Verschwendung ist in deinem Business alles, was du kaufst, aber nicht verwendest.
Und alles, was du verwendet, aber dir keine Freude bereitet, verschwendet nicht nur dein Geld, sondern auch deine Lebenszeit.
Verschwendung ist in deinem Business alles, was du kaufst, aber nicht verwendest.
Und alles, was du verwendet, aber dir keine Freude bereitet, verschwendet nicht nur dein Geld, sondern auch deine Lebenszeit.
Einfach, einfach, einfach!
Nicht zu kompliziert denken, keine zu hohen Ansprüche haben, die Latte am Anfang nicht zu hoch legen, nicht zu viel auf einmal wollen.
Wenn du etwas kompliziert angehst, dann summiert sich die Komplexität nicht nur über die Zeit, sie potenziert sich! Und dann verlierst du die Freude an deinem Lifestyle Business, weil es dir zu kompliziert geworden ist.
Das bringt gar nichts.
Viele Gründer*innen, die ein Lifestyle Business gründen, unterschätzen, wie lang es dauern kann, bis das Business Fahrt aufnimmt.
Es ist natürlich möglich, dass das Lifestyle Business ab dem ersten Tag erfolgreich ist und von Anfang an den gewünschten Cash Flow erzeugt. Aber sicher ist das nicht. Meine Erfahrung sagt: Es ist nicht mal sehr wahrscheinlich.
Viel wahrscheinlicher ist, dass es zwei bis drei Jahre dauert, bis aus einer guten Geschäftsidee auch ein erfolgreiches und lukratives Business geworden ist.
Während dieser Zeit gilt Seth Godin Merksatz für Bootstrapper: Surviving is succeeding.
93% der Österreicher*innen putzen selbst.
Einer der Hauptgründe, von 25% genannt: „Niemand putzt so gut wie ich.“
Ja, wenn es denn wenigstens so wäre!
Wir Lifestyle Entrepreneure sind nicht nur eine Wertegemeinschaft, wir sind auch eine Schicksalsgemeinschaft. Wir teilen nicht nur gemeinsame Werte, sondern wir teilen auch unsere Leiden.
Die Probleme von Lifestyle Businesses sind sich sehr ähnlich, egal wie unterschiedlich die Branchen oder Produkte auch sein mögen.
Es würde lohnen, wenn Lifestyle Businesses mehr zusammenarbeiten. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Lifestyle Business können die verschiedensten Formen annehmen. Auf den ersten Blick haben viele Lifestyle Business nichts miteinander zu tun, ja sie könnten oft konträrer nicht sein.
Und doch haben sie eines gemeinsam. Etwas, das alle Lifestyle Business und alle Lifestyle Entrepreneure miteinander verbindet.
Lifestyle Businesses teilen gemeinsame Werte. Sie sind eine Wertegemeinschaft.
Zu helfen ist an und für sich lohnend, Hilfe zu geben ist an und für sich wertvoll.
Hilfsangebote, die tatsächlich hilfreich für Andere sind, werden immer belohnt werden – nicht ausschließlich, aber auch finanziell.
Wenn wir Lifestyle Entrepreneure lernen, echt und konsequent und überdurchschnittlich hilfreich zu sein, brauchen wir uns um den geschäftlichen Erfolg unserer Lifestyle Businesses nicht mehr groß sorgen.
Wenn man alle Kosten berücksichtigt, dann ist Ehrlichkeit der einfachste und günstigste Weg. Lügen ist (langfristig) immer unwirtschaftlich.
Es sind besonders die Opportunitätskosten, welche die Lüge unwirtschaftlich machen: Wie viel mehr hätte dir Ehrlichkeit gebracht? Was versäumst du dadurch, dass du nicht ehrlich und offen warst?
Das gilt für alle Bereiche des Lebens, im Business genauso wie in unseren intimsten Beziehungen.
Wir halten es schlecht aus, wenn wir von jemandem etwas bekommen, aber nicht wissen, was er/sie dafür von uns will.
Transaktionale Beziehungen (also Beziehungen, die auf Geben und Nehmen beruhen), verstehen wir. Mit denen können wir umgehen. Wir wissen z.B., dass wir jedes Geschenk, das wir von einem Händler bekommen, auf die eine oder andere Weise wieder bezahlen werden oder bereits bezahlt haben.
Womit wir uns schwer tun, sind Beziehungen, wo die Transaktionalität nicht so klar ist. Was will jemand von uns, von dem wir was bekommen, der aber nie etwas dafür verlangt? Wie gehen wir mit jemand um, die scheinbar selbstlos gibt und gibt und gibt? Können wir ihr wirklich vertrauen?
Beziehungen, die gar keine Form von Transaktion, keine Form von Leistung und Gegenleistung ermöglichen, halten wir schlecht aus. Das sollten gerade wir Lifestyle Entrepreneure uns vor Augen halten: Es ist sehr löblich, wenn wir unseren potenziellen Kund*innen großzügig geben. Aber wenn wir dafür nie irgend etwas als Gegenleistung verlangen, werden sie früher oder später misstrauisch werden.
