Tag#LifestyleBusiness

Lehrgeld

L

Wenn wir Lifestyle Entrepreneure etwas ausprobieren, wenn wir Dinge zu verbessern versuchen, wenn wir Prozesse in unserem Lifestyle Business optimieren wollen, dann wird es immer eine gewissen Menge an Fehlinvestitionen geben.

Das gehört zum Lernen dazu. Das ist eine Form von Lehrgeld.

Wahrscheinlich ist es deshalb keine schlechte Idee, von vornherein ein „Experimentier-Budget“ einzuplanen.

Spiel-Art

S

Wer Kinder im Kindergartenalter beobachtet, wird feststellen, dass jedes Kind eine ganz individuelle Art hat zu spielen. Nicht nur, welche Spiele den Kindern Spaß machen ist unterschiedlich, sondern auch die Aspekte des Spiels, die sie besonders interessant finden oder besonders gut können oder die sie immer und immer wieder spielen wollen.

Für uns Lifestyle Entrepreneure ist es nützlich sich zu vergegenwärtigen, dass wir auch nichts anderes sind als Kinder, die größer geworden sind. Wir haben immer noch unsere eigene Spiel-Art – nur unsere Spiele haben sich geändert.

Aber es ist immer noch so, dass wir bestimmte Aspekte unseres Spieles (das wir jetzt “Business” nennen) besonders interessant finden – und andere nicht. Deswegen macht es Sinn, dass wir uns als “Spielgefährten” jene Kooperationspartner, Kunden, Lieferanten suchen, deren Spiel-Art mit unserer Art zu spielen besonders gut harmoniert.

Nicht anders, als wir es im Kindergarten getan haben.

Menschen

M

Eines dürfen wir im Business nie vergessen:

Wir sind Menschen, die etwas für Menschen machen mit Hilfe anderer Menschen.

Im Business geht es immer um Menschen.

Vorbilder

V

Egal, wen du dir als Vorbild gewählt hast: Er/Sie hatte damals keine besseren Voraussetzungen als du heute. Er/Sie hatte es nicht leichter, du hast es nicht schwerer.

Er/Sie hat einfach getan, was zu tun war und ein paar der Möglichkeiten genützt, die sich am Weg aufgetan haben. Auch er/sie hatte Schwierigkeiten, auch er/sie hatte Zweifel, auch ihm/ihr war der Erfolg nicht garantiert.

Wir sehen bei unseren Vorbildern meist nur das Blumenbeet, nicht den Spaten.

Profi oder Amateur? (7)

P

Ein Profi holt sich die Werkzeuge, die er benötigt, um das optimale Ergebnis zu erreichen und sich die Arbeit nicht schwerer zu machen als notwendig.

Ein Amateur nimmt sich keine Zeit, um seine Säge zu schärfen.

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Profi oder Amateur? (6)

P

Ein Profi hat den Mut und ist sich nicht zu schade, Hilfe von Experten zu erfragen.

Ein Amateur glaubt, dass er alles selber am besten weiß und kann.

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Profi oder Amateur? (5)

P

Ein Profi erledigt auch die unangenehmen oder mühsamen Aufgaben zum ehestmöglichen Zeitpunkt.

Ein Amateur verschiebt und verschiebt und verschiebt.

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Profi oder Amateur? (4)

P

Ein Profi nutzt sein Smartphone als Werkzeug und legt es weg, wenn es ihm nicht dient.

Ein Amateur ist Sklave seines Handys.

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Profi oder Amateur? (3)

P

Ein Profi ist da, wo er ist, voll und ganz – egal, ob Beruf oder Familie.

Ein Amateur ist in der Arbeit im Gedanken bei der Familie, und wenn er bei der Familie ist, ist er im Gedanken bei der Arbeit.

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Profi oder Amateur? (1)

P

Bist du ein Profi, oder bist du ein Amateur?

Ein Profi entscheidet – auch auf die Gefahr hin, dass er sich irrt. Weil er weiß, dass jede Entscheidung besser ist als keine Entscheidung.

