Tag#LifestyleBusiness

Job

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Spannender Gedanke von Seth Godin:

Wie wäre es, wenn du nicht einfach nur deinen Job machen würdest, sondern es darauf anlegst, deinen Job ganz neu zu erfinden?

Technische vs. kreative Probleme

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Technische Probleme löst man dadurch, dass man sich hinsetzt und die Arbeit erledigt, auch wenn es mühsam ist. Beispiel: Einen Liquiditätsplan erstellen.

Kreative Probleme löst man auch durch Nachdenken, aber man kann sie nicht abarbeiten. Es ist wie ein Tanz: Man versucht dies, man versucht das, und irgendwann kommt plötzlich die Lösung. Meist dann, wenn man gar nicht damit gerechnet hat. Beispiel: Einen Slogan für sein Business entwickeln.

Wichtig ist, dass wir erkennen, wann wir ein technisches und wann ein kreatives Problem vor uns haben.

Im Kurs verstecken

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Ein Kurs ist ein großartiger Ort, um sich zu verstecken.

Man hört doch immer wieder, wie notwendig es ist, sich ständig weiterzubilden, auf dem Laufenden zu bleiben, über den Tellerrand hinauszuschauen. Was könnte also besser sein, als möglichst viel Zeit für die eigene Weiterbildung zu investieren?

Es gibt etwas, das tatsächlich viel besser ist: Seine Zeit damit zu verbringen, das Gelernte auch wirklich auf sein eigenes Lifestyle Business umzulegen, anzuwenden und in die Tat umzusetzen – statt sich Hals über Kopf in den nächsten Kurs zu flüchten.

Fahrplan

F

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und manchmal weiß man vor lauter To Dos gar nicht, mit welchem man anfangen soll.

Sich einen Fahrplan zu erstellen, ganz klassisch nach dem Wichtig-Dringend-Prinzip, ist in diesem Fall die smarteste Herangehensweise.

Zuerst der Plan, dann die Action.

Arbeit

A

“Das Produkt ist gut, weil es war eine wahnsinnige Arbeit.”

Leider ist es nicht so einfach. Nur weil man viel Zeit investiert hat, muss das Ergebnis noch lange nicht gut sein.

Man kann auch sehr viel Arbeit in einen Irrtum investieren.

Unternehmer glauben

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Wir Lifestyle Entrepreneure glauben daran, dass wir mit unserem Lifestyle Business Erfolg haben werden.

Daran zu glauben, bedeutet auch, dass immer ein Stück Restzweifel dabei ist. Und es stimmt ja auch: Wir haben keine Gewissheit. Wir wissen nicht, wann und ob sich der Erfolg einstellen wird.

Aber genau darin liegt ja die eigentliche Leistung von uns Unternehmer*innen: Weil wir nicht wissen, weil wir keine Gewissheit haben, glauben wir an unser Unternehmen.

Denn wenn der Erfolg sicher wäre, dann bräuchte es uns Unternehmer*innen nicht. Dann würden es alle machen.

Kleine vs. große Unternehmen

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Ein Solo-Unternehmen ist nicht einfach nur eine kleine Mini-Version eines großen Unternehmens.

Ein Solo-Unternehmen funktioniert (wenn es funktionieren soll) ganz, ganz anders. Ein Solo-Unternehmen muss nach anderen Spielregeln spielen als die Großen. Wenn es versucht, es mit den Großen aufzunehmen, wird es entweder ignoriert oder platt gewälzt.

Solo-Unternehmen haben nur eine Chance: Sich auf ihre Stärken zu konzentrieren und das zu machen, was die Großen nicht tun können oder wollen.

Lange und kurze Wege

L

Handelsübliche BWL-Bücher sind für Solopreneure, die sich in Sachen Wirtschaftskompetenz aufschlauen wollen, völlig ungeeignet.

Das Problem ist nicht, dass in den Büchern etwas Falsches drinnen stünde. Der Inhalt ist schon okay, aber er ist viel zu theoretisch, zu umständlich und zu langatmig aufbereitet. Der Weg zur konkreten Lösung, zur hilfreichen Handlungsanweisung ist viel zu lang.

Solopreneure brauchen kurze Wege. Sie können sich viele Umwege einfach nicht leisten.

Gay Hendricks: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun: Mehr wagen und über sich selbst hinauswachsen (2010) 📙

G

Diesem Buch mangelt es etwas an Kohärenz, aber es ist ein Panoptikum an interessanten Perspektiven und Sichtweisen. Das Konzept der „oberen Limits” (im Original: upper limit challenge) finde ich genial und lässt sich hervorragend im Alltag beobachten. Andere Konzepte wie die “Einstein-Zeit” waren mir etwas zu steil. Der Titel ist dem Buch wenig dienlich, weil er sehr generisch ist und auf die besonderen Juwelen des Buches nicht eingeht.

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Guter Geschmack

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Guten Geschmack zu haben, ist ein Segen und ein Fluch.

Der Segen: Wer guten Geschmack hat, legt Wert auf Schönheit. Schöne Dinge schaut man sich lieber an als hässliche. Wer schöne Dinge veröffentlichen kann, ist daher im Vorteil.

Der Fluch: Wer guten Geschmack hat, ist selten zufrieden. Es könnte immer noch ein bisschen schöner sein. Die Tatsache, dass etwas (noch) nicht so schön ist, wie man es gerne hätte, führt dazu, dann man nie etwas veröffentlicht.

Im Zweifelsfall ist etwas nicht so Schönes, aber Veröffentlichtes immer besser als etwas Schönes, das nie das Licht der Welt erblickt.

Was ich in meinem „Papa-Monat“ gelernt habe

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Im Mai 2016 bin ich zum ersten Mal Papa geworden. Deshalb habe ich mir das ganze Monat Mai frei genommen –  als „Papa-Monat“. Das war eine spannende und lehrreiche Erfahrung.

Für all jene, die interessiert, wie es mir dabei ergangen ist bzw. für alle Nachahmer habe ich in diesem Artikel meine fünf wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

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Geld ist (nicht) wichtig

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Ein Gedanke von Roman Kmenta: Viele Lifestyle Entrepreneure begehen den Anfängerfehler, dass sie Geld nicht wichtig (genug) nehmen.

Es ist in unserer Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen, dass man schief angeschaut wird, wenn man sagt, man will (auch) finanziellen Erfolg haben. Es kommt viel besser an, wenn man sagt: “In meinem Business geht es nicht ums Geld. Geld ist mir nicht wichtig.”

Aber: Geld ist wichtig.

Wenn du Geld nicht ernst nimmst, wird’s nicht zu dir kommen.

Es ist alles schon da

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Manchmal denkt man, dass man für den Erfolg im Business noch etwas Bestimmtes braucht: Wenn das noch da wäre, dann…

Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass dieses vermeintlich fehlende Puzzlestück längst da ist. Es ist vor unserer Nase, und wir sehen es nicht.

Wenn wir es sehen könnten, wäre plötzlich auch unsere Ausrede weg. Dann lägen Erfolg oder Misserfolg allein in unserer Hand.

Dann lieber das Offensichtliche nicht wahrnehmen…

Worauf es ankommt

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Ich habe unlängst einen Gründer gefragt, der vor einem halben Jahr gegründet hat, was er aus seiner heutigen Sicht Neugründern raten würde.

Seine Antwort:

  • Mut
  • Fokus
  • Keine zu hohen Erwartungen am Anfang
  • Optimismus
  • Und, am wichtigsten: Geduld