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Rolling Stones

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Ein Ticket für das Rolling-Stones-Konzert am 15. Juli in Wien kostet zwischen 130 und 675 Euro.

Warum können die Rolling Stones solche Preise verlangen?

Weil sie sechzig Jahre daran gearbeitet haben, ein Monopol zu werden. Keine andere Band ist wie die Rolling Stones. Wer die Rolling Stones sehen will, muss eben diese Preise bezahlen – oder es sein lassen.

Niemand wird über Nacht zum Monopolisten. Aber harte, konsequente Arbeit an “seinem Ding” über Jahrzehnte zahlt sich irgendwann aus.

Ein paar Schritte voraus

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Um “Lehrer*in” (Trainer*in, Berater*in, Coach, Facilitator, …) zu sein, musst du zuerst Expertenwissen haben. Du musst etwas haben, worin du mehr weißt als andere.

Dann musst du wissen, wie du mit deinem Wissen anderen helfen kannst, ein Problem zu lösen oder ein Ziel schneller zu erreichen. Kurz: Du musst etwas zu sagen haben!

Du musst aber nicht jetzt schon alles wissen. Du musst in deinem Thema nicht schon „ausgelernt” haben. Du musst nur mehr wissen als deine Schüler*innen, damit du ihnen auch was weitergeben kannst. Aber du kannst dir dein Thema nach und nach aneignen, den Wissen Schritt für Schritt erweitern – als lebenslange*r Student*in deines Themas.

Das Gefährliche ist die Hemmung, etwas nicht zu tun, weil man noch nicht alles weiß. Hab keine Sorge, dass du nicht gut genug ausgebildet oder vorbereitet wärst. Kompetenz wird nicht erworben, sondern zugeschrieben – und das zumeist bereitwillig und ohne viel zu hinterfragen.

Herausgefordert vs. routiniert

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Einerseits sollen wir uns bei unserem Angebot auf das konzentrieren, was wir gut können. Worin wir Erfahrung haben. Wobei uns so schnell keiner was vor- oder nachmachen kann.

Andererseits tut es immer wieder gut, etwas Neues zu probieren. Was dazuzulernen. Eine neue Herausforderung anzunehmen.

Ständige Herausforderung führt zu Burn-out, ständige Routine führt zu Bore-out.

Das Optimum liegt irgendwo in der Mitte.

Manche suchen billig

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Es gibt Kund*innen, die suchen die billigste Lösung, egal ob sie gut ist oder nicht.

Und es gibt Kund*innen, die suchen die beste Lösung, egal ob sie billig ist oder nicht.

Wähle weise.

Funkstille

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Folgendes habe ich am mir beobachtet:

Ich bin meistens gerne bereit zu warten. Aber was ich nicht mag, ist im Unklaren gelassen zu werden.

Es ist okay für mich, wenn ich nicht sofort dran komme. Aber mich möchte wissen, wann ich dran komme.

Es ist (meistens) okay für mich, auf einen verspäteten Zug zu warten. Aber ich möchte wissen, wann er kommt.

Es ist okay für mich, wenn ein Buch nicht sofort lieferbar ist. Aber ich möchte wissen, wann ich damit rechnen kann.

Ich denke, das trifft auch auf die meisten unserer Kund*innen zu: Es muss ich alles sofort gehen. Aber sie möchten wissen, wann sie mit uns rechnen können.

Das Schlimmste ist, sie im Unklaren zu lassen und sie einfach im Stillen warten zu lassen.

Dann schmilzt deren Geduld nämlich wie Eis in der Sonne.

Noch eine Weiterbildung

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Ist nicht die Lösung.

Noch eine Weiterbildung ist kein Produkt. Noch eine Weiterbildung erhöht nicht deine Attraktivität am Markt. Noch eine Weiterbildung verhilft dir nicht zu mehr Umsatz.

Wenn du dir überlegst, ob noch eine Weiterbildung gerade sinnvoll für dich wäre, dann geh im Zweifelsfall davon aus, dass sie das nicht ist.

Es ist alles schon da. Du brauchst es nur zu tun.

