Tag#LifestyleBusiness

Zuspruch bekommen

Z

Wir Lifestyle Entrepreneure leiden häufig darunter, dass wir in unserem Umfeld wenig Zuspruch bekommen.

Unsere Eltern fragen sich, warum wir nicht lieber einen sicheren Job haben. Unsere Freunde sind großteils selbst Angestellte und können sich beim besten Willen nicht vorstellen, was es bedeutet, selbständig zu sein. Selbst unsere (Ehe-)Partner*innen verstehen oft nicht, warum wir tun, was wir tun.

Umso wichtiger ist es, sich mit anderen Lifestyle Entrepreneure zu umgeben.

Das Gefühl “Ah, ich bin nicht allein!” ist unglaublich wertvoll.

Das Gewohnte

D

Die meisten Menschen wollen nichts Neues ausprobieren. Sie wollen das Gewohnte, das Bekannte, das Vertraute.

Sie wollen, dass ihr Lieblingsessen so schmeckt, wie es immer schmeckt. Sie wollen, dass ihr Lieblingslied so klingt, wie es immer klingt. Sie wollen keine Neuinterpretationen, keine Variationen, keine Veränderungen.

Daran sollten wir Lifestyle Entrepreneure immer denken, wenn wir versuchen, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Denn: Die meisten Menschen wollen beim Alten bleiben – selbst wenn unsere Innovation viel besser wäre als das, was sie gewohnt sind.

Überfrachten

Ü

Wir neigen dazu, die Dinge zu überfrachten.

Zu viele Input in eine Lehrveranstaltung. Zu viele Kapitel in ein Buch. Zu viel Information in einen Newsletter. Zu viele Aufgaben an einem Tag.

Wir tun uns immer leichter, wenn wir reduzieren, vereinfachen und aufteilen.

Mehr Gewinn

M

Bist du selbständiger Dienstleister und mit deinem Gewinn nicht zufrieden? Dann hast du drei Möglichkeiten, ihn zu erhöhen:

  1. Deine Auslastung erhöhen. Sprich: Mehr arbeiten. Mehr Klientengespräche. Mehr Trainingstage. Mehr Beratungsstunden.
  2. Deinen Preis erhöhen. Gleich viel arbeiten, aber deine Arbeitszeit teurer verkaufen.
  3. Deine Kosten senken. Je weniger du ausgibst (für dein Business), desto mehr bleibt dir als Gewinn übrig.

Das war’s. Mehr kannst du nicht tun. Wenn dir keine dieser drei Möglichkeiten recht ist, wird dein Gewinn bleiben, wie er ist – oder weniger werden. Aber höher wird er sicher nicht.

Reich werden vs. reich sein

R

Das Ziel vieler Selbständiger ist es, mit ihrem Business eines Tages reich zu werden.

Aber um reich zu werden, müssen wir zuerst eines kapieren: Wir sind schon reich. Jede*r Österreicher*in gehört, egal wie hoch oder niedrig das Einkommen ist, zu den Top-1% der reichsten Menschen der Erde.

Was wir hingegen lernen müssen, ist, mit unserem bestehenden Reichtum so umzugehen, damit wir uns auch reich fühlen

Aus Wissen Handlungsanleitungen destillieren

A

Nur ganz wenige Menschen wollen deinen Blog-Artikel oder dein Buch lesen. Oder deinen Podcast hören. Oder dein Video anschauen.

Die meisten wollen nur wissen: Sag mir, was ich konkret tun soll. 

Wissen zu konkreten Handlungsanweisungen zu verdichten, das ist die wirkliche Arbeit von Lehrer*innen und wirklich guten Content Creatoren. Das macht kaum wer.

Kaum wer sagt klipp und klar, was zu tun wäre. Die meisten eiern herum. Dabei würden so viele Menschen genau diese Handlungsanleitungen besonders nützlich finden.

Vertrauensvolle Mühe

V

Vieles fühlt sich nicht gut an, weil es nicht sofort funktioniert.

Das geht allen Unternehmer*innen so, und da müssen wir durch.

Hab ein bisschen Gottvertrauen. Und bleib dran, bis sich der Erfolg einstellt.

Interessant für die Konkurrenz

I

Eine der wichtigsten Stakeholder-Gruppen deines Unternehmens sind die Konkurrenten. Der Mitbewerb. Die Wettbewerber.

Welches Interesse hat die Konkurrenz an deinem Unternehmen?

Keines, wenn du nicht gut bist.

geschenkt ist noch zu teuer

g

Es ist längst nicht mehr so, dass die Leute da draußen dankbar alles nehmen, was sie gratis von dir bekommen könnten.

Der Engpassfaktor ist heute vielfach nicht Geld, sondern Zeit. Das stimmt insbesondere für Info-Produkte wie Blogs, Podcasts, Newsletter, Kurse, Webinare und so weiter.

Viele wollen deine kostenlosen Produkte nicht mal geschenkt. Nicht, weil die Qualität schlecht wäre, sondern weil die Leute keine Zeit haben, deine Angebote zu konsumieren.

Und weil du ihnen nicht klar genug machen konntest, was sie davon hätten, wenn sie sich die Zeit nähmen.

Warum deinen Newsletter niemand liest

W
  1. Niemand kennt dich.
  2. Man kennt dich, aber keiner weiß, dass es deinen Newsletter gibt.

