Tag#Lebensfragen

Selbstsabotage (2)

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Eine besonders perfide Form von Selbstsabotage, die unter Lifestyle Entrepreneuren sehr verbreitet ist, ist die Weigerung, Aufgaben zu delegieren.

Wenn wir darauf bestehen, dass nur wir selbst die Arbeit gut machen können und sonst niemand an unsere Qualitätsstandards heran kommt…

… dann erweisen wir unserem Business einen Bärendienst.

Und wenn wir denken, dass wir uns Delegation nicht leisten können, dann sind wir in die nächste Selbstsabotage-Falle getappt.

Fallschirmsprung

F

Die Angst ist da am größten, wo du aus dem Flugzeug raus springst und merkst, dass du überhaupt keine Kontrolle hast.

Die Angst raubt dir förmlich den Atem.

Die Angst nimmt aber in dem Moment ab, in dem du aufhörst, um Kontrolle zu kämpfen. Wenn du dich dem Fall hingibst, du dich entspannst und zu vertrauen beginnst… dann fällst du durch die Angst hindurch.

Und du wirst sehen: Auf der anderen Seite der Angst ist… nichts.

Superstars

S

Was die Superstars jeder Branche zu Superstars macht, ist die viel besprochene “Extra-Meile”.

Dieses bisschen mehr zu tun als notwendig ist es, was die Spreu vom Weizen trennt. Was den Profi zum Profi und vor allem den Superstar zum Superstar macht. Auch dann noch weiter zu machen, wenn es echt anstrengend wird. Auch dann noch ein Schäuferl draufzulegen, wenn sich die meisten denken: “Ist wurscht, das merkt eh keiner.”

Phil Collins erzählt in seiner Autobiographie, dass er sich nach jedem Genesis-Konzert im Hotelzimmer die Aufnahme des Konzerts nochmals angehört hat, um Fehler zu finden und beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Wo andere Party machen, legt er ein Schäuferl drauf. Das macht ihn zum Superstar.

Krankenstand

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Natürlich passt es dir nicht, dass du ausgerechnet jetzt krank bist.

Natürlich hättest du wahnsinnig viel zu tun. Natürlich hättest du wahnsinnig wichtige Termine. Natürlich bringt das Verzögerungen in deiner wahnsinnig langen To-Do-List.

Natürlich nimmt die Krankheit auf all das keine Rücksicht.

Natürlich bist auch du nur ein Mensch, und natürlich kommt diese Zwangspause wahrscheinlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

Dein Bestmögliches

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Tun Sie immer Ihr Bestmögliches, lautet eines der vier Versprechen von Don Miguel Ruiz – unter allen Umständen und in jeder Situation des Lebens.

Dein Bestmögliches ist nicht immer gleich. Wenn du topfit bist, wird Besseres möglich sein als wenn du krank bist.

Aber wenn du jeden Tag dein Bestmögliches gibst, wirst du an jedem Tag dein Potenzial ausschöpfen – in dem Maße, in dem es an diesem Tag eben möglich war.

Und so wirst du keinen Tag deines Lebens bereuen.

Umbrüche

U

Das Leben konfrontiert uns immer wieder mit Momenten, wo die Weichen neu gestellt werden.

Diese Phasen des Umbruchs sind oft schmerzvoll, immer mühevoll und selten reibungslos.

Wir tun gut daran das anzuerkennen und uns zuzugestehen, dass wir in Zeiten des Umbruchs ein bisschen anders ticken als sonst.

Zweckoptimismus

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Manche Situationen sind herausfordern. Manche Herausforderungen sind schwierig. Manche Schwierigkeiten scheinen unüberwindbar.

Oft bleibt dann nichts übrig als Zweckoptimismus.

