Tag#Gründungsberatung

Das eigene Wasser trinken

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Unlängst hat mich ein guter Freund gefragt, ob ich eigentlich selbst auch das Wasser trinke, das ich in meinem Podcast predige.

Völlig berechtigte Frage. Meine ehrliche Antwort konnte nur lauten: Manchmal ja, manchmal nein.

Es ist das Eine zu wissen, was zu tun ist. Und es ist etwas völlig Anderes, es tatsächlich auch zu tun.

Das gilt natürlich auch für Gründungsberater, und das gilt ganz sicher auch für mich.

Gründungs-Liebe

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Unlängst gehört bei Frühstück bei mir:

Man muss die Menschen lieben, für die man kocht,
dann wird man auch ein besserer Koch sein.

Manuel Rubey, Ö3 Frühstück bei mir, 26. Mai 2024

Nach vielen Jahren Gründungsberatung kann ich das nur bestätigen: Die besten Gründungsberater:innen sind diejenigen, die ihre Gründer:innen gern haben.

Solche Gründungsberater:innen sind (durch die Bank!) leiwand.

Prinzip der minimalen Hilfe

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In einem Hochschuldidaktik-Workshop der FH St. Pölten habe ich das Prinzip der minimalen Hilfe kennengelernt.

Die Idee ist ziemlich einfach: Hilf deinen Studierenden nur so viel, wie sie zum Lernen unbedingt brauchen. Nicht mehr. Weil: Wir engagierte Lehrende (und Berater:innen) übertreiben es gerne mit unserer Hilfe.

Im Prinzip der minimalen Hilfe gibt es fünf Stufen:

  1. Motivationshilfe: Ermutigung, es weiter (nochmal) zu probieren.
  2. Rückmeldehilfe: Feedback auf die bisher geleistete Arbeit.
  3. Allgemeine strategische Hilfe: Hinweise, wo sie Inhalte/Hilfestellungen finden.
  4. Inhaltsorientierte strategische Hilfe: Inhaltliche Rückmeldung, Hinweise zur weiteren Vorgangsweise.
  5. Inhaltliche Hilfe: Intensive Auseinandersetzung mit der Arbeit, Korrekturen vorschlagen.

Die Kunst eines guten Lehrers (und effektiven Beraters) ist zu erkennen, welche Art von Hilfe gerade angebracht ist.

Wenn man das weiß, dann ist das Helfen gleich viel leichter.

Mutig Hilfe anbieten

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Es gibt zwei Varianten, wie du als Berater:in deine Hilfe anbieten kannst:

Variante 1: Wie kann ich Ihnen helfen?

Variante 2: So kann ich Ihnen helfen. Möchten Sie das haben?

Welche Variante erfordert von dir mehr Mut?

Und welche Variante, glaubst du, wird hilfreicher für deine Kund:innen sein?

[Danke Gabe Anderson für diesen Gedanken.]

Gründungsberatungs-Hauptprobleme

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In der Gründungsberatung gibt es im Grunde zwei Haupt-Probleme, auf die so ziemlich alles hinausläuft:

  1. Der Gründer tut, ohne zu denken. Er denkt nicht genug über seine Geschäftsidee, seine Marketing-Strategie, seine Zielgruppe etc. nach und ist quasi im Blindflug unterwegs.
  2. Die Gründerin denkt, ohne zu tun. Sie denkt zu viel nach, möchte alle Eventualitäten geklärt haben und traut sich (noch) nicht, ihre Angebote am Markt feilzubieten.

Im Prinzip reicht es, als Gründungsberater:in dabei zu helfen, dass Denken und Tun in eine produktive Balance kommen.

Ganz einfach. Oder?

Freiwillige Feuerwehr

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Unlängst war ich mit der Volksschul-Klasse meines Sohnes zu Besuch bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr.

Dort haben wir eine Führung im Feuerwehrhaus bekommen. Wir haben Geräte und Fahrzeuge angeschaut und sind auch mit einem großen Feuerwehrauto herumgefahren. Insgesamt sehr leiwand.

