Das Problem ist nicht die Größe unserer Ziele.
Das Problem sind die viel zu kurzen Deadlines, die wir uns für diese Ziele setzen!
[Danke Dan Sullivan für diesen Gedanken.]
Das Problem ist nicht die Größe unserer Ziele.
Das Problem sind die viel zu kurzen Deadlines, die wir uns für diese Ziele setzen!
[Danke Dan Sullivan für diesen Gedanken.]
Das Erfolgsgeheimnis vieler Gründer*innen ist nicht die eine Stärke, sondern die einmalige Kombination von (einzeln betrachtet) unspektakulären Fähigkeiten.
Wie der ehemalige Bankberater, der dann bei der Stadtverwaltung in der Planung tätig war und jetzt die Baubranche genauso kennt wie die Banken – und damit ein idealer Projektabwickler ist.
Oder der Psychologe, der gerne surft und jetzt Therapie und Surfen verbindet.
Die Kombination ist individuell, einzigartig und wird deswegen am Markt geschätzt.
[Danke Scott Adams für diesen Gedanken, der das Ganze talent stacks nennt.]
Ich habe einen Programmierer gefragt, wie er es schafft, langfristig exzellente Arbeit abzuliefern.
Er sagt: Er braucht jeden Tag 2-4 Fokus-Stunden. Egal wann.
In 2-4 Stunden pro Tag passiert der Großteil seiner Arbeit.
Gilt wahrscheinlich nicht nur für diesen Programmierer.
Die Faszination von Persönlichkeitstests liegt darin, dass sie uns eine Landkarte geben, damit wir uns besser verstehen.
Endlich erklärt uns jemand, was mit uns los ist. Endlich bekommen wir eine Story dafür, warum wir sind, wie wir sind.
Und selbst, wenn diese Story unvollständig oder gar falsch ist… Es ist immerhin eine Story mehr, als wir bisher hatten.
Die meisten Menschen wollen nicht übers Ohr gehaut werden.
Deshalb suchen viele Menschen einen Schutz davor, betrogen zu werden – zumal auf Märkten, auf denen sie sich nicht auskennen.
Der eigentliche Mehrwert, den die großen Plattformen wie Amazon, Airb’n’b oder GetYourGuide verkaufen, ist das Vertrauen, wahrscheinlich nicht über den Tisch gezogen zu werden.
JW Summit, 2. September 2022 in Graz
(mehr …)JW Summit, 2. September 2022 in Graz
(mehr …)Vortrag am JW Summit, 2. September 2022 in Graz
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(mehr …)Das Problem liegt oft nicht (nur) darin, eine Lösung zu finden.
Das Problem beginnt schon dabei zu erkennen, dass man ein Problem hat. Und welches Problem man eigentlich hat.
Damit man nicht versucht, Lösungen zu finden, die gar nicht auf das Problem passen.
Eine Kundin wurde unlängst bei unserem Bäcker gefragt, welche Art von Semmeln sie wolle: “Maschinensemmeln oder Handsemmeln?”
Fast reflexartig antwortete die Kundin: “Handsemmeln, bitte.”
Eh klar. So formuliert werden die allermeisten Menschen “Handsemmeln” wählen. Wer will schon was kaufen, das von einer herz- und seelenlosen Maschine gemacht wird, wenn man auch was haben kann, was ein echter Mensch mit echten Händen gemacht hat?
Dabei ist, objektiv gesehen, der Unterschied zwischen Handsemmel und Maschinensemmel wahrscheinlich gar nicht groß. Sie schmecken wahrscheinlich vollkommen gleich. Sie sehen sich wahrscheinlich zum Verwechseln ähnlich.
Und dennoch… Der Grund, warum Handsemmeln teurer sind als Maschinensemmeln, ist genau das Menschliche, das Unperfekte, das Einzigartige.
Dafür sind Kund*innen bereit, einen Aufpreis zu zahlen, obwohl es rational gesehen dafür überhaupt keinen Grund gäbe.
Eine Gründerin hat heute sehr treffend zusammengefasst, wie es ist, ihr eigenes Unternehmen zu gründen:
Echt viel Arbeit, aber sehr interessant.
Fritz Meißl, Geschäftsführer des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, auf die Frage, wie sich der Arbeitsmarkt in der nächsten Zeit entwickeln wird:
„Derzeit ist es so extrem schwierig zu beantworten, wie sich die Welt weiterentwickelt, die Gesellschaft weiterentwickelt, die Wirtschaft und damit der Arbeitsmarkt weiterentwickelt.“
“Nachgehört / Vorgedacht – ein ÖGB Podcast” vom 16. August 2022 (Link)
Derzeit!?
Es war nie leicht, und es wird nie leicht werden, die Zukunft vorauszusagen.
Insofern sind die Experten von heute auch nicht viel mehr als moderne Wahrsager.
Wieder ein sehr schlaues Buch von Wolf Lotter für alle Wissensarbeiter.
(mehr …)Was ich heute von der Langen Nacht der Museen über BWL-Unterricht gelernt habe:
Das Erfolgsrezept der Langen Nacht der Museen ist, dass sie nachts stattfindet. Es muss nachts sein, denn: Durch die Nacht wird der Museumsbesuch zu etwas Eigenen. Er erinnert dadurch möglichst wenig an einen “normalen” Besuch im Museum.
Das ist wichtig, weil ein Museumsbesuch wird meistens als „anstrengend“ empfunden. Weil man sich auseinandersetzen muss, weil man überlegen und lesen und wahrnehmen muss.
In der Nacht jedoch gelten andere Regeln. Die strengen Regeln des Museums sind aufgehoben, und im Museum geht es ein bisschen anders, ein bisschen lockerer zu. Das Museum ist anders, obwohl die Ausstellungsstücke immer noch die gleichen sind.
Für den BWL-Unterricht könnte das bedeuten: Je weniger mein BWL-Unterricht an den BWL-Unterricht in der Schule erinnert, desto besser.
[Danke Annette Meier für den Gedanken.]
Mein Sohn hat heute seinen ersten Schultag.
Wir werden von nun an beide viel zu lernen haben.
Ein Buch, das Mut macht, nicht im stillen Kämmerlein vor sich hin zu arbeiten, sondern seine Arbeit mit anderen zu teilen. Aus der Denkschule Seth Godins und der Gabenökonomie.
(mehr …)Es gibt einen Unterschied zwischen motiviert und übermotiviert.
Motivation bringt dich zum Handeln. Motivation führt zu Ergebnissen.
Übermotivation hingegen ist eine Vermeidungsstrategie. Du bist euphorisch, aber in Wirklichkeit lenkst du dich nur ab von Dingen, wo du lieber nicht hinsehen willst.
[Danke Petra Bock für den Gedanken]