Eine ausgesprochen nützliche Frage, wenn du dich nicht entscheiden kannst:
Welche Entscheidung hast du innerlich schon getroffen, traust du dich aber noch nicht auszusprechen?
Eine ausgesprochen nützliche Frage, wenn du dich nicht entscheiden kannst:
Welche Entscheidung hast du innerlich schon getroffen, traust du dich aber noch nicht auszusprechen?
Ein Sammelalbum hat eine erstaunliche Eigenschaft: Es macht die Lücken sichtbar.
Ohne Sammelalbum sieht man zwar, was man hat, aber man erkennt nicht auf einen Blick, was noch fehlt. Die leeren Stellen im Sammelalbum machen die Lücken jedoch augenscheinlich.
Sammelalben gibt es, im übertragenen Sinn, in vielen Bereichen unseres Lebens. Sie können das Gute fördern oder das Böse.
An manchen Tagen läuft es einfach nicht rund. So sehr du dich auch bemühst, es ist einfach irgendwie der Wurm drin.
Tags darauf läuft wieder alles wie am Schnürchen.
Obwohl du eigentlich nichts verändert hast.
Productized Service Podcast #222, 30. August 2021
(mehr …)Meine Beobachtung: Die allermeisten Menschen sind hilfsbereit. Sie helfen gerne.
Das Problem ist jedoch, dass sie sich meistens nicht überlegen, was “Hilfe” in dem konkreten Fall überhaupt bedeutet.
Sie gehen nach folgender Heuristik vor: Was würde mir in so einem Fall helfen? Und wenn es mir hilft, dann wird es wohl auch jedem anderen helfen.
Stimmt halt leider nicht.
Bevor wir daher aus besten Absichten das tun, was wir selbst für hilfreich halten, sollten wir fragen:
Wie kann ich dir am besten helfen?
Oder: Was kann ich für dich tun?
Überleg dir mal: Wenn du von jemandem etwas brauchst und ihn/sie um einen Gefallen bitten möchtest…
Wie wäre es, wenn du ihm/ihr anbietest, sie für die Mühe zu bezahlen?
Es muss nicht viel sein, aber Geld verändert die Interaktion nachhaltig. Sobald Geld im Spiel ist, wird alles professioneller. Das Gespräch wird ernsthafter sein, die Qualität der Information wird besser sein, und die Bereitschaft, auch zukünftig zu helfen, erhöht sich schlagartig.
Wenn du bereit bist, für Unterstützung zu bezahlen, wirst du vom Bittsteller zum Kunden. Deine Position verändert sich um 180 Grad.
Kurz: Du wirst professionell.
Was Werbe-Fachmann Mariusz Jan Demner immer wieder beobachtet:
„Sehr viele Unternehmen, sehr viele Marketingleute wollen zwar mutige Dinge und herausragende, aber in Wirklichkeit… Kaum sind sie ein bisschen herausragender als die Mitbewerber – was du meistens bist, indem du auffällst, und du fällst nicht mit Gemütlichkeit und Einschlafen auf – dann scheuen sie wieder ein bisschen zurück.“
Auch wir Lifestyle Entrepreneure haben allzu oft Angst vor unserer eigenen Courage.
Was für Neugründer*innen sehr ernüchternd ist – speziell dann, wenn sie als Angestellte sehr erfahren und kompetent waren:
Wer ein Unternehmen gründet, wer sich selbständig macht, startet komplett von Neuem. Als Lehrling.
Es gibt viel umzulernen, dazuzulernen, und zu verlernen. Und das dauert. Das geht nicht von heute auf morgen, und das ist frustrierend.
Wer Erfolg haben möchte, braucht die Geduld und die Demut, diesen Lernprozess zuzulassen.
Auch in der Selbständigkeit ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Es ist unmöglich, als Neugründer*in Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Geschäftsidee zu haben. Vertrauen entstünde nämlich aus der Erfahrung, dass in der Vergangenheit diese Geschäftsidee funktioniert hat. Dass man in der Vergangenheit bereits die Herausforderung der Selbständigkeit bereits gemeistert hat.
Woher soll dieses Vertrauen kommen, wenn man es zum ersten Mal macht?
Was Neugründer*innen jedoch brauchen, ist den Glauben. Den Glauben an die eigene Geschäftsidee. Den Glauben daran, dass man diese Herausforderung bewältigen wird.
Zu glauben bedeutet, an etwas festzuhalten, weil man kein Vertrauen haben kann.
Wir Österreicher*innen sind sehr brav.
Wir halten uns an die Regeln. Wir haben meist ein schlechtes Gewissen, wenn wir etwas tun, was vielleicht nicht ganz “sauber” sein könnte. Wir wollen keine Scherereien. Wir wollen nichts falsch machen.