Alleinsein

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Ich erlebe in meiner Gründungsberatung immer wieder Menschen, die darunter leiden, dass sie Solopreneure sind.

Sie leiden unter der Einsamkeit. Sie leiden darunter, dass sie nicht mit anderen Menschen in den Austausch kommen. Sie leiden unter der Stille und der Leere des Home Office.

Die Corona-Pandemie hat dieses Gefühl des Alleinseins sicher verstärkt, aber auch ohne Lockdown und Co. gibt es Menschen, denen das viele Alleinsein zuhause einfach nicht gut tut.

In- und auswendig

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Eine Kollegin von mir in der Gründungsberatung macht sich gerade selbständig.

Und sie sagt: “Ich habe schon auch Schiss. Genau wie unsere Kunden.”

Selbst, wenn man den Prozess des Selbständigwerdens in- und auswendig kennt, bleibt doch der Respekt vor dem Selbständigmachen.

Hoffnungen

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Wenn Menschen deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen, dann sind damit Hoffnungen verbunden.

Die Hoffnung, dass sich ihr Leben dadurch verbessert. Die Hoffnung, dass sie dadurch erfolgreicher werden. Die Hoffnung, dass sie weniger traurig oder einsam werden.

Kennst du die Hoffnungen deiner Kund:innen?

Und: Wie gut kannst du diese Hoffnungen erfüllen?

Unter die Haut

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Auf allen Märkten werden so viele oberflächliche Gespräche geführt. Davon brauchen wir nicht mehr. Die kann keiner mehr hören.

Wie wäre es, wenn du deine Gespräche am Markt nicht länger an der Oberfläche führen würdest, sondern eine Schicht tiefer? Da, wo es wirklich zu kribbeln beginnt. Da, wo wir tatsächlich was spüren.

Was wir brauchen – und was sich unsere Kund*innen eigentlich auch sehnlichst wünschen würden –, sind Gespräche, die unter die Haut gehen.

Wirklich alles?

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Wenn du wieder mal mit den Umständen haderst oder mit deinen Kund*innen oder mit Corona oder dem System oder was auch sonst immer…

Dann frag dich mal, ganz ehrlich:

Tust du wirklich alles, was du tun kannst, um erfolgreich zu sein?

Finanzierung des Jobs durch Andere

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Als Lifestyle Entrepreneure schaffen wir uns unseren eigenen Job. Nach unseren eigenen Regeln, zu unseren eigenen Bedingungen, mit all den Freiheiten, die wir uns wünschen.

Das ist wunderbar.

Das Problem dabei ist aber: Dieser Job muss von anderen bezahlt werden. Andere – nämlich unsere Kund*innen – müssen unseren Traum finanzieren.

Und sie werden das nur tun, wenn sie auch was dafür bekommen. Nur dann, wenn wir es schaffen, unseren Kund*innen mit unserem Lifestyle Business (viel) mehr an Wert zu geben, als sie an Geld dafür bezahlen müssen, werden sie auch bereit sein, unseren Traum-Job zu finanzieren.

Alles anbieten

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Es ist für Lifestyle Entrepreneure gar nicht einfach herauszufinden, was das optimale Angebot für die Zielgruppe ist.

Weithin hört man den Rat, sehr fokussiert zu sein. Eine Nische zu bedienen. Lieber wenig anzubieten, das aber in hoher Qualität – und hochpreisig.

Dieser Rat ist auch grundsätzlich okay. Und dennoch kann es sein, dass manchmal das genaue Gegenteil der bessere Zugang ist.

Nämlich: Alles Mögliche anzubieten. Keine Einschränkung zu treffen, nicht zu fokussieren.

Sondern zu warten, was die Kund*innen sagen. Was die Kund*innen auswählen. Zu schauen, was gut ankommt und was nicht. Mehr von dem machen, das nachgefragt wird, und Zug um Zug das weglassen, was niemanden interessiert.

Go with the flow. Das ist keine schlechte Strategie.

Ideenfriedhof

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“Ich habe einen Friedhof von Ideen”, sagte unlängst eine Gründer*in zu mir.

Wir Lifