Tag#LifestyleBusiness

Drei Stimmen

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Jeder Solopreneur hat diese Stimmen im Kopf: Facharbeiter, Manager und Unternehmer.

Diese drei Stimmen “entwerten” sich gegenseitig: Wenn der Facharbeiter am Werk ist, meckern der Unternehmer und der Manager – und umgekehrt.

Es braucht – wie im echten Unternehmen – Arbeitsteilung. Solopreneure erreichen das durch Timeblocking und Ortswechsel.

Experten-Feedback

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Es ist unglaublich wertvoll, Feedback von Fachexperten zu bekommen.

Von Menschen, die wissen, wovon sie reden. Von Menschen, deren Äußerungen auf Fakten basieren, nicht auf Meinungen. Von Menschen, die unterscheiden können zwischen objektiver Evaluierung und subjektivem Geschmack.

Das heißt nicht, dass das Feedback von Experten immer angenehm ist. Aber wir sollten uns so oft wie möglich darum bemühen.

Urlaub

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Unlängst hat mich ein sehr engagierter Gründer gefragt, was aus meiner Sicht der beste nächste Schritt wäre.

Meine Antwort: Machen Sie eine Woche Urlaub.

Manchmal ist nämlich das beste, was man tun kann, dem Kopf und der Seele zu erlauben durchzuschnaufen. Die Dinge zu ordnen, wieder ein klares Bild zu bekommen und kreative Energie zurückzubekommen.

Das ist nämlich eine strategisch wichtige Aufgabe, besonders für uns Lifestyle Entrepreneure.

Sauer verdient

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Als Gründer*in musst du auf eine entscheidende, aber ernüchternde Frage eine Antwort finden:

Warum sollte jemand sein sauer verdientes Geld für dein Angebot ausgeben?

Wenn du – oder noch besser: deine Kunden – darauf eine überzeugende Antwort geben können, dann ist deine Unternehmung auf Erfolg ausgerichtet.

Nobody wants to read your sh*t

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Sagt Steven Pressfield. Nicht, weil die Menschen gemein zu dir sind, sondern weil sie einfach sehr viel zu tun haben.

Was zunächst furchtbar deprimierend klingt, ist bei genauerer Betrachtung sehr befreiend.

Weil: Wenn du davon ausgehst, dass grundsätzlich niemandem interessiert, was du schreibst, dann musst du dich besonders anstrengen, damit es doch jemand liest.

Du schreibst nur, was wirklich relevant ist. Du schreibst kurz, klar, verständlich. Und du fragst dich bei jedem Satz: „Ist das hilfreich für meinen Leser, oder stehle ich ihm damit nur seine wertvolle Lebenszeit?“

Erfolg und Erfüllung

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Philipp Maderthaner sagt: Mit seinem Business nach Erfolg und Erfüllung zu streben, das ist die Königsdisziplin.

Der Bedürfnispyramide von Abraham Maslow folgend, meint er: Zuerst kommt das Streben nach materiellem Erfolg. Wenn dieser Erfolg erreicht ist, entsteht neue Energie für Wachstum. Viele Unternehmer stellen sich dann die Sinnfrage und beginnen die Suche nach ihrem Purpose.

Das sind sehr spannende Überlegungen. Ich frage mich: Was ist mit den High Achievern, die Erfolg und Erfüllung gleichzeitig suchen? Sind die auf dem Königsweg unterwegs – oder auf dem Holzweg?

Transaktionen

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Professionelle Beziehungen basieren auf Transaktionen. Jemand braucht etwas, jemand anderer kann es geben und wird dafür bezahlt. In transaktionalen Beziehungen, also professionellen Beziehungen, geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten.

In amateurhaften Beziehungen überlagert das Persönliche das Geschäftliche. Da gibt es persönliche Enttäuschungen, da bleiben die Konditionen und Erwartungen schwammig. Da sind Mutmaßungen und Annahmen im Spiel.

Das ist nicht nur unprofessionell, sondern auch sehr anstrengend.

Maßstab

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Ich sehe es nicht, also ist es nicht da.

Ich höre es nicht, also wird nicht darüber gesprochen.

Ich spüre es nicht, also gibt’s kein Problem.

Wer sich selbst als einzig gültigen Maßstab nimmt, der wird das Wichtigste im Leben nicht mitbekommen.

10x

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Der Unterschied zwischen 10% besser und 10x besser ist wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht.

“Ein bisschen besser” holt niemanden hinterm Ofen hervor. “Ein bisschen besser” motiviert niemanden, zu deinem Angebot zu wechseln. “Ein bisschen besser” wird oft nicht mal wahr genommen.

“Gewaltig besser” ist der Weg, um Kunden klar zu machen: Mein Angebot ist nicht 08/15. Bei mir bekommst du den Unterschied, der wirklich einen Unterschied für dich machen wird.

Nützliches Statusdenken

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Statusdenken im Business zu berücksichtigen, ist extrem wichtig. Letztenendes dreht sich alles um unseren Status, unser Image in der Gruppe, unseren Platz in der Hierarchiepyramide.