Aber Zweckoptimismus ist ein nützliches Tool. Zweckoptimismus bedeutet nämlich, dass wir uns, obwohl wir nicht wissen, wie es ausgehen wird, für den Erfolg und gegen das Scheitern entscheiden. Wir gehen davon aus, dass wir es schaffen werden. Wir tun so, als ob wir es schaffen werden.

Und das ist wahrscheinlich schon der wichtigste Schritt zum Erfolg: Dass wir davon ausgehen, dass Erfolg möglich ist.

Zwei Alternativen

Z

Manchmal steckt ein Projekt fest, weil man keine Entscheidung trifft.

In dem Fall ist es hilfreich, die Komplexität zu reduzieren, indem man sich auf zwei Alternativen festlegt: Soll ich A machen, oder soll ich B machen?

Wenn man nur zwei Alternativen vor sich hat, fällt die Auswahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten meistens ziemlich leicht.

Und wenn nicht, kann man ja immer noch eine Münze werfen.

Nein sagen (2)

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Was Thomas Stipsits uns nach seinem Burn-out mitgeben möchte:

Zu sagen: Na, ich moch’s ned. Warum ned? Weil ich’s ned machen will. Und ich brauch aber jetzt a ka Erklärung dafür. Es is ja mei Lebn.

Thomas Stipsits, Ö3 Frühstück bei mir vom 2. Jänner 2022

Zwei Wochen Pause

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Ich war jetzt zwei Wochen nicht laufen.

Es ist unglaublich, wie schnell es geht, dass man abbaut.

Und wie schwer es ist, bis man wieder in Schwung kommt.

Der erste Job

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Das Problem des ersten Jobs nach der Schule oder nach dem Studium:

So, wie es in diesem Unternehmen läuft, hält man für normal. Man lernt einen bestimmten Weg kennen, wie ein Unternehmen geführt wird, wie Kund*innen behandelt werden, welche Ansprüche an die Mitarbeiter*innen gestellt werden – und denkt, dass man das “eben so macht”.

Man kommt oft gar nicht drauf, dass es auch anders (und besser) gehen würde.

Erfolgsmöglichkeit

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Wenn man seinen Job gut und gerne macht, dann ist Erfolg sehr ermöglicht.

Einschätzungen

E

Verschiedene Menschen schätzen ein und denselben Sachverhalt komplett unterschiedlich ein.

Beispiel: Zwei Investoren sehen sich ein und dasselbe Unternehmen an. Der eine entscheidet sich, als Investor an Board zu gehen, die andere sagt: Nie im Leben.

Beide haben ihre Gründe dafür, und diese Gründe sind gut.

Das Problem entsteht dann, wenn wir glauben, dass wir doch voraussagen können müssten, welche*r der beiden recht hat. Können wir nicht.

Wir können nur die beste Entscheidung treffen, die zu diesem Zeitpunkt möglich war – und dann hoffen, dass es gut geht.

Der heilende Mensch

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Der Mensch hat noch nicht begriffen, was seine eigentliche Aufgabe auf der Erde ist.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das heilen kann.

Deshalb sollte der Mensch diese einzigartige Fähigkeit dazu einsetzen, um Heilung in die Welt zu bringen.

Dazu ist der Mensch auf der Welt, und diese Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen, der Natur und der ganzen Schöpfung soll er ernst nehmen.

Zu seinem eigenen Besten.

(Danke Markus Gull für diesen Gedanken.)

Integrität

I

Integrität bedeutet nicht (nur), dass du dir deine persönlichen Prinzipien und Werte bewusst machst.

Integrität bedeutet, dass du dich an deine persönlichen Prinzipien und Werte tatsächlich und verlässlich hältst.

Und zwar ganz besonders auch dann, wenn es dir zum Nachteil gerecht.

Bei der Integrität gibt es keine halben Sachen.

Nicht entscheiden können

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Eine ausgesprochen nützliche Frage, wenn du dich nicht entscheiden kannst:

Welche Entscheidung hast du innerlich schon getroffen, traust du dich aber noch nicht auszusprechen?