Zwischendurch gab es auch spannende Einsichten in die Arbeit einer Feuerwehr. Eine Grundregel der Feuerwehr-Arbeit habe ich mir mitgenommen:

Wir versuchen, nicht mehr Schaden anzurichten, als eh schon entstanden ist.

Eigentlich auch ein sehr nützliches Motto für jede:n Unternehmensberater:in.

Herausforderungen in der Start-Phase

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In der letzten Zeit habe ich mit vielen Selbständigen über ihre Herausforderungen in der Start-Phase ihres Business gesprochen.

Eine Gründerin hat mich gefragt, was so die größten Gemeinsamkeiten bei allen Gründer:innen sind.

Meine Antwort:

Es sind, auf der Meta-Ebene, im Grunde nur zwei Herausforderungen, die es in der Startphase der Selbständigkeit zu bewältigen gilt:

  1. Herausforderungen des Lernens: Am Anfang der Selbständigkeit muss man ganz viel lernen: Kunden finden, Marketing, Verkaufen, Buchhaltung, Selbstmanagement, Umgang mit Kunden, Expectation Management und vieles, vieles mehr. Lernen ist mühsam, wir sind es oft auch gar nicht mehr gewohnt. Ja, wir sind Experten in unseren Themen, aber Anfänger in der Selbständigkeit und im Unternehmertum. Wir sind oft nicht bereit, Lernerfahrungen zu machen aus Angst vor dem Hinfallen, das zum Lernen dazu gehört.
  2. Herausforderungen des Mensch-Seins: Wir alle haben Ängste. Wir alle haben Stärken und Schwächen. Wir alle haben Talente und Bereiche, mit denen wir uns schwer tun. Wir alle stehen uns manchmal selber im Weg. Wir alle verlieren machmal den Glauben an uns und unsere Geschäftsidee. Wir alle brauchen Ermutigung und Zuspruch und suchen nach Anerkennung.

Diese Herausforderungen haben alle Gründer:innen. In der konkreten Ausformung sind sie vielleicht verschieden, aber niemand hat weniger Herausforderungen zu bewältigen.

Nur andere.

Das Problem lieben

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Als Berater ist es total wichtig, dass man gerne Lösungen findet. Dass man gemeinsam mit den Kund:innen versucht, eine Herausforderung, die blockiert, in etwas zu verwandeln, dass Kraft und Mut zum Weitergehen macht.

Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass man das Problem liebt.

Ich als Gründungsberater mag es sehr, mit meinen Gründer:innen gemeinsam nachzudenken, wie sie ihr Business voranbringen können. Es ist einfach großartig, wenn wir gemeinsam Lösungen entwickeln.

Aber was mich an der Gründungsberatung in Wirklichkeit reizt, ist das Problem, das es zu lösen gilt. Nämlich: Wie findet man eine Gründungsidee, die stimmig zur Person und stimmig zum Markt ist (wie Günter Faltin sagen würde)? Und wie schaffen wir es, diese Geschäftsidee tatsächlich erfolgreich in die Welt zu bringen?

Ich liebe dieses Problem. Es macht mir Spaß, darüber nachzudenken. Es macht mir Spaß, darüber zu sprechen. Es macht mir Spaß, darüber zu lesen.

Und deshalb wird die Gründungsberatung für mich niemals langweilig werden.

[Danke Gabe Anderson für diesen Gedanken.]

Netzwerk bringt’s

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Spannende Hypothese von Corinna Hintenberger:

Je besser ein:e Gründer:in vor der Selbständigkeit schon vernetzt ist (innerhalb der Branche, im aktuellen Job, in Vereinen, in der Nachbarschaft, in der Gemeinde etc.), desto schneller wird er/sie erfolgreich in der Selbständigkeit.

Ich glaube: Sie hat vollkommen recht.

Kampf der Worte

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Wir dürfen uns unsere Sprache nicht wegnehmen lassen.