Ein Amateur zögert und zaudert und wartet auf irgendeine Eingebung oder auf bessere Zeiten oder dass jemand anderer für ihn entscheidet.

Entscheiden

E

Viele deiner Probleme lassen sich dadurch lösen, dass du endlich eine Entscheidung triffst.

Welche Entscheidung, ist völlig zweitrangig. Jede Entscheidung ist besser als das Zögern und das Grübeln fortzusetzen.

Gönn dir das Gefühl der Befreiung, das dir eine Entscheidung schenkt. Nur Mut! Du kannst deine Entscheidung bei Bedarf jederzeit korrigieren, aber entscheide dich endlich!

Warum nicht gleich, jetzt, sofort?

Die Verantwortung eines Hits

D

Joe Elliott, der Sänger von Def Leppard, sagt: Wenn du die Verantwortung nicht aushältst, die ein Hit mit sich bringt, dann schreib keinen!

Soll heißen: Wenn du nicht damit klar kommst, dass die Menschen deinen Hit immer und immer wieder hören wollen werden (auch 30 oder 40 Jahre später), wenn du nicht damit klar kommst, dass du deinen Hit immer und immer wieder spielen wirst müssen (auch zum tausendsten Mal), wenn du nicht damit klar kommst, dass du immer wieder an deinem Hit gemessen werden wirst (auch wenn dir deine neuen Songs viel besser gefallen)…

… dann überleg dir gut, ob du überhaupt einen Hit schreiben willst. Denn: Ein Hit ist nicht nur ein Privileg, er ist auch eine Verpflichtung den Menschen gegenüber, die deinen Song zum Hit gemacht haben.

Feig

F

Das Angebot, das du auf deiner Website präsentierst…

Die Art und Weise, wie du beschreibst, was du tust…

Die Kompromisse im Design, die du eingehst…

Warum ist das alles so, wie es ist? Ist es deswegen, weil du auf diese Art und Weise deinen Kund*innen am besten helfen kannst? Weil sie auf diese Art am besten verstehen, worum es dir geht und was deine Angebote für sie leisten können?

Oder ist es doch eher so, dass du versuchst, möglichst vielen zu gefallen, möglichst niemanden zu verstören – und du im Grunde zu feige bis auf den Punkt zu bringen, wofür du stehen würdest, wenn du keine Angst hättest?

Gibt es einen Bericht?

G

Wo steht das in der Richtlinie?

Kommt das zum Test?

Was sagt der Abteilungsleiter dazu?

Alles keine nützlichen Fragen für Lifestyle Businesses. Aber wenn wir es mit Bürokratien zu tun haben, dann kommt es genau auf diese Fragen an.

Qualitätsvolle Arbeit bedeutet, die tatsächlichen Bedürfnisse eines Kunden zu erfüllen – und nicht das, was wir selbst für wichtig halten.

Kaiser

K

Jedes Unternehmen hat ein Problem, das es einfach nicht gelöst bekommt.

Wenn du daher kommst und dieses Problem lösen kannst, dann bist du der Kaiser.

Alles schon da

A

Du kannst davon ausgehen, dass alles, was du für den nächsten Schritt brauchst, schon jetzt – in Überfluss! – vorhanden ist.

Vielleicht noch nicht für den übernächsten, aber für den nächsten Schritt ist jetzt schon alles da.

Worauf wartest du noch?

Leistung

L

Wir in der Leistungsgesellschaft glauben, dass wir uns sogar unsere Schicksalsschläge verdient haben müssen.

Durchhalten

D

Bob Lefsetz sagt: “It takes longer than ever to make it. If you are not in it for the long haul, don’t even start.

Er meint damit Künstler*innen, besonders Musiker*innen. Aber wir Lifestyle Entrepreneure dürfen uns durchaus mitgemeint fühlen.

Können und tun

K

„Ich kann’s nicht, ich mach‘s halt“ ist kein schlechtes Motto.

Es ist oft der einzige Weg, um überhaupt etwas Neues in die Welt zu bringen.