Tag#LifestyleBusiness

Mit Wasser

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Ein Gründer hatte zu Marktforschungszwecken bei einem Seminar eines Mitbewerbers teilgenommen. Seine Erkenntnis daraus:

Alle kochen nur mit Wasser. Und dieses Wasser ist zum Teil sehr dünn.

Wir brauchen uns wirklich nicht vor unseren Mitbewerbern fürchten. Sie haben keine besseren Voraussetzungen als wir. Sie haben auch nur begrenzte Zeit und begrenzte Mittel. Sie sind auch keine Wunderwuzzi.

Sehen wir unsere Mitbewerber also als Mitspieler in einem Spiel, in dem wir alle besser werden und voneinander lernen können – zum Wohle unserer Kund*innen.

Stundensatz

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Wenn dich jemand fragt, wie viel eine Stunde bei dir kostet…

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne komisch dabei drein zu schauen?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne im nächsten Moment zu sagen, dass aber alles verhandelbar ist und ihr euch preislich sicher einigen werdet?

Kannst du deinen Stundensatz nennen, ohne dass du innerlich ein schlechtes Gewissen bekommst, weil du so viel verlangst für eine Arbeit, die dir ehrlich gesagt sehr leicht fällt?

Wenn nicht, dann fang sofort an, das zu üben.

Eine echte Unternehmerin

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Ich gründe nicht nebenbei. Ich bin eine echte Unternehmerin!

Das sagte heute eine Gründerin zu mir.

Nicht, weil sie davon fest überzeugt ist.

Sondern, weil sie sich täglich selbst daran erinnert, dass es ihr ernst ist mit ihrer Selbständigkeit. Dass eine Unternehmensgründung kein Hobbyprojekt ist. Dass sie in Zukunft wie ein Profi auftreten und auch so behandelt werden will.

Wir müssen in unsere Rolle als Unternehmerin und Unternehmer hineinwachsen.

Jeden Tag auf’s Neue.

Auch Seth Godin

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In seinem wunderbaren Podcast Akimbo beantwortet Seth Godin jede Woche die Fragen seiner Hörer*innen.

Fast jede Woche. Denn diese Woche ist es Seth Godin passiert, dass er keine Hörer*innen-Fragen bekommen hat.

Ich kenne das aus meinem eigenen Podcast [Projekt: Leben] gut, wo ich auf in jeder Folge dazu aufgerufen habe, mir Fragen zu schicken. Mir ist es, im Gegensatz zu Seth Godin, jedoch immer so gegangen, dass ich keine Hörer*innen-Fragen bekommen habe.

Immerhin ist es ein bisschen tröstlich, dass es auch dem großen Seth Godin manchmal so geht wie mir.

Warum melden Sie sich nicht?

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Als Gründungsberater stoße ich immer wieder auf folgendes Paradoxon:

Viele Gründer*innen fühlen sich in der Anfangsphase ihres Business überfordert. Sie fühlen sich alleine, haben Sorgen, Zweifel und Unsicherheiten, was ihr Unternehmen und ihre neue Rolle als Unternehmer*innen betrifft.

Aber: Sie scheuen sich, in dieser Situation Hilfe zu holen. Sie scheuen sich, mich zu kontaktieren und in einem Gespräch vielleicht ein bisschen mehr Klarheit zu schaffen und neue Motivation mitzubekommen.

Warum ist das so? Ich habe Vermutungen, aber ganz verstehe ich es nicht.

10x besser

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Wenn wir unsere Kreativität und Energie dafür aufwenden, ein neues Produkt zu erschaffen, dann sollten wir nicht nur irgendein Produkt erschaffen.

Es sollte ein Produkt sein, dass spürbar besser ist als alles, was es bereits gibt.

Ein Produkt, das 10x besser ist.

Sichtbar werden

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Wer sich sichtbar macht, der macht sich auch angreifbar. 

Und angegriffen wird niemand gerne. 

Deswegen machen sich viele erst gar nicht sichtbar. 

Selbst-Mitgefühl

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Wir Lifestyle Entrepreneure sind sehr erfolgsorientiert. Wir wollen Erfolg haben, und wir legen uns für unser Lifestyle Business ins Zeug.

Aber manchmal ist das beste, was wir für unser Business tun können, anzuerkennen, dass wir nur Menschen sind. Wir geben unser Möglichstes, wir bleiben dran, aber wir sind fehlbar und umperfekt.

It’s not a bug, it’s a feature.

Ganz einfach

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Wenn du etwas Neues anfangen möchtest – sagen wir einen Podcast -, dann bedenke Folgendes:

Du musst dir alles so organisieren, dass es möglichst einfach ist, den Podcast aufzunehmen. So einfach, dass es dir fast schon ein bisschen zu einfach vorkommt.

