Tag#LifestyleBusiness

Profi oder Amateur? (1)

P

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Ein Profi entscheidet – auch auf die Gefahr hin, dass er sich irrt. Weil er weiß, dass jede Entscheidung besser ist als keine Entscheidung.

Ein Amateur zögert und zaudert und wartet auf irgendeine Eingebung oder auf bessere Zeiten oder dass jemand anderer für ihn entscheidet.

Entscheiden

E

Viele deiner Probleme lassen sich dadurch lösen, dass du endlich eine Entscheidung triffst.

Welche Entscheidung, ist völlig zweitrangig. Jede Entscheidung ist besser als das Zögern und das Grübeln fortzusetzen.

Gönn dir das Gefühl der Befreiung, das dir eine Entscheidung schenkt. Nur Mut! Du kannst deine Entscheidung bei Bedarf jederzeit korrigieren, aber entscheide dich endlich!

Warum nicht gleich, jetzt, sofort?

Die Verantwortung eines Hits

D

Joe Elliott, der Sänger von Def Leppard, sagt: Wenn du die Verantwortung nicht aushältst, die ein Hit mit sich bringt, dann schreib keinen!

Soll heißen: Wenn du nicht damit klar kommst, dass die Menschen deinen Hit immer und immer wieder hören wollen werden (auch 30 oder 40 Jahre später), wenn du nicht damit klar kommst, dass du deinen Hit immer und immer wieder spielen wirst müssen (auch zum tausendsten Mal), wenn du nicht damit klar kommst, dass du immer wieder an deinem Hit gemessen werden wirst (auch wenn dir deine neuen Songs viel besser gefallen)…

… dann überleg dir gut, ob du überhaupt einen Hit schreiben willst. Denn: Ein Hit ist nicht nur ein Privileg, er ist auch eine Verpflichtung den Menschen gegenüber, die deinen Song zum Hit gemacht haben.

Feig

F

Das Angebot, das du auf deiner Website präsentierst…

Die Art und Weise, wie du beschreibst, was du tust…

Die Kompromisse im Design, die du eingehst…

Warum ist das alles so, wie es ist? Ist es deswegen, weil du auf diese Art und Weise deinen Kund*innen am besten helfen kannst? Weil sie auf diese Art am besten verstehen, worum es dir geht und was deine Angebote für sie leisten können?

Oder ist es doch eher so, dass du versuchst, möglichst vielen zu gefallen, möglichst niemanden zu verstören – und du im Grunde zu feige bis auf den Punkt zu bringen, wofür du stehen würdest, wenn du keine Angst hättest?

Gibt es einen Bericht?

G

Wo steht das in der Richtlinie?

Kommt das zum Test?

Was sagt der Abteilungsleiter dazu?

Alles keine nützlichen Fragen für Lifestyle Businesses. Aber wenn wir es mit Bürokratien zu tun haben, dann kommt es genau auf diese Fragen an.

Qualitätsvolle Arbeit bedeutet, die tatsächlichen Bedürfnisse eines Kunden zu erfüllen – und nicht das, was wir selbst für wichtig halten.

Kaiser

K

Jedes Unternehmen hat ein Problem, das es einfach nicht gelöst bekommt.

Wenn du daher kommst und dieses Problem lösen kannst, dann bist du der Kaiser.

Alles schon da

A

Du kannst davon ausgehen, dass alles, was du für den nächsten Schritt brauchst, schon jetzt – in Überfluss! – vorhanden ist.

Vielleicht noch nicht für den übernächsten, aber für den nächsten Schritt ist jetzt schon alles da.

Worauf wartest du noch?

Leistung

L

Wir in der Leistungsgesellschaft glauben, dass wir uns sogar unsere Schicksalsschläge verdient haben müssen.

Durchhalten

D

Bob Lefsetz sagt: “It takes longer than ever to make it. If you are not in it for the long haul, don’t even start.

Er meint damit Künstler*innen, besonders Musiker*innen. Aber wir Lifestyle Entrepreneure dürfen uns durchaus mitgemeint fühlen.

Können und tun

K

„Ich kann’s nicht, ich mach‘s halt“ ist kein schlechtes Motto.

Es ist oft der einzige Weg, um überhaupt etwas Neues in die Welt zu bringen.

Zweifel

Z

Wenn du an etwas Bedeutendem dran bist, ist es ganz normal, dass du zu zweifeln beginnst.

Hat das wirklich so viel Potenzial, wie ich glaube? Kann ich diese Herausforderung überhaupt bewältigen? Wird das überhaupt irgendjemanden interessieren? Bin ich da nicht komplett auf dem Holzweg?

