Mein Sohn hat heute seinen ersten Schultag.
Wir werden von nun an beide viel zu lernen haben.
Mein Sohn hat heute seinen ersten Schultag.
Wir werden von nun an beide viel zu lernen haben.
Ein Buch, das Mut macht, nicht im stillen Kämmerlein vor sich hin zu arbeiten, sondern seine Arbeit mit anderen zu teilen. Aus der Denkschule Seth Godins und der Gabenökonomie.
(mehr …)Es gibt einen Unterschied zwischen motiviert und übermotiviert.
Motivation bringt dich zum Handeln. Motivation führt zu Ergebnissen.
Übermotivation hingegen ist eine Vermeidungsstrategie. Du bist euphorisch, aber in Wirklichkeit lenkst du dich nur ab von Dingen, wo du lieber nicht hinsehen willst.
[Danke Petra Bock für den Gedanken]
Wir Gründungsberater sprechen oft mehr mit unseren Kund*innen über private Dinge (den letzten Urlaub, die Kinder usw.) als mit unseren Kolleg*innen.
Unsere Kund*innen wissen mehr Privates von uns als unsere Kolleg*innen.
Teilzeit-Gründungsberater, die nebenbei selbständig sind, sind allerdings auch nicht unproblematisch:
Es ist zwar super, dass sie die Erfahrung und das Praxiswissen mitbringen, aber sie sind eben auch selbst Unternehmer. Sie arbeiten in einem Umfeld, wo rund um sie Menschen sind, die bereits selbständig sind oder sich gerade selbständig machen.
Das stimuliert natürlich auch sie selbst. Sobald ihr Business (wieder) gut läuft oder sie eine neue Geschäftsidee verfolgen, die traction bekommt, kündigen sie die Anstellung und sind weg.
Bei Vollzeit-Angestellten passiert das längst nicht so schnell. Die wechseln vielleicht die Aufgabe innerhalb des Unternehmens und versuchen “aufzusteigen”, aber sie kündigen längst nicht so leicht.
Ein Problem im Online-Business ist, dass die so genannten “Success Coaches” nicht immer für ihre Aufgabe geeignet sind:
„You‘ve got someone who’s never run a business, who’s just got a job, who’s now maybe trained in the method or the systems or the process or whatever, but they don’t actually have your lived experience of being a business owner.“
Duped Podcast vom 15. November 2021
Dieses Problem kann es durchaus auch in der Gründungsberatung mit unselbständigen Vollzeit-Berater*innen geben.
Folgendes Gedankenexperiment:
Wie wäre es, wenn du zu einem Astrologen gehst und für dein Business ein Horoskop erstellen lässt? Oder wenn du dir von einer Wahrsagerin die Zukunft deiner Geschäftsidee voraussagen lässt?
Ist das Ergebnis, das du dort bekommst, wirklich so viel schlechter als das, was du nach langem Hin- und Herübergeben in deinen Businessplan schreibst?
Eines gebe ich dir jedenfalls schriftlich: Die Entscheidungen, die du aufgrund eines Horoskops triffst, sind tausendmal besser als die Entscheidungen, die du nach wochenlangem Grübeln nicht triffst.
Es gibt nichts Überzeugenderes in einem Verkaufsgespräch, als wenn man selbst von seinem Angebot überzeugt ist.
Einer der ersten New-Age-Klassiker. Es sind ein paar spannende Gedanken für Lifestyle Entrepreneure dabei – wenn man sich drauf einlässt.
(mehr …)Selbstmanagement. Digital. #244 vom 31. Oktober 2018
(mehr …)Arbeitsphilosophen Podcast, 8. September 2021
(mehr …)Modern Wisdom Podcast #314 vom 29. April 2021
(mehr …)Derek Sivers sagt, es wäre sein bestes Buch. Er hat recht.
(mehr …)Ein wiederkehrendes Problem vieler Gründungen ist, dass Marketing ein “afterthought” ist, also Überlegungen zum Marketing erst dann angestellt werden, wenn sonst alles fix-fertig ist.
Das führt zu folgenden Problemen:
Meine Notizen von vor einigen Jahren, als ich das Buch (immerhin) bis Seite 187 gelesen hatte. Ich meine mich zu erinnern, dass mich das Buch damals aber wirklich fasziniert hat.
(mehr …)Durch meine Kinder habe ich Ritter Rost kennen- und schätzengelernt.
In einer seiner Geschichte kommt Ritter Rost in die Verlegenheit, sich zum ersten Mal in seinem Leben selbst um den Haushalt kümmern zu müssen. Er geht voller Motivation an die Sache heran und nimmt sich vor: Heut helfe ich.
Und natürlich macht er alles falsch.
Für mich ist das Lied immer wieder ein Reminder, dass auch wir Berater*innen voll motiviert beraten und trotzdem (oder gerade deswegen) das Chaos bei unseren Kund*innen nicht verkleinern, sondern eher vergrößern.
Stephan A. Jansen spricht in brand eins von einer “Bildung-Wende” und fragt: Erfordert der leichtere Zugang zu Wissen eine radikal andere Didaktik?
Auch für Solopreneure ist eigentlich alles Wissen vorhanden, auf Knopfdruck.
Was bräuchten sie, um dieses Wissen für sich in den Dienst stellen zu können?
Hat diese Frage überhaupt etwas mit Didaktik zu tun? Oder scheitert es zuvor an ganz anderen Dingen?
Das Phänomen, dass kleine Unternehmen oft kaum Ahnung vom Markt haben, auf dem sie agieren, ist ziemlich weit verbreitet.
Die Bio-Milchbäuerin, bei der wir geurlaubt haben, hatte keine Ahnung, was der Liter Bio-Milch im Supermarkt kostet.
Trotz des reißerischen Titels ein sehr nützliches Buch für mich. Schon dreimal gelesen. Mindfuck ist nämlich sehr hartnäckig.
(mehr …)Noch eine Beobachtung aus dem Urlaub:
Die Kinder lieben die Minidampfbahn im Waldviertel. Und jedes Mal, wenn wir dort sind, denke ich mir: Gewaltig, was hier praktisch im Nirgendwo dasteht. Respekt vor diesem Unternehmergeist!
Heuer ist mir durch einen Nebensatz des Betreibers bewusst geworden, dass es dieses Unternehmen bereits seit mehr als dreißig Jahren gibt. Was hier zu sehen ist, ist nicht von heute auf morgen entstanden, sondern hat sich Stück für Stück über drei Jahrzehnte aufgebaut.
Wir sehen meist nur das Ergebnis und vergessen darüber, wie jedes noch so große Unternehmen entsteht: drip by drip, wie Seth Godin sagt.