Tag#LifestyleBusiness

Gegründet ist schnell

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Gründen an sich ist nicht kompliziert. Es gibt ein paar behördliche ToDos, ein paar Stellen, wo man sich melden muss, aber insgesamt ist das keine Raketenwissenschaft. Das kriegt man auch alleine hin.

Aber ein Business aufzubauen, das ist schon anspruchsvoll. Das intensive Nachdenken über die Geschäftsidee, die Entwicklung eines funktionierenden Geschäftsmodells, die Umsetzung der Vision an jedem einzelnen Tag, auch wenn’s mühsam ist…

Gegründet ist schnell, aber dadurch hast du noch kein Business.

[Danke Camillo Patzl für diesen Gedanken.]

Das #1-Problem

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Das #1-Problem der Selbständigen: Wie komme ich zu neuen Kunden/Aufträgen?

Ohne Umsatz ist alles andere egal. Ohne Einnahmen brauchst du dir über überhaupt nichts anderes Gedanken machen als über die Frage: Wie komme ich zu Umsatz? Wie komme ich zu Kunden?

Dieses Problem ist so wichtig, dass es ein System als Lösung verdient.

Klare Positionierung

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Es gibt einen Unterschied zwischen einer klaren Positionierung und einer guten Positionierung.

Anders gesagt: Nicht jede klare Positionierung ist auch eine gute Positionierung. 

(Andererseits: Klar ist eine Voraussetzung für gut.)

Technologie-Risiko

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Man geht als Solopreneur schon ein ziemliches Risiko ein, wenn man sich für eine Software entscheidet.

Seit ich mich z.B. für Notion als mein Notiz-Programm entschieden habe, denke ich mir: Hoffentlich wird’s Notion noch laaaange geben! Allein der Gedanke, dass ich mir irgendwann ein neues Notiz-Tool suchen müsste, weil Notion den Betrieb eingestellt hat, bereitet mir Kopfweh. Die ganzen Daten rauszubekommen! Die Daten wieder in ein anderes Tool zu importieren! Und dann klappt das sicher nicht reibungslos! Ein einziger Albtraum, mir das vorzustellen!

Deshalb scheuen sich viele Solopreneure davor, sich für eine Software zu entscheiden. Sie wollen die “beste” Option auswählen. Ist ja auch klar, denn das zeitliche und finanzielle Investment in das Tool hoch ist.

Mitunter stellt sich die Entscheidung für ein Tool im Nachhinein als nicht ideal heraus. Aber was wäre die Alternative? Stillsitzen und warten, bis das perfekte Toll daherkommt mit der Garantie, dass es ewig bestehen wird?

Natürlich nicht. Wir wählen unsere Business-Partner:innen mit Bedacht und nach bestem Wissen – Software genauso wie Menschen. Manchmal haben wir Glück, manchmal greifen wir ins Klo. Aber das geht den Anderen auch nicht anders.

brand eins hat Geburtstag

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Das Wirtschaftsmagazin brand eins feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen.

Ich mag brand eins. Ich bin Abonnent, und man könnte sagen: Ich bin ein Fan.

Ich wurde, wie alle Leser:innen, von brand eins (mehrmals) eingeladen, ein paar Geburtstags-Worte an den Verlag und die Redaktion zu senden. Es wäre ja auch nicht viel verlangt gewesen: Ein paar nette Worte an die tollen Leute, die das einzige Magazin machen, das ich abonniert habe und regelmäßig und gerne lese.

Ich hab’s nicht getan. Ich habe mir keine Zeit dafür genommen. brand eins ist mir wichtig, aber scheinbar doch nicht wichtig genug, um mich in Aktion zu bringen.

So, wie es mir mit brand eins geht, geht es mir oft. Und so, wie es mir mit brand eins geht, geht es vielen Menschen.

Gute Projekte und Initiativen werden dadurch mit Schweigen, Desinteresse und Apathie bestraft. Es kommt scheinbar nichts zurück, nicht mal bei besonderen Anlässen.

Und so geht es uns auch, wenn wir versuchen, für unser Lifestyle Business Aufmerksamkeit und engagement zu bekommen. Es ist verdammt schwer heutzutage, irgendein Feedback zu bekommen auf unsere Podcasts, Social-Media-Beiträge, Videos, Newsletter etc.

Aber lass uns nicht vergessen: Ich bin und bleibe Abonnent und Fan von brand eins. Das Magazin ist mir nicht wurscht. Ich habe nicht reagiert, aber das bedeutet nicht, dass es mir nicht wichtig ist.

Was du tust, kümmert viel mehr Menschen, als es scheint.