Ja, es gibt Menschen, die verwenden bestimmte Wörter missbräuchlich. Ja, es gibt Wörter, die werden durch diesen ständigen Missbrauch irgendwann zu bullshit-Wörtern oder überhaupt nicht mehr brauchbar für seriöse Unterhaltungen. Gerade im Business, besonders im Marketing.

Und dennoch dürfen wir den Missetätern die Wörter nicht kampflos überlassen. Wir müssen uns die Wörter, die wichtig sind, zurückholen. Wir müssen sie weiter verwenden, und zwar in den Kontexten, wo sie ihren Sinn und ihre Würde behalten.

Hier ein paar Wörter (bzw. Konzepte), um deren Würde es sich zu kämpfen lohnt:

  • Gründung
  • Lifestyle Entrepreneur
  • Ethisches Marketing
  • Storytelling
  • Bildung
  • Kundensicht
  • Positionierung
  • Selbstwert
  • Existenzangst
  • Würde

Zu brav

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Ein Gedankenexperiment: Geh davon aus, dass dein Marketing viel zu brav ist.

Nimm zum Beispiel meine Branche her, die Gründungsberatung. Der Markt der Gründungsberatung sieht in groben Zügen so aus:

  • Drei Viertel der arbeitenden Bevölkerung will sich überhaupt nie selbständig machen.
  • Beim restlichen Viertel ist meine größte Konkurrenz die Ignoranz gegenüber den Benefits einer Gründungsberatung ganz generell. Gefühlt die Hälfte aller Gründer:innen holen sich gar keinen Gründungsberater an ihre Seite.
  • Für diejenigen, die Gründungsberatung in Anspruch nehmen, gibt es eine stark vertretene, präsente, kapitalkräftige “öffentliche” Gründungsberatung (Wirtschaftskammer, AMS, Gründungsagenturen), die ihre Leistungen großteils gratis hergeben..
  • Und der Markt der “privaten” Gründungsberatung, die für ihre Beratung Honorare verlangen, ist voll mit „kleinen“ Playern, die um relativ wenige Menschen rittern. Zu dieser Kategorie zähle auch ich.

Es ist ganz klar: Mit “bravem” Marketing werde ich NIE Erfolg haben, weil ich überhaupt nicht auffallen würde! Es würde überhaupt niemand überreissen, dass ich als Gründungsberater am Markt bin, und ich würde auch niemandem fehlen, wenn ich nicht da wäre.

Wenn ich überhaupt eine Chance haben will, dann ich außer-gewöhnliches Marketing machen.

Das Gegenteil von brav — nämlich mutig!

Gemeinsam nachdenken

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Unlängst war ich bei der Entrepeneurship Night der Uni Wien. Dort wurde viel über Startups und Gründergeist gesprochen, über Gründerteams und Pre-Seed-Finanzierung und so weiter.

Leider waren Solopreneure an diesem Abend kein Thema. Wieder einmal kein Thema, müsste man genauer sagen. Ich verstehe nicht warum, aber wenn Hochschulen über “Gründung” sprechen, dann meinen sie immer Startups. Und wenn Studierende zu diesen Veranstaltungen gehen, dann lernen sie, dass Gründung immer “Gründung eines Startups” bedeuten muss.

Der Weg des Solopreneurs, die Alternative zur Risiko-Gründung, kommt nicht vor, und deswegen kann dieses Bild auch nicht in den Köpfen der Studierenden entstehen. Das finde ich ewig schade.

Und dennoch habe ich von diesem Abend einen Satz mitgenommen, der für angehende Solopreneure fast noch mehr gilt als für Startup-Gründer:innen:

Wenn man darüber nachdenkt, ob man gründen soll, dann sollte man das nie alleine tun.

Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin aws – Austria Wirtschaftsservice

Gemeinsam nachdenken – das bringt’s echt!

Den Hebel ansetzen

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Unlängst, nach dem Spiel der Admira gegen den GAK (Endstand 1:0 für GAK) meinte der Admira-Trainer Thomas Pratl im Interview sinngemäß: Die Mannschaft hat nicht genügend zwingende Tor-Chancen kreieren können, deswegen haben wir verloren. Wir wissen also ganz genau, wo wir den Hebel in der Zukunft ansetzen müssen.