Ziel wäre, das eigene Statusdenken als Solopreneur ganz zurück zu stellen und sich voll und ganz auf das Statusstreben der Kunden zu konzentrieren. Statussignale werden in dem Fall nur dann gesetzt, wenn es dem Kunden hilft.

Beispiel: Ein teuer eingerichtetes Wartezimmer bei einer Ärztin hilft dem Patienten, an die Kompetenz des Arztes und die Wirksamkeit der Behandlung zu glauben. Es dient nicht dazu, dem Ego der Ärztin zu schmeicheln.

Hobby zum Business

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Es ist eines der schönsten und gleichzeitig eines der schwierigsten Gründundungsprojekte, wenn das Hobby zum Business werden soll.

In dem Moment verändern sich nämlich die Spielregeln. Komplett.

Die Kunst ist, die Freude und Leichtigkeit des Hobbys zu bewahren, während professionelle Erlösstrukturen aufgebaut und erhalten werden müssen.

Und das ist alles andere als trivial.

Ab dem ersten Tag

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Es gibt eine Gemeinsamkeit ganz vieler Lifestyle Businesses, so unterschiedlich ihre Ausrichtung auch sein mag: Alles dauert immer viel länger, als man denkt.

Es ist möglich, aber unwahrscheinlich, von Anfang an von seinem Lifestyle Business leben zu können. Der Anspruch, ein Lifestyle Business aufzubauen, das existenzsichernd ist, ist an sich schon hoch gegriffen.

Der Anspruch, dass das ab dem ersten Tag gelingen muss, ist schlichtweg realitätsfremd.

Neues Problem

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Ein sehr schlauer Gründer hat heute ein Problem vieler Solopreneure mit der Digitalisierung auf den Punkt gebracht:

„Sie glauben, sie schaffen sich eine neue Einkommensquelle, dabei schaffen sie sich ein neues Problem.“

Wie wahr.

Verrückte Ideen

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Jeder Lifestyle Entrepreneur braucht zumindest einen Menschen in ihrem/seinem Leben, der/die die mitunter verrückten Ideen, die wir haben, ernst nimmt. Oder zumindest nicht darüber lacht, wenn wir ihm/ihr unseren neuesten Spleen anvertrauen.

Wenn du so einen Menschen in deinem Leben hast: Er/Sie zählt zu deinem wertvollsten Vermögen.

Halt ihn/sie gut fest!

Am Markt willkommen

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Wer am Markt willkommen ist, braucht sich keine großen Gedanken über Marketing etc. machen. Es reicht, den Stein ins Rollen zu bringen.

Wer am Markt willkommen ist, rollt seinen Stein bergab.

Über sich selbst schreiben

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Ich beobachte immer wieder, wie schwer sich Gründer*innen tun, die „Über mich“-Seite ihrer Website zu schreiben.

Über sich selbst zu schreiben, ist viel schwieriger, als man auf den ersten Blick vielleicht denkt. Wer kennt einen besser als man selbst, also wer sollte besser geeignet sein, über sich selbst zu schreiben?

Das Gegenteil ist der Fall. Selbst sehr geschickte Texter*innen tun sich zehnmal leichter, über andere zu schreiben als über sich.

Obwohl wir bereits unser gesamtes Leben mit uns verbringen, wissen wir im Grunde nichts über uns. Kein Wunder, dass wir dann auch nicht die richtigen Worte finden.

Da ist es meist besser, die „Über mich“-Seite von jemand anderen schreiben zu lassen. Das kommt unserem öffentlichen Ich viel näher als das, was wir dafür halten.

Verkaufen heißt, entscheiden helfen

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Thomas Saliger sagt: “Ein guter Verkäufer trifft für den Kunden auch mit die Entscheidung.“

Oft ist das größte (und letzte) Hindernis zwischen dem Jetzt und dem zukünftigen Erfolgserlebnis eine Entscheidung, deren Zeit nun gekommen ist.

Wer bei dieser letzten Entscheidung helfen kann, wird nie als aufdringliche Verkäuferin wahrgenommen werden.

Im Gegenteil: Die Kund*innen werden dankbar dafür sein, dass sie den Kauf ermöglicht hat.

Entspannung

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Greg McKeown sagt: Relaxing is a responsibility.

Wenn wir gute Arbeit leisten wollen, ist ausreichend Entspannung eine Notwendigkeit, kein Luxus.

Zersprageln

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Eines der größten Probleme von so vielen Lifestyle Entrepreneuren: Dass sie sich zersprageln.

Sie haben so viele Interessen, so viele Ideen, so viele Möglichkeiten… und schießen wie ein Feuerwerk in alle Richtungen, statt Zug in eine Richtung aufzubauen.

Ein Feuerwerk ist vielleicht eine Zeitlang schön anzuschauen, aber auch schnell wieder ausgebrannt.

Schwierige Herausforderungen

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Die zwei schwierigsten Herausforderungen für Lifestyle Entrepreneure:

  1. Genügend Kunden finden.
  2. Durchhaltevermögen aufbringen, bis die Kunden gefunden sind.