Gegen beides kannst du was machen. Mit Engagement, und mit Geld. 

Dumpingpreise

D

Es hat noch nie ein Kunde jemals einen Preis gekauft.

Kunden kaufen immer eine Leistung und bewerten diese mit einem Preis.

Daher: Nicht die Kunden machen den Preis, sondern die Anbieter.

Wenn jemand den Markt kaputt macht, dann sind es die Anbieter, die ihre eigenen Kosten nicht kennen und nicht kalkulieren können.

Positionierung (2)

P

Die richtige Positionierung am Markt zu finden, ist für viele Gründer*innen eine große Herausforderung.

Dabei ist es ganz einfach.

Ein Gründer hat es unlängst so auf den Punkt gebracht:

“Positionierung heißt, dass ich endlich weiß, was ich will.”

Erfolgsfaktoren, im Plural

E

Es ist nie diese eine Sache, die ein Lifestyle Business erfolgreich macht.

Es ist immer ein Gesamtkonzept.

Ein Gesamtkunstwerk. 

Glück ist…

G

Eine Arbeit zu machen, die du für sinnvoll hältst.

Diese Arbeit aus einer ehrlich guten Absicht heraus machen.

Die Arbeit so gut zu machen, wie es dir eben gerade möglich ist.

Mit dieser Arbeit anderen Menschen zu helfen.

Für diese Arbeit einen gerechten Lohn zu bekommen.

Das ist Glück.

Qualität

Q

Betriebswirtschaftlich gesprochen, ist Qualität nichts anderes als die optimale Befriedigung der Bedürfnisse der Kunden. Nicht mehr, und nicht weniger.

Nur: Die Kundenbedürfnisse sind halt sehr, sehr unterschiedlich.

Um Qualität liefern zu können, muss man deshalb zuerst die Bedürfnisse der Kunden wirklich gut kennen.

Verstellen

V

Manchmal glauben wir, dass wir uns verstellen oder Teile unserer Persönlichkeit verstecken müssen, um bei unseren potenziellen Kund*innen besser anzukommen. Um bestimmte Vorurteile nicht zu bedienen, um bestimmte Angriffsflächen nicht zu bieten.

Aber das ist ein Vorhaben, mit dem wir nie fertig würden. Wie viel von uns können wir denn verstecken, ohne dass wir aalglatt werden? Denn: Wer will denn überhaupt mit Menschen zu tun haben, die gar keine Ecken und Kanten haben?

Und: Was sind das denn für Menschen, die uns wegen bestimmter Merkmale oder Eigenschaften ablehnen? Wollen wir so jemanden denn überhaupt als Kunden haben?

Wer nicht mag, wer wir sind, möge weiterziehen. Es gibt bestimmt auch für ihn ein passendes Angebot da draußen.

Aber uns bis zur Unkenntlichkeit zu verstellen, ist keine Lösung. Für niemanden, schon gar nicht für uns selbst.

Wir trauen uns nicht

W

Weil das finanzielle Risiko zu groß ist.

Weil unsere Kinder unter der Selbständigkeit leiden würden.

Weil ein eigenes Unternehmen zu viel Stress bedeuten würde.

Weil ich noch so viel lernen muss.

Weil ich nicht weiß, ob ich in drei Monaten genügend Kunden haben werde.

Es ist okay. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen für die Entscheidung, doch kein eigenes Unternehmen zu gründen.

Die Hauptsache ist, dass du eine Entscheidung triffst. Mit der Entscheidung ist dieses Kapitel für dich abgeschlossen, und es wird Platz für neue Möglichkeiten in deinem Leben.

Wahrhaftigkeit

W

Die Menschen haben es satt, oberflächliche, aalglatte Werbetexte zu hören und zu lesen.

Die Menschen haben es satt, für dumm verkauft zu werden.

Die Menschen haben es satt, systematisch belogen zu werden.

Die Menschen sehnen sich nach Ehrlichkeit, nach echtem Interesse und nach echten Begegnungen mit wahrhaftigen Menschen.

Kann dein Lifestyle Business das bieten?

Großzügigkeit

G

Großzügig zu sein, macht ungeheuer attraktiv.

Eine der besten Investitionen in das eigene Lifestyle Business ist es, großzügig sein Wissen mit anderen zu teilen, ohne sofort den eigenen Vorteil im Auge zu haben.

Der ROI davon ist unvergleichlich.

Kurzfristig vs. langfristig

K

Es ist ein Trade-off, der viele Solopreneure ihr ganzes Unternehmerleben lang begleitet:

Einerseits ist es notwendig, Aufträge anzunehmen, die kurzfristig Geld bringen. Ein positiver Cash Flow ist notwendig, sonst geht das Unternehmen unter – eher früher als später.

Andererseits gäbe es da dieses wichtige Projekt oder Produkt, das zwar kurzfristig nichts einbringt, aber das langfristig enorm großes Potenzial hätte. Aber im Moment verlangt es Entwicklungszeit von uns, die wir leider (noch) nicht bezahlt bekommen.

Worum sollen wir uns eher kümmern? Um den kurzfristigen Umsatz oder um die langfristige Investition? Wie halten wir beides in Balance?

Es bleibt unsere Aufgabe als Unternehmer*innen, täglich von Neuem eine weise Entscheidung zu treffen.