Das erinnert mich an meinen Job als Gründungsberater. Im besten Fall entsteht bei der gemeinsamen Arbeit mit einem Gründer bzw. einer Gründerin auch ein klares Bild davon, wo wir den Hebel ansetzen müssen, damit die Gründungsidee Erfolg hat.

Aber: Dieses Erkennen garantiert noch keine Verbesserung. Zur Verbesserung gehört nicht nur das Erkennen, sondern auch das Umsetzen dessen, was diese Verbesserung auslösen soll. Es braucht taugliche Mittel, und es braucht Konsequenz.

Und auch das haben ein Fußballtrainer und ein Gründungsberater gemein: Wir können den Hebel ansetzen, wir können die Richtung vorgeben, wir können in Richtung Verbesserung einwirken – aber was, wenn die Verbesserung nicht eintritt? Wenn der Hebel zwar angesetzt ist, aber keine Wirkung entfaltet?

Wer ist dann “Schuld”?

Im Fußball ist der Trainer dann meistens seinen Job los…

Prämissen hinterfragen

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Unlängst hat eine Podcast-Kollegin ihren Podcast mit folgender Aussage gestartet:

Das Kaufverhalten der Kunden, ob on- oder offline, hat sich im aktuellen Wirtschaftsklima gegenüber der letzen Jahre grundlegend verändert. Das ist ganz einfach ein fact.

Diese Taktik kann man immer wieder beobachten: Jemand behauptet etwas und tut so, als wäre diese Behauptung eine unwiderlegbare Tatsache.

Bei mir als gelernten Sprachwissenschaftler schrillen hier aber die Alarmglocken. Weil ich kenne das Konzept der Prämissen.

Prämissen sind die Vorbedingungen, damit eine Aussage gültig sein kann. Und hinter praktisch jeder Aussage, die uns als Tatsache verkauft wird, stecken jede Menge Prämissen – also Vor-Annahmen, die auch alle gültig sein müssen, damit diese Aussage gültig sein kann.

Hinter der Aussage meiner Podcast-Kollegin stecken unter anderem folgende Prämissen:

  • Das Wirtschaftsklima ist 2024 schlechter als noch vor ein paar Jahren.
  • In einem schlechteren Wirtschaftsklima kaufen Menschen nicht so gerne.
  • Das betrifft alle Käufer*innen.
  • Das betrifft alle Branchen.
  • Es gibt einen Unterschied im Kaufverhalten online und offline.
  • Die Veränderungen wirken sich auf beide Bereiche (online und offline) gleich aus.
  • Die Veränderung, die die Kollegin feststellt, ist für sie grundlegend.
  • Die Veränderung ist daher auch von allen anderen Menschen als grundlegend zu empfinden.
  • Grundlegend bedeutet grundlegend negativ.
  • Wer 2024 verkaufen will, muss diese negative Veränderung wahrnehmen und sein Verhalten ändern.
  • usw. (wahrscheinlich fehlt noch ein Dutzend Prämissen, die ich nicht aufgezählt habe.)

Jede einzelne dieser Prämissen kann richtig sein, oder sie kann falsch sein. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Es geht mir nicht darum, dieser Aussage zuzustimmen oder sie zu widerlegen.

Es geht mir darum, darauf hinzuweisen, wie leicht und wie oft es uns passiert, dass wir die Prämissen einer Aussage als gegeben hinnehmen und gar nicht mehr hinterfragen. Wir nicken sie einfach ab. Und damit tun wir uns keinen Gefallen.

Denn man sieht: Hinter jeder Aussage stehen eine Menge Annahmen. Und es ist höchst unwahrscheinlich, dass alle zutreffen.

