Tag#PersonalProjects

Deadlines

D

Das Problem ist nicht die Größe unserer Ziele.

Das Problem sind die viel zu kurzen Deadlines, die wir uns für diese Ziele setzen! 

[Danke Dan Sullivan für diesen Gedanken.]

Schätze heben

S

Chancen und Belohnungen winken nur denjenigen, die in Zeiten von Unklarheit und Unsicherheit aktiv werden, Verantwortung übernehmen und Neues ausprobieren.

Den Passiven, den Faulen bleibt womöglich nur die neidvolle Nachsicht. 

Latenz

L

Veränderungen haben immer eine gewisse Latenz-Zeit. Soll heißen: Es dauert eine gewisse Zeit, bis die Auswirkungen einer Veränderung sichtbar und spürbar werden.

Das müssen wir immer im Kopf behalten, wenn wir uns denken: “Was soll’s, hat mal wieder nicht funktioniert. Lass ich wieder bleiben.”

Unerwartet

U

Es kann immer was dazwischen kommen.

Es ist wahrscheinlich gar keine schlechte Heuristik, davon auszugehen, dass etwas dazwischen kommen wird

Rolling Stones (2)

R

Unlängst waren die Rolling Stones im Happel-Stadion in Wien zu Gast. Keith Richards wird heuer 79 Jahre alt, Mick Jagger ebenfalls. Der Jüngste, Ronnie Wood, ist 75 geworden.

Da kommt schon mal die Frage auf, warum sich die Herren nicht schon längst zur Ruhe gesetzt haben und sich das Touren immer noch antun.

Keith Richards gab darauf beim Konzert die Antwort: “That’s what we do.”

Damit ist alles gesagt.

Gitarre

G

Ich habe mir eine akustische Gitarre gekauft.

Ich möchte Gitarre spielen lernen. Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich meine es ernst.

Sprich mich gerne darauf an.

Nicht so verbissen

N

Wenn du gerade sehr verbissen bist, wenn alles irgendwie verkrampft wirkt und dir die Leichtigkeit verloren gegangen ist, dann leg eine Pause ein.

Versuche, wieder mehr spielerisch an deine Arbeit heranzugehen.

Pläne

P

Dein Plan wird niemals 1:1 so aufgehen wie gedacht.

Im besten Fall sind Pläne Sprungbretter für noch bessere Ideen.

Zeit für Auszeit

Z

Ein sicheres Zeichen, dass du dringend eine Auszeit brauchst:

Du bekommst eine e-Mail von einem deiner größten Mentoren mit der Bitte um Hilfe. Doch anstatt, dass du dich freust, dass du auch mal was zurück geben kannst, denkst du dir nur: “Oh nein, noch mehr Arbeit. Wie soll ich denn das auch noch unterbringen?”

In dem Fall brauchst du dringend Abstand, weil sich deine Prioritäten komplett verschoben haben.

Es wird Zeit, dass du dich wieder mehr um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmerst.

Mach es besser

M

Bryan Adams erzählt folgende Geschichte über den Beginn seiner Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Mutt Lange:

Way back, just before I made the album “Waking Up The Neighbours”, I had written a whole album of songs. I started working with Mutt and I played Mutt the songs, thinking that Mutt was going to produce them.
And Mutt looked at me and said, “Well, you know… That’s nice.”
I said, “What do you mean?”
He goes: “Yeah, I think… I think you can do better.”
I say, “Okay… What do you want to do?”
“Start again.”

So we scrapped the entire record and took pieces of it and re-wrote the songs and made “Waking Up The Neighbours.” […] That’s when I learned to actually not be precious about little things you come up with or the songs you come up with.
You know what? It could be better. And so – make it better!

Bryan Adams im Rockonteurs Podcast, 29. Mai 2022 (ab 14:28)

Was ich daraus lerne: Sei nicht eingeschnappt, wenn dir jemand sagt, dass deine Idee nicht besonders gut ist. Nimm die Herausforderung an und mach es besser – und lass dir dabei helfen von Menschen, die nur dein Bestes im Sinn haben.

Teure Ideen

T

Als Gründungsberater weiß ich: Ideen sind nichts wert.

Ideen gibt es wie Sand am Meer, auch Geschäftsideen. Ich habe noch keine*n Gründer*in gesehen, die/der unter einem Mangel an Ideen gelitten hätte.

Ideen werden erst durch ihre Umsetzung wertvoll. Und durch’s Dranbleiben.

Aber es ist noch schlimmer mit unseren Ideen: Ideen sind teuer. Sie kosten uns was – und zwar ganz besonders jene Ideen, auf die wir stolz sind, die wir aber nie umsetzen.

Für nicht umgesetzte Ideen, die wir aber auch nicht los lassen, zahlen wir jeden Tag einen Preis.

Tagesstimmung

T

Selbst Top-Performer sind von ihrer Tagesstimmung abhängig.