Nichts zu verlangen hilft niemandem.
In den Apple Stores finden keine Verkaufsgespräche statt, nur Beratungsgespräche. Die Kund*innen in den Apple Stores werden ganz bewusst nie zu einem Kauf, zu einem Zusatzkauf, zu einem Upgrade o. Ä. überredet oder gar gedrängt.
Apple Stores sind die profitabelsten Stores der Welt. (Quelle)
Ein reiner Reim ist, wenn zwei Silben sich perfekt reimen: Hund – rund, Berg – Zwerg, Worte – Torte.
Ein unreiner Reim ist, wenn die Reimsilben nur annähernd übereinstimmen: Tür – vier, Größe – Getöse, reimen – scheinen.
Ein Lifestyle Business ist idealerweise „ein Gedicht, das sich leiwand reimt“, wie Wolfgang Ambros sagt.
Wie viele unreine Reime akzeptierst du in deinem Lifestyle Business?
Wir Lifestyle Entrepreneure haben in unserem Lifestyle Business meist eine Kernkompetenz, in der wir wirklich gut sind. Das ist in der Regel unser Produkt, unser Angebot, unsere ganz besondere Leistung. Unser Ziel ist es, mit dieser Kernkompetenz Geld zu machen.
Unsere Achillesferse sind aber die vielen Sekundärleistungen, die ein erfolgreiches Business ebenfalls leisten muss: Marketing, Vertrieb, Networking, Strategie, Entwicklung usw.
Dadurch, dass wir in den Sekundärleistungen so abfallen, bringen wir uns um die Früchte unserer Kernkompetenz.
[Danke an Daniel Wagner für das Konzept.]
Ein großes Problem von uns Lifestyle Entrepreneuren ist, dass wir den Unterschied zwischen Märkten, Kapitalismus und Industrialismus nicht kennen. Dadurch schütten wir das Kind mit dem Bade aus.
Im Kapitalismus geht es um Freiheit und Wahlmöglichkeiten – und Märkte. Märkte kümmern sich darum, dass Bedürfnisse erkannt werden und so effektiv wie möglich befriedigt werden.
Im Industrialismus geht es um immer bessere Produktivität, um immer billigere Produkte, um die Macht über Märkte – mit allen negativen Nebeneffekten von Sklaverei über Umweltverschmutzung und Korruption bis Monopolstreben.
Wirklich freie Marktwirtschaften sind die größten Freunde von uns Lifestyle Entrepreneuren, weil sie Freiheit und Wahlmöglichkeiten ermöglichen. Aber weil wir Märkte ständig mit Industrien verwechseln, lehnen wir ab, was uns eigentlich helfen würde.
[Mehr dazu in Seth Godins brillanter Podcast-Folge]
Ein Comic-Zeichner (“Dilbert”) gibt Ratschläge für Leben, Business und Gesundheit. Das hat tatsächlich Hand und Fuß.
(mehr …)Grey Matters Podcast #22, 11. Juni 2019
(mehr …)Einfach wirksam Podcast #44, 31. August 2015
(mehr …)Etwas funktioniert nicht wie gewünscht. Warum?
Meistens liegt’s nicht an der Idee.
Die meisten Content-Marketer fragen sich: Wo ist meine Zielgruppe? – und erstellen dann Content danach.
Das ist unter Umständen der falsche Zugang. Wahrscheinlich ist es am Anfang besser, dort zu starten, wo du dich am wohlsten fühlt. Wenn du gerne redest, dann nimm einen Podcast auf. Wenn du gerne schreibst, dann schreib einen Blog. Wenn du gerne auf der Bühne stehst, dann nimm Youtube-Videos auf.
Das ist der Lifestyle Entrepreneur-Zugang: Er ist “egoistisch”, nicht opportunistisch – auch nicht richtiger oder falscher. Es muss zuerst für dich passen, sonst kannst du es nicht durchhalten. Du kannst “the long game” nur spielen, wenn das Spiel zu dir passt.
Was nicht heißt, dass du im Verlauf des Spieles nicht deine Kompetenzen erweitern und auch auf andere Spielfelder wechseln kannst.
Wir Lifestyle Entrepreneure sehnen uns immer wieder nach Experten, die uns sagen, ob eine bestimmte Idee gut ist oder nicht. Ob ein neues Produkt gute Erfolgschancen haben wird oder nicht. Ob unsere Marketingidee bei den Kund*innen gut ankommen wird oder nicht.
Die bittere Wahrheit ist: Niemand hat die Glaskugel, die diese Antworten liefern würde.
Es wird immer unser unternehmerisches Risiko bleiben, die Antworten selbst herausfinden zu müssen – indem wir es einfach versuchen und schauen, was passiert.
Und daraus lernen.
Es gibt immer Menschen in deinem Umfeld, die bereit sind anzupacken. Menschen, die mit dem Status Quo nicht zufrieden sind und gerne etwas verändern würden. Oft wissen sie aber nicht, wo sie anfangen sollen.
Diese Menschen brauchst du nur anzusprechen. Gut möglich, dass sie sich freuen, mit dir zusammenzuarbeiten und die Welt zu verändern.