Deshalb üben wir mitunter vorauseilenden Gehorsam. Damit blockieren wir uns jedoch, und wir schränken unsere Handlungsspielräume ein.
“Ask for forgiveness, not permission”, sagen die Amerikaner.
Wir Lifestyle Entrepreneure leiden häufig darunter, dass wir in unserem Umfeld wenig Zuspruch bekommen.
Unsere Eltern fragen sich, warum wir nicht lieber einen sicheren Job haben. Unsere Freunde sind großteils selbst Angestellte und können sich beim besten Willen nicht vorstellen, was es bedeutet, selbständig zu sein. Selbst unsere (Ehe-)Partner*innen verstehen oft nicht, warum wir tun, was wir tun.
Umso wichtiger ist es, sich mit anderen Lifestyle Entrepreneure zu umgeben.
Das Gefühl “Ah, ich bin nicht allein!” ist unglaublich wertvoll.
Die meisten Menschen wollen nichts Neues ausprobieren. Sie wollen das Gewohnte, das Bekannte, das Vertraute.
Sie wollen, dass ihr Lieblingsessen so schmeckt, wie es immer schmeckt. Sie wollen, dass ihr Lieblingslied so klingt, wie es immer klingt. Sie wollen keine Neuinterpretationen, keine Variationen, keine Veränderungen.
Daran sollten wir Lifestyle Entrepreneure immer denken, wenn wir versuchen, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Denn: Die meisten Menschen wollen beim Alten bleiben – selbst wenn unsere Innovation viel besser wäre als das, was sie gewohnt sind.
Wir neigen dazu, die Dinge zu überfrachten.
Zu viele Input in eine Lehrveranstaltung. Zu viele Kapitel in ein Buch. Zu viel Information in einen Newsletter. Zu viele Aufgaben an einem Tag.
Wir tun uns immer leichter, wenn wir reduzieren, vereinfachen und aufteilen.
Bist du selbständiger Dienstleister und mit deinem Gewinn nicht zufrieden? Dann hast du drei Möglichkeiten, ihn zu erhöhen:
Das war’s. Mehr kannst du nicht tun. Wenn dir keine dieser drei Möglichkeiten recht ist, wird dein Gewinn bleiben, wie er ist – oder weniger werden. Aber höher wird er sicher nicht.
Das Ziel vieler Selbständiger ist es, mit ihrem Business eines Tages reich zu werden.
Aber um reich zu werden, müssen wir zuerst eines kapieren: Wir sind schon reich. Jede*r Österreicher*in gehört, egal wie hoch oder niedrig das Einkommen ist, zu den Top-1% der reichsten Menschen der Erde.
Was wir hingegen lernen müssen, ist, mit unserem bestehenden Reichtum so umzugehen, damit wir uns auch reich fühlen.
Nur ganz wenige Menschen wollen deinen Blog-Artikel oder dein Buch lesen. Oder deinen Podcast hören. Oder dein Video anschauen.
Die meisten wollen nur wissen: Sag mir, was ich konkret tun soll.
Wissen zu konkreten Handlungsanweisungen zu verdichten, das ist die wirkliche Arbeit von Lehrer*innen und wirklich guten Content Creatoren. Das macht kaum wer.
Kaum wer sagt klipp und klar, was zu tun wäre. Die meisten eiern herum. Dabei würden so viele Menschen genau diese Handlungsanleitungen besonders nützlich finden.
Vieles fühlt sich nicht gut an, weil es nicht sofort funktioniert.
Das geht allen Unternehmer*innen so, und da müssen wir durch.
Hab ein bisschen Gottvertrauen. Und bleib dran, bis sich der Erfolg einstellt.
Eine der wichtigsten Stakeholder-Gruppen deines Unternehmens sind die Konkurrenten. Der Mitbewerb. Die Wettbewerber.
Welches Interesse hat die Konkurrenz an deinem Unternehmen?
Keines, wenn du nicht gut bist.
Es ist längst nicht mehr so, dass die Leute da draußen dankbar alles nehmen, was sie gratis von dir bekommen könnten.
Der Engpassfaktor ist heute vielfach nicht Geld, sondern Zeit. Das stimmt insbesondere für Info-Produkte wie Blogs, Podcasts, Newsletter, Kurse, Webinare und so weiter.
Viele wollen deine kostenlosen Produkte nicht mal geschenkt. Nicht, weil die Qualität schlecht wäre, sondern weil die Leute keine Zeit haben, deine Angebote zu konsumieren.
Und weil du ihnen nicht klar genug machen konntest, was sie davon hätten, wenn sie sich die Zeit nähmen.
Gegen beides kannst du was machen. Mit Engagement, und mit Geld.