Tag#LifestyleBusiness

Nicht nein sagen

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So wie dir, so geht es vielen: Sie können nicht “nein” sagen.

Vielleicht solltest du diesen Umstand öfter mal einfach ausnutzen.

Aus guter Absicht

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Dinge aus einer guten Absicht heraus zu machen (mit Benevolenz), schützt dich leider nicht davor, einen (gewaltigen) Blödsinn zu machen.

Aber es wird dir leichter fallen, dir diesen Fehler zu verzeihen. 

Nicht der Typ dafür

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Vielleicht stimmt es gar nicht, dass du nicht „der Typ“ bist fürs Verkaufen. Oder für TikTok. Oder für die Buchhaltung. Oder für “die Zahlen”.

Vielleicht hast du es bisher einfach nur nicht ordentlich gelernt.

Von Apple lernen

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Apple wird gerne in allen möglichen Kontexten als gutes Beispiel für alles Mögliche herangezogen. Man spricht mit Bewunderung von den Produkt-Innovationen, vom genialen Marketing, von der unglaublichen Visionskraft eines Steve Jobs.

Aber was können wir Ein-Personen-Unternehmen wirklich von Apple lernen?

Ich behaupte: Gar nichts. Niente. Nada. Apple taugt einfach nicht als Vorbild für uns.

Die Grafikerin, die seit zehn Jahren selbständig ist. Der Frisiersalon, der seit 1991 besteht. Der Burgerladen, der nach drei Jahren immer noch im Business ist.

DAS sind unsere Vorbilder. An IHNEN sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

Ungehobene Schätze

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Wir Solopreneure haben viel mehr Potenzial in unserem Business, als wir denken.

Das Problem dabei: Wir erkennen diese Chancen nicht. Weil wir sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht sehen. Wir nehmen diese Potenziale nicht wahr, weil wir sie für “selbstverständlich” oder “nichts Besonderes” halten – und dadurch bleiben uns vielversprechende Türen verschlossen.

Außenstehende tun sich da viel leichter. Sie sehen das Offensichtliche. Und wenn Außenstehende uns das großzügige Geschenk machen und uns auf das Offensichtliche hinweisen, dann können wir es auch sehen. Dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen.

Das Gold liegt sprichwörtlich auf der Straße. Aber wir brauchen Andere dazu, um es zu sehen.

Auf uns allein gestellt, laufen wir selbst am größten Goldbarren vorbei.

Eigenzeit

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An alle Lifestyle Entrepreneuren da draußen: Habt den Mut, euch Zeit zu lassen. Eure eigene Zeit. Habt den Mut, euch die Zeit zu nehmen, die ihr braucht, um euren Unternehmer:innen-Traum in die Welt zu bringen.

Nehmt das Business ernst, das sich da in euch und mit euch entwickeln will. Habt die Courage, dieses Business in eine Form zu gießen und auf die Außenwelt treffen zu lassen. Aber lasst euch nicht unter Druck setzen dabei.

Vor allem nicht von denen, die euch weiß machen wollen, dass ihr nach einem Jahr schon ein „six figure business” haben könnt oder sollt. Weil das ist ein Blödsinn.

Es braucht seine Zeit, ein Lifestyle Business aufzubauen. Und (viel) Geduld.

Aber die Zinsen, die ihr dafür erwarten könnt, sind unvergleichbar.

Angst + 10 %

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Zum Dauerbrenner-Thema “Wie finde ich den richtigen Preis?” ein spannender Ansatz von Michael Bungay Stanier:

Er geht davon aus, dass effektive Preisgestaltung vor allem Übung erfordert. Deshalb sollte man seinen üblichen Preis um 10 Prozent erhöhen und vor dem Spiegel so lange üben, bis man sich dabei sicher fühlt, diesen “Angst + 10%”-Preis zu nennen.

Also: Wenn dein Stundensatz normalerweise 100 Euro wäre (oder, noch besser, wenn dir dieser Stundensatz an sich schon ein bisschen Angst macht), dann erhöhe ihn um zehn Prozent auf 110 Euro und sag ihn dir zwanzigmal in den Spiegel-Gesicht.

Dabei kommst du dir vielleicht ein bisschen blöd vor, aber so verliert der Preis seine einschüchternde Wirkung auf dich. Mit der Zeit gewöhnst du dich an den Preis. Du wirst sicherer beim Aussprechen.

Und wenn du den Preis sicher aussprechen kannst, dann fällt es auch deinen Kund:innen leichter, den Preis zu akzeptieren. Weil es so klingt, als wäre das der völlig normale und vollkommen übliche Stundensatz.

Gründungsfehler

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Kein Gründungsberater der Welt kann dir garantieren, dass dein Business dauerhaft erfolgreich sein wird. Diese Glaskugel wurde noch nicht erfunden.

Aber: Laut einer aktuellen Studie des KSV war 2023 jede fünfte Insolvenz in Österreich auf Gründungsfehler zurückzuführen – also auf fehlendes branchenspezifisches oder betriebswirtschaftliches Know-how (11,2 %), auf ein Fehlen jedweder Eignung, ein Unternehmen zu gründen (4,8 %) oder auf zu wenig Eigenkapital (4,5 %). 

Diese Fehler wird dir ein guter Gründungsberater zu vermeiden helfen.

