht erkennst du dann auch Möglichkeiten, um deinen Lieblingsfehlern endlich ciao zu sagen – einem nach dem anderen.

Wirklich alles?

W

Wenn du wieder mal mit den Umständen haderst oder mit deinen Kund*innen oder mit Corona oder dem System oder was auch sonst immer…

Dann frag dich mal, ganz ehrlich:

Tust du wirklich alles, was du tun kannst, um erfolgreich zu sein?

Raum für die Angst

R

Unlängst habe ich eine Gründerin gefragt, worauf es im ersten Jahr der Selbständigkeit denn besonders ankommt.

Ihre Antwort:

Man muss an sich glauben. Das Problem ist die Angst – vor dem Scheitern. Man darf der Angst einfach nicht zu viel Raum geben.

Es bringt nichts, so zu tun, als wäre die Angst nicht da. Aber die Idee, der Angst zu sagen: Bis hier her – und nicht weiter! Das sollten wir hinbekommen.

Langsam tippen

L

Der IT-Trainer der heutigen Schulung wollte zu Demonstrationszwecken nur schnell mal irgendeinen Text eintippen. Dabei vertippte er sich mehrmals und äußerte anschließend eine große Wahrheit:

Manchmal ist langsam tippen doch schneller im Endeffekt.

Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam. Bei den großen Dingen und bei den kleinen.

Geld macht nicht glücklich

G

Folgendes schreibt uns Naval Ravikant in unser Stammbuch:

“One on the things you learn after you make money is that money doesn’t make you happier. It takes care of your money problems, but it’s not necessarily going to put you in a place where you are in some kind of bliss all the time. In fact, there’s nothing out there that will make you happy forever.”

Naval Ravikant

Internet-Vorbilder

I

Es gibt so viele großartige Leute da draußen, die großartige Sachen im Internet machen: Blogger, YouTuber, Newsletter-Autoren, Podcaster und so weiter.

Immer, wenn ich einen neuen dieser großartigen Content-Künstler entdecke, denke ich mir einen Moment lang: “Oh nein. Das ist sooo gut, da reichen meine halbherzigen Versuche nie heran.” Oder: “So gut, wie die ist, werde ich nie im Leben werden.”

Es ist leicht, entmutigt zu werden angesichts der vielen tollen Vorbilder, die es da draußen gibt.

Aber nach den Momenten des Selbstzweifels versuche ich, diese Vorbilder als Ansporn zu sehen. Nicht, so zu werden, wie sie sind, sondern mein Bestes zu geben und mein eigenes Ding zu machen.

Und vielleicht, mit viel Glück, werde ich dann selbst für jemand anderen zu einem Internet-Vorbild.

Ganz einfach

G

Wenn du etwas Neues anfangen möchtest – sagen wir einen Podcast -, dann bedenke Folgendes:

Du musst dir alles so organisieren, dass es möglichst einfach ist, den Podcast aufzunehmen. So einfach, dass es dir fast schon ein bisschen zu einfach vorkommt.

Nur, wenn es einfach ist, wenn es dir mühelos erscheint, ist sichergestellt, dass du den Podcast auch regelmäßig aufnehmen wirst.

Jede noch so kleine Hürde, jedes unnötige Hindernis senkt die Chance, dass du dran bleibst.

Es muss leicht gehen, oder es wird gar nicht gehen.

Selbstsabotage (2)

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Eine besonders perfide Form von Selbstsabotage, die unter Lifestyle Entrepreneuren sehr verbreitet ist, ist die Weigerung, Aufgaben zu delegieren.

Wenn wir darauf bestehen, dass nur wir selbst die Arbeit gut machen können und sonst niemand an unsere Qualitätsstandards heran kommt…

… dann erweisen wir unserem Business einen Bärendienst.

Und wenn wir denken, dass wir uns Delegation nicht leisten können, dann sind wir in die nächste Selbstsabotage-Falle getappt.

Fallschirmsprung

F

Die Angst ist da am größten, wo du aus dem Flugzeug raus springst und merkst, dass du überhaupt keine Kontrolle hast.

Die Angst raubt dir förmlich den Atem.

Die Angst nimmt aber in dem Moment ab, in dem du aufhörst, um Kontrolle zu kämpfen. Wenn du dich dem Fall hingibst, du dich entspannst und zu vertrauen beginnst… dann fällst du durch die Angst hindurch.

Und du wirst sehen: Auf der anderen Seite der Angst ist… nichts.

Superstars

S

Was die Superstars jeder Branche zu Superstars macht, ist die viel besprochene “Extra-Meile”.

Dieses bisschen mehr zu tun als notwendig ist es, was die Spreu vom Weizen trennt. Was den Profi zum Profi und vor allem den Superstar zum Superstar macht. Auch dann noch weiter zu machen, wenn es echt anstrengend wird. Auch dann noch ein Schäuferl draufzulegen, wenn sich die meisten denken: “Ist wurscht, das merkt eh keiner.”

Phil Collins erzählt in seiner Autobiographie, dass er sich nach jedem Genesis-Konzert im Hotelzimmer die Aufnahme des Konzerts nochmals angehört hat, um Fehler zu finden und beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Wo andere Party machen, legt er ein Schäuferl drauf. Das macht ihn zum Superstar.

Krankenstand

K

Natürlich passt es dir nicht, dass du ausgerechnet jetzt krank bist.

Natürlich hättest du wahnsinnig viel zu tun. Natürlich hättest du wahnsinnig wichtige Termine. Natürlich bringt das Verzögerungen in deiner wahnsinnig langen To-Do-List.

Natürlich nimmt die Krankheit auf all das keine Rücksicht.

Natürlich bist auch du nur ein Mensch, und natürlich kommt diese Zwangspause wahrscheinlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

Dein Bestmögliches

D

Tun Sie immer Ihr Bestmögliches, lautet eines der vier Versprechen von Don Miguel Ruiz – unter allen Umständen und in jeder Situation des Lebens.

Dein Bestmögliches ist nicht immer gleich. Wenn du topfit bist, wird Besseres möglich sein als wenn du krank bist.

Aber wenn du jeden Tag dein Bestmögliches gibst, wirst du an jedem Tag dein Potenzial ausschöpfen – in dem Maße, in dem es an diesem Tag eben möglich war.

Und so wirst du keinen Tag deines Lebens bereuen.

Umbrüche

U

Das Leben konfrontiert uns immer wieder mit Momenten, wo die Weichen neu gestellt werden.

Diese Phasen des Umbruchs sind oft schmerzvoll, immer mühevoll und selten reibungslos.

Wir tun gut daran das anzuerkennen und uns zuzugestehen, dass wir in Zeiten des Umbruchs ein bisschen anders ticken als sonst.