Wie gesagt: Es ist ein gutes Zeichen, wenn du zweifelst. Zweifel lassen dich genauer hinschauen, gut überlegen und mögliche Schwierigkeiten rechtzeitig erkennen.

Wichtig ist nur, dass du trotz der Zweifel weiter machst. Einen Schritt nach dem anderen.

Missgunst

M

Es ist immer wieder das gleiche, im Spiel und auch im Business: Wer Erfolg hat, erntet auch Missgunst.

Wenn wir etwas gut machen, werden wir immer Menschen um uns haben, die uns und unseren Erfolg abwerten. Aus deren Sicht ist das auch verständlich: Wenn sie den anderen abwerten, stehen sie vor sich selbst nicht so sehr als Versager da. Es geht also in Wirklichkeit gar nicht um uns und unseren Erfolg, sondern immer um die Missgünstigen und ihre Nicht-Erfolge.

Missgunst ist also der Preis, den wir für unsere gute Arbeit als Lifestyle Entrepreneure bezahlen müssen. Zu versuchen, Missgunst zu vermeiden, wäre völlig sinnlos. Denn was wäre die Alternative: Keinen Erfolg anzustreben, nie herausstechen zu wollen, nie etwas zum Besseren zu verändern?

Kurz: Das Leben eines Missgünstigen zu führen?

Social Listening

S

Habe ich kürzlich von einer Gründerin gelernt: “Social Listening” nennt man es, wenn man Social Media zur Marktforschung verwendet.

Welche Themen, Produkte und Probleme werden in Social Media besprochen? Worüber wird geredet, worüber diskutiert, worüber gestritten? Und in welchem Umfang?

Und: Mit welchem “sentiment” wird darüber geredet? Eher positiv oder eher negativ?

Social Listening finde ich spannend. Zumal ich generell meine, dass es uns Unternehmer*innen gut täte, viel mehr zuzuhören als selbst zu reden.

Fisch und Angler

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Die alte Weisheit im Marketing: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Aber, mindestens genauso wichtig für das Marketing von uns Lifestyle Entrepreneuren: Die Angel muss zum Angler passen.

Soll heißen: Wir müssen für unser Marketing die Tools, Kanäle und Medien, die zu uns passen, bewusst auswählen.

Unbekümmert

U

Das wahrscheinlich größte “Geheimnis” erfolgreicher Unternehmer:innen?

“Ich habe mir nichts gesch***en.”

Oft stehen wir uns selbst im Weg, und das ist das einzige wahre Hindernis.

Weniger bedeutet mehr

W

Einige der Dienstleister unter uns Lifestyle Entrepreneuren wünschen sich, nicht mehr Zeit als unbedingt notwendig mit dem Geldverdienen verbringen zu müssen. Warum nicht das ganze Geldverdienen in zwei Tagen der Woche erledigen und die restlichen fünf Tage für andere Personal Projects verwenden?

Das kann natürlich klappen. Allerdings müssten dafür mindestens eine der folgenden drei Voraussetzungen zutreffen:

  1. Der Stundensatz ist so hochpreisig, dass damit die “freien” Tage mit-verdient werden.
  2. Die “Arbeitstage” sind so dicht gebucht, dass es keine Lücken gibt.
  3. Die Kosten für Business und Leben sind so niedrig, dass der Umsatz von zwei Arbeitstagen dafür reicht.

Eine dieser drei Bedingungen muss erfüllt sein (mindestens), dann klappt’s.

Das ist machbar, braucht aber viel Nachdenken und eine klare Strategie. Von selbst wird’s nicht gehen.

Unternehmer werden

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Unternehmer zu werden ist keine Kunst. Das ist innerhalb von einer halben Stunde erledigt. Hier ist der Link.

Unternehmer zu sein dagegen ist eine tägliche Herausforderung, und Unternehmer zu bleiben ist eine Entscheidung, die man jeden Tag von Neuem trifft.

Frustration

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Wenn wir mit verärgerten Kund*innen zu tun haben, dürfen wir eines nie vergessen:

Jede Frustration kommt aus einer Passion. Die Kundin ist deswegen frustriert, weil ihr unser Produkt, unsere Dienstleistung eigentlich wichtig wäre.

Die gefährlichen Kund*innen sind nicht die verärgerten, sondern diejenigen, denen unser Angebot so komplett wurscht ist, dass sie sich nicht mal aufregen, wenn etwas nicht funktioniert.