Und sofort hast du die Erfolgsaussichten deines Business um 20 % erhöht.

Abkürzungen

A

Wenn dir ein Gründungs- oder Unternehmensberater eine Abkürzung (für deinen Business-Erfolg) verspricht, dann kannst du dich an folgende Faustregel halten:

Was kurzfristig aussieht wie eine Abkürzung, ist langfristig wahrscheinlich ein Umweg.

Was kurzfristig aussieht wie ein Umweg, ist langfristig wahrscheinlich eine Abkürzung.

Non-profit overhead

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Welche Overheadkosten tragen bei dir gar nichts dazu bei, dass du deine potenziellen Kund*innen erreichst, für sie nützlich bist und am Ende Umsatz machst?

Welche Rechtfertigung hat dieser Overhead dann überhaupt?

Irrelevant werden

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Viele Gründer*innen arbeiten fleißig auf den Moment hin, wo sie es dann geschafft haben. Wo sie dann Reichweite und Einnahmen und Einfluss haben. Dann ist alles in Butter.

Von den Solopreneur*innen, die es dorthin geschafft haben, weiß ich aber, dass dann längst nicht alles in Butter ist. Sobald das Ziel erreicht ist, setzt die Sorge ein, das Erreichte wieder zu verlieren. Dass die Kund*innen irgendwann ausbleiben. Dass der Umsatz einbricht. Oder, am Allerschlimmsten: Dass man (wieder) irrelevant wird.

Die Sorgen werden nicht kleiner. Nur anders.

Eine Frage der Reihenfolge

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Wichtiger Reminder von Seth Godin: Es kommt auf die Reihenfolge an.

Du glaubst vielleicht: Wenn du dann mal genug Umsatz und Gewinn gemacht hast, kannst du auch ordentlich in Marketing oder Beratung oder Prozesse investieren.

Dabei ist es so: Du musst zuerst in Marketing, Beratung und Prozesse investieren, damit du irgendwann Umsatz und Gewinn machen kannst.

Paradoxe Beziehung

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In gewisser Weise ist die Beziehung zwischen einem Solopreneur und einem Gründungs- bzw. Unternehmensberater paradox.

Gerade, wenn der Solopreneur den Input am nötigsten hätte, ist die Hürde, den Berater zu kontaktieren, am höchsten.

Leiwand wäre, wenn sich der Berater in diesem Moment von selber melden könnte.

Neue Kuscheltiere

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Meine Tochter (6) hat mir unlängst Folgendes erklärt: Wenn sie ein neues Kuscheltier bekommt, dann kuschelt sie am liebsten mit diesem neuen Kuscheltier. Aber nur so lange, bis sie wieder ein neues Kuscheltier bekommt. Dann kuschelt sie am liebsten mit dem ganz neuen, und das “alte” Kuscheltier muss dann mit weniger Kuscheln auskommen.

Das erinnert mich frappant an uns Lifestyle Entrepreneure. Auch wir widmen gerne unserem neuesten Projekt am meisten Zeit, bis wir ein neues neuestes Projekt haben. Dann muss sich das “alte” Projekt in die zweite Reihe stellen – auch dann, wenn es eigentlich sinnvoll gewesen wäre, weiter dran zu bleiben.

Wir alle haben unsere Lieblingskuscheltiere, und das ist auch okay.

Aber irgendwann dürfen wir erwachsen werden und erkennen: Unser Lifestyle Business ist kein Streichelzoo.

Verzögerte Wirkung

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Eine schöne Metapher für alle, die versuchen, etwas zu bewegen und zu bewirken – beobachtet unlängst an der Donau in Oberösterreich:

Da fährt ein Motorboot die Donau hinauf. Es ist längst außer Sichtweite, da erreichen die Wellen erst das Ufer.

Laut und deutlich und kräftig. 

Ein cooles Business

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Ob dein Business wirklich “cool” ist, merkst du erst im Sommer.

Und erst wenn du ein ganzes Jahr mit deinem Business verbracht hast, kannst du wirklich sagen, ob der Sommer tatsächlich die “heißeste” Jahreszeit ist.

[Danke Camillo Patzl für diesen coolen Gedanken!]

Naivität

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Naivität kann wirklich eine große Hilfe sein.

Kann.

Ein bisschen länger neugierig

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Wie es normalerweise läuft: Jemand schlägt mir eine Idee vor, die ich mir selber auch schon überlegt, aber (noch) nicht umgesetzt habe. Und ich fange sofort an, all die Punkte zu nennen, die ich mir überlegt habe, warum diese Idee (jetzt) nicht umsetzbar ist.

Wie ich es gern hätte: Jemand schlägt mir eine Idee vor, und ich sage: Ah, interessant, daran habe ich auch schon gedacht. Warum glaubst du, dass das eine gute Idee ist? Wie könntest du dir vorstellen, dass das funktionieren könnte? Was würdest du sagen, könnte ich tun, damit es mir leichter fällt? usw.

Ich bin ein Problemdenker, damit muss ich leben.

Aber ich hätte total gerne, dass ich öfter ein bisschen länger neugierig bleiben könnte…

Ich wachse

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Ich wachse. Wie alles in der Natur wachse auch ich weiter.

⇒ Ich kann in meinem Business noch in einiges hinein-wachsen.