Im Wettbewerb

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Manchmal sind wir mit Anderen im Wettbewerb. Das ist auch in Ordnung.

Dann gilt es einfach besser zu sein als die Anderen. 

Social Media Überforderung

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Eine der größten Herausforderungen, die die älteren Generationen (also 40+) mit Social-Media-Plattformen wie TikTok haben:

Wir sind in geschlossenen, stabilen Systemen aufgewachsen und haben uns daran gewöhnt, dass alles verlässlich und berechenbar abgeht.

Wir können mit der Dynamik von Instagram, TikTok etc. einfach nicht umgehen. Wir kommen mit dem Chaos nicht zurecht, und wir sind frustriert, dass wir so wenig Einfluss und Kontrolle darauf haben, was dort passiert und wie wir dort “performen”.

Wir sind überfordert mit der Fülle der Möglichkeiten und wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen.

Dabei wäre der richtige Zugang: Diese Fülle ist eine Riesenchance! Genieß die Freiheit, dass ALLES möglich ist! Such dir deinen ganz persönlichen Zugang, drück ganz konsequent aus, wer du bist und wofür du stehst – und dann schmeiß dich auf das Surfboard und reite die Welle!

[Danke Martin Schmidt für diesen erhellenden Gedanken.]

Willst du springen?

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Die meisten Menschen werden sich ihr ganzes Leben lang nicht selbständig machen.

Viele Menschen werden ihr ganzes Leben lang darüber reden, dass sie sich “irgendwann” selbständig machen – und es nie tun.

Unter diesen Menschen wird es einige geben, die sich nie trauen zu springen. Die nie den Mut oder die Gelegenheit finden, mit ihrem Traum Ernst zu machen.

Aber noch mehr Menschen machen sich nie selbständig (obwohl sie immer davon reden), weil sie sich insgeheim nicht eingestehen können oder wollen: Ich rede zwar immer wieder davon, weil es gut klingt und weil es eine schöne Vorstellung ist, aber… In Wahrheit werde ich nie springen. Weil ich eigentlich gar nicht springen will. Mir taugt es eh im Job.

Das ist voll okay. Wir brauchen Menschen, die gute Angestellte sind mindestens so sehr wie Menschen, die gute Unternehmer sind. Niemand muss sich selbständig machen.

Aber vielleicht wäre es eine gute Idee, damit aufzuhören, sich selbst zu belügen.

[Danke Philipp Maderthaner für diesen Gedanken.]

Frustrationspunkte

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Heute Früh habe ich mich hingesetzt und alle Punkte aufgeschrieben, die mich im Moment in meinem Business frustrieren.

Es sind sieben geworden.

Hat irgendwie gut getan.

Der Koffer gibt die Richtung vor

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Vor ewigen Zeiten, in einem Hotel in Karlsruhe. 

Ich beobachte einen Hotelgast beim Check-in, der mit seinem offensichtlich sehr schweren Koffer zu kämpfen hat. Aus irgendeinem Grund rollt der Koffer dem Gast ständig davon. Der Koffer macht mit ihm, was er will. Der Check-in verläuft alles andere als entspannt.

Wenn ein Koffer schwer ist, lässt er sich auch nur schwer unter Kontrolle halten. Er entwickelt eine Eigendynamik, die einem so nicht recht sein kann. Man hechelt dem Koffer hinterher. Man folgt dem Koffer, nicht umgekehrt.

Ist man ständig im reaktiven Modus, setzt man sehr viel Energie ein, die Kontrolle nicht ganz zu verlieren.

Was, wenn wir einen leichteren Koffer hätten?

Oder gar keinen?

Solopreneure im Glück

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Glück ist definitiv ein Erfolgsfaktor in jedem Lifestyle Business. Ein paar Gedanken dazu:

  • Wenn man Glück hat, muss man auch erkennen (können), dass man gerade Glück hat.
  • Viel Glück zu haben bedeutet nicht, dass man auch eine gute Strategie hat.
  • Wenn man Glück hat, lohnt die Frage: Warum habe ich Glück gehabt?
  • Wenn man Glück hat, entsteht gleichzeitig die Einladung, das Glück nicht nur Glück sein zu lassen, sondern auf dem Glück aufzubauen.
  • Glück ≠ die Belohnung für deine harte Arbeit. Glück ist einfach nur Glück.

Pamela Slim: Body of Work (2013) 📙

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Eine Empfehlung von Seth Godin. Eh ein gutes Buch. Aber ganz klar ist mir nicht geworden, worauf Pamela Slim genau hinaus will. Es ist aber auf jeden Fall eine Sammlung von hilfreichen Konzepten, von denen ein paar wirklich Knüller sind.