Nur, wenn es einfach ist, wenn es dir mühelos erscheint, ist sichergestellt, dass du den Podcast auch regelmäßig aufnehmen wirst.

Jede noch so kleine Hürde, jedes unnötige Hindernis senkt die Chance, dass du dran bleibst.

Es muss leicht gehen, oder es wird gar nicht gehen.

Selbstsabotage (2)

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Eine besonders perfide Form von Selbstsabotage, die unter Lifestyle Entrepreneuren sehr verbreitet ist, ist die Weigerung, Aufgaben zu delegieren.

Wenn wir darauf bestehen, dass nur wir selbst die Arbeit gut machen können und sonst niemand an unsere Qualitätsstandards heran kommt…

… dann erweisen wir unserem Business einen Bärendienst.

Und wenn wir denken, dass wir uns Delegation nicht leisten können, dann sind wir in die nächste Selbstsabotage-Falle getappt.

Kundenfragen

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Wenn du dir gerade schwer tust, in deinem Lifestyle Business eine unternehmerische Entscheidung zu treffen, gibt es meist eine einfache Lösung:

Frag deine Kund*innen.

Die haben meist eine verblüffend einfache Antwort prompt parat, auf die du nie gekommen wärst, auch wenn du dir noch so lang das Hirn zermarterst.

Superstars

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Was die Superstars jeder Branche zu Superstars macht, ist die viel besprochene “Extra-Meile”.

Dieses bisschen mehr zu tun als notwendig ist es, was die Spreu vom Weizen trennt. Was den Profi zum Profi und vor allem den Superstar zum Superstar macht. Auch dann noch weiter zu machen, wenn es echt anstrengend wird. Auch dann noch ein Schäuferl draufzulegen, wenn sich die meisten denken: “Ist wurscht, das merkt eh keiner.”

Phil Collins erzählt in seiner Autobiographie, dass er sich nach jedem Genesis-Konzert im Hotelzimmer die Aufnahme des Konzerts nochmals angehört hat, um Fehler zu finden und beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Wo andere Party machen, legt er ein Schäuferl drauf. Das macht ihn zum Superstar.

Almost nobody

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Wieder ein nützliches Konzept für Lifestyle Entrepreneure von meinem Lehrmeister Seth Godin:

Almost nobody wird meine Produkte kaufen.

Weil: Almost nobody interessiert sich für dich und das, was du zu sagen hast.

Aber: Almost nobody ist genug! Almost nobody reicht, um dir ein gutes Einkommen zu sichern.

Mach deine Arbeit für almost nobody, aber für die mach sie aus ganzem Herzen.

Wieviel Geld wird’s machen?

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Wenn du wieder mal von deinen tollen Ideen, deinen aussichtsreichen Projekten und deinen vielversprechenden Kooperationsgesprächen erzählst, stell dir selbst die Frage:

Okay, und wieviel Geld wirst du damit machen? Wie viel Umsatz springt dabei raus?

Kein Business ohne Umsatz. Gute Aussichten sind schön, aber noch schöner ist ein Zahlungseingang auf deinem Bankkonto.

Für ein gutes Gespräch kannst du dir nichts kaufen, und eine gute Idee allein füllt nicht deinen Kühlschrank.

Jeder hat Angst

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Jeder hat Angst beim Schritt in die Selbständigkeit.

Die Frage ist nur: Lässt du dich von der Angst abhalten, oder gehst du durch die Angst hindurch?

Chaos

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Wir sehen den Tag herbei, wo wir in unserem Lifestyle Business endlich alles unter Kontrolle haben. Wo alles wie am Schnürchen läuft und die To-Do-Liste abgearbeitet ist.

Dieser Tag wird, natürlich, nie kommen.

In unserem Lifestyle Business wird immer ein gewisser Grad an Chaos herrschen. Das liegt quasi in der DNA eines Lifestyle Business.

Unsere Aufgabe als Lifestyle Entrepreneure formuliert Axel Gloger so:

Mit Chaos muss man so umgehen können, dass es dennoch zu einem Ergebnis kommt.

Axel Gloger: Betriebswirtschaftsleere, S. 52

Natürlich hast du Angst

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Natürlich macht es dir Angst, dein Lifestyle Business zu gründen. 

Aber was ist die Alternative?

So weiter machen wie bisher?

Zielgruppe

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Ein wichtiger Reminder von Tim Ferriss für alle Lifestyle Entrepreneure:

It’s not about the number of people who don’t get it,
it’s about the number of people who do get it.

Sei für die Menschen da, die dankbar sind dafür, das es dich gibt.