Ja, Top-Performer sind echte Profis, die immer ein bestimmtes Level an Performance bringen können, egal wie sie gerade in Stimmung sind.

Aber damit sie über dieses (hohe) Grundlevel an Qualität hinaus gehen können, brauchen auch sie einen “guten Tag”.

Bruce Springsteen wäre dafür ein Beispiel: Seine Konzerte sind nie schlecht und meistens wirklich gut. Und trotzdem spielt auch er Konzerte, die besser sind als alle anderen, die herausstechen – weil er einfach einen “guten Tag” hatte. 

Durchgetaktet

D

Heute habe ich wieder mal davon gesprochen, wie durchgetaktet meine FH-Studierenden sind. Dass sie mit dem Studium eigentlich einen Fulltime-Job haben. Dass viele von ihnen nebenbei noch arbeiten. Oder sich irgendwo engagieren. Oder Freifächer besuchen. Dass sie kaum Freiraum haben zum Reflektieren und zum Durchschnaufen.

Etwas später habe ich mir dann meinen Kalender für die nächsten Wochen angesehen und kleinlaut zugeben müssen: “Verstanden. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.”

Ko-Abhängigkeit

K

Es gibt Menschen, die involvieren dich in ihre Probleme allein schon durch ihr Verhalten. Du hast gar nicht die Wahl, dich rauszuhalten, du wirst durch das, was sie tun automatisch reingezogen. 

Das ist eine schwierige und meist sehr belastende Situation.

Zu wissen, dass man ko-abhängig ist, ist allerdings schon der erste Schritt zur Lösung. 

Wer beherrscht hier wen?

W

Wenn du an einem großen Projekt arbeitest, in das du viel Zeit und Energie investiert hast, dann kann es passieren, dass dieses Projekt ein Eigenleben entwickelt.

Projekte haben nämlich die Tendenz zu wachsen. Sie dehnen sich aus, und irgendwann wachsen sie dir über den Kopf. Es scheint, als ob Projekte einen eigenen Willen hätten – den Willen, immer weiter zu wachsen und niemals abgeschlossen zu werden.

Wenn du dich mit so einem Projekt konfrontiert siehst, dann stell dir die Frage: Dient das Projekt noch dir, oder dienst mittlerweile du dem Projekt?

Und wenn du Letzteres nicht ausschließen kannst, dann wird es höchste Zeit, dem Projekt ein paar seiner grässlichen Köpfe abzuschlagen und ihm wieder zu zeigen, wer hier das Sagen hat.

Ideenfriedhof

I

“Ich habe einen Friedhof von Ideen”, sagte unlängst eine Gründer*in zu mir.

Wir Lifestyle Entrepreneure sprühen häufig vor Ideen. Und wir haben immer mehr Ideen als Zeit, diese Ideen auch umzusetzen.

Deshalb erfüllt unser Ideenfriedhof eine wichtige Funktion. Dort landen die Ideen, die nicht ganz gut genug sind. Für die es nicht ganz reicht. Für die es sich nicht ganz ausgeht.

Dort mögen sie in Frieden ruhen, damit wir uns voll auf unsere wenigen exzellenten Ideen konzentrieren können.

Trade-offs tun weh

T

Es tut weh, jemandem abzusagen. Mir zumindest.

Auch wenn ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war, habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich fühle mich schuldig, weil ich eine Zusage nicht einhalten kann. Auch, wenn es beim besten Willen nicht möglich gewesen wäre.

Trade-offs tun weh. Deswegen vermeiden wir sie gerne. Deswegen versuchen wir, mit Gewalt alles unter einen Hut zu bringen.

Aber Schmerzen sind Teil des Lebens. Genau wie Enttäuschungen, Irrtümer und Fehler.

Wenn wir das nicht anerkennen und lernen, damit umzugehen, dann ist der Trade-off, dass wir nach und nach an unseren eigenen Ansprüchen zugrunde gehen.

Gib dem Wichtigen Beine

G

Bei Philipp Maderthaner gehört:

Gib dem Wichtigen Beine!

Bedeutet: Wenn du bei einem wichtigen Projekt nicht weiter kommst, dann such dir einen Menschen (mit zwei Beinen), der sich um diese wichtige Sache endlich kümmert, die du selbst nicht zuwege bringst.

Bring Schwung rein durch die Motivation und Expertise einer externen Person.

Ganz einfach

G

Wenn du etwas Neues anfangen möchtest – sagen wir einen Podcast -, dann bedenke Folgendes:

Du musst dir alles so organisieren, dass es möglichst einfach ist, den Podcast aufzunehmen. So einfach, dass es dir fast schon ein bisschen zu einfach vorkommt.

Nur, wenn es einfach ist, wenn es dir mühelos erscheint, ist sichergestellt, dass du den Podcast auch regelmäßig aufnehmen wirst.

Jede noch so kleine Hürde, jedes unnötige Hindernis senkt die Chance, dass du dran bleibst.

Es muss leicht gehen, oder es wird gar nicht gehen.