[PS: In der Startphase deines Lifestyle Business gibt es kaum etwas Wertvolleres, als wenn du jemanden hast, der deine Prämissen hinterfragen kann. Also jemanden, der einen Blick auf die Annahmen lenkt, von deinen du bei deiner Geschäftsidee (unbewusst) ausgehst. Ein leiwander Gründungsberater macht das – behutsam, aber konsequent.]

Aufprall in Sicht

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Es ist eines der bittersten Erlebnisse als Berater (und als Vater), wenn man mitbekommt, wie jemand mit vollem Karacho gegen die Wand unterwegs ist. Und wenn es in der aktuellen Situation nichts gibt, was diesen Aufprall verhindern könnte, weil Uneinsichtigkeit oder Unverständnis die Sicht vernebeln.

Es bleibt als Berater (und Vater) nur ein Mantra, das im besten Fall ein bisschen Trost spendet: Du wirst es noch lernen. Aber das ist heute nicht meine Aufgabe.

Zeitrechnung für Gründer

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Eine Gründung geht relativ schnell.

Aber das Sich-Selbständig-Machen… Das ist eine Lebensaufgabe!

Notwendig, aber nicht hinreichend

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Es ist keine gute Idee, sich von Menschen beraten zu lassen, die nur ihre persönliche Erfahrung haben, aus der sie schöpfen können. Nur die persönliche Erfahrung.

Persönliche Erfahrung ist wichtig. Persönliche Erfahrung ist eine ganz besondere Form von Expertise. Sie ist wertvoll, weil sie auf eine einzigartige Weise “wahr” ist.

In der Mathematik würde man sagen: Persönliche Erfahrung ist notwendig, aber nicht hinreichend.

Echte Experten haben mehr als die bloße persönliche Erfahrung. Sie haben andere Quellen, kennen andere Kontexte, verstehen andere Konzepte, und so wird die Beratung breiter und vielschichtiger.

Und damit letztenendes auch hilfreicher.

Wahrheit und Lügen

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Unerfahrene und Ahnungslose kann man leicht anlügen. Ja, sie wollen mitunter sogar angelogen werden. Sie wollen hören, dass es leicht ist und dass es schnell geht und dass sie sich überhaupt nicht anstrengen müssen.

Die Erfahrenen haben schmerzlich gelernt, dass sie angelogen wurden. Sie fallen auf diese Lügen nicht mehr herein. Im Gegenteil: Sie sehnen sich nach der Wahrheit. Sie sehnen sich nach jemandem, der sagt, dass es nicht leicht ist, es nicht schnell geht und dass sie sich ordentlich anstrengen müssen.

Erfahrenen kann man keine Lügen mehr auftischen. Unerfahrenen jedoch ist es schwer, die Wahrheit zu verkaufen.

Quantensprünge

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Ein Quantensprung ist eine substanzielle Veränderung.

Einen Quantensprung erkennt man daran, dass danach nichts mehr so ist wie davor. Die Qualität der Sache hat sich verändert, und zwar entscheidend.

In der Gründungsberatung kann ich manchmal bei solchen Quantensprüngen behilflich sein, und es ist jedesmal ein beglückendes Erlebnis. Es entsteht plötzlich eine Klarheit, die vorher nicht da war. Mit einem Mal sind Lösungen möglich, die vorher nicht realisierbar gewesen wären. Auf einmal ist alles viel, viel einfacher.

Schade nur, dass die allermeiste Gründungsberatung da draußen nicht ausgerichtet ist darauf, Quantensprünge für Gründer*innen zu ermöglichen. Es gibt weder die Zeit noch den Rahmen dafür.

Ich trete an, um das zu ändern. In meiner Gründungsberatung sollen Quantensprünge nicht die Ausnahme, sondern der Anspruch sein.

Substanziell anders

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Menschen registrieren, wenn jemand etwas substanziell anders macht als sie es gewohnt sind.

Nicht ein bisschen anders. Nicht die kosmetischen Unterschiede. Wir Menschen tun uns schwer, kleine Veränderungen zu erkennen.

Aber die substanziellen Veränderungen, die fallen uns auf. Wir können sie nicht nicht sehen. So ignorant können wir gar nicht sein.