(mehr …)

Ein Business, das läuft

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Die allermeisten Lifestyle Entrepreneure kennen diese Momente, wo wir uns denken: Das wird doch nie was!

Wir alle träumen von einem “Business, das läuft”. Wo irgendwann der Punkt erreicht ist, wo wir keine Sorgen mehr haben. Wo stetig Geld reinkommt und wo wir uns nicht mehr (so sehr) anstrengen müssen. Ein Business, wo alles Gute quasi von selber daherkommt und wir keine Probleme mehr haben.

Ich glaube: Die Idee, dass das Business irgendwann so “läuft”, ist ein Schmäh.

Oder eine Momentaufnahme, bestenfalls.

Mach dich unbeliebt

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Steh für was – und mach dich unbeliebt bei denen, die eine andere Sicht haben.

Und zur Not auch bei denen, die gar keine Sicht haben.

Zwei Paar Schuhe tragen

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Es käme nie jemandem in den Sinn, zwei Paar Schuhe gleichzeitig tragen zu wollen.

Es ist ganz klar, dass man die Schuhe anzieht, die im Moment am besten passen und alle anderen im Schrank lässt, bis deren Zeit gekommen ist. Was hätte es auch für einen Sinn, zwei Paar Schuhe gleichzeitig zu tragen?

Aber wenn es darum geht, unsere Arbeit zu machen, tragen wir oft drei Paar Schuhe gleichzeitig. Es würde Sinn machen, sie nacheinander zu tragen, aber wir glauben, dass wir besser dran sind, wenn wir sie gleichzeitig tragen.

Schon komisch, oder?

Ein Geschäftskonzept

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Eine Sammlung von einzelnen Punkten ergibt noch kein Geschäftskonzept.

Ein Geschäftskonzept, das tatsächlich eine Strategie darlegt, ist von vorne bis hinten durchdacht. Es hat einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss. Es hat einen Spannungsbogen, und es ist nicht an einem Nachmittag hingefetzt.

Aber auch das allerbeste Geschäftskonzept hat mit einer Sammlung von einzelnen Punkten begonnen.

Die Anderen haben auch Angst

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Ich muss nur das eine kleine bisschen weniger Angst haben als die meisten Anderen. 

Dann kann ich Großes schaffen. 

Social Media wie Elvis

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Elvis Presley war am Anfang seiner Karriere sehr unsicher und hatte Lampenfieber vor seinen Auftritten. Später war er eine Rampensau.

„But all his stage presence developed from him noticing the things the audiences reacted to and doing more of them“, sagt Andrew Hickey

Was in den 1950er-Jahren für Elvis funktioniert hat, kann auch heute noch eine tadellose Social-Media-Strategie für uns Lifestyle Entrepreneure sein.

Tödlicher Hit

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Unlängst habe ich im großartigen Podcast “A History Of Rock Music in 500 Songs” von Andrew Hickey Folgendes über das Musik-Business gelernt: „Nothing is more deadly to the indie label than a hit.“

Das klingt vollkommen paradox. Ist ein Hit nicht genau das, was sich jede Plattenfirma wünscht?

Nein, nicht unbedingt. Denn das Problem ist: Cashflow

Der Distributor, der deine Musik vertreibt, will 100.000 Stück deiner neuesten Single. Das klingt super, aber er bezahlt dich erst Monate später (wenn überhaupt). In der Zwischenzeit musst du aber den Hersteller der Single bezahlen, damit du die Singles überhaupt liefern kannst. Aber du bist ja nur ein Indie-Label mit einem entsprechend schmalen Bankkonto…

So ging es Sun Records, als sie plötzlich Hits mit Elvis Presley hatten. Und so geht es vielen Kleinunternehmen, die auf einmal mit einem Riesenauftrag konfrontiert sind.

Große Aufträge muss man sich leisten können. Und es kann sein, dass sich ein Riesenauftrag nicht als das beste, sondern das tödlichste für dein Lifestyle Business herausstellt.

Denn: „The last thing you want as an indie is to have a hit.“

Geld für Spaß

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Niemand bezahlt dich dafür, dass du tust, was dir Spaß macht. Niemand.

Menschen bezahlen, wenn jemand ihre Probleme für sie löst. Wenn jemand etwas für sie tut, das ihnen hilft.

Dir muss also das Problemlösen Spaß machen.

Dann (und nur dann) wirst du (finanziell) erfolgreich mit dem, was dir Spaß macht.

PS: Auch erfolgreich selbständige Künstler (Musiker, Maler etc.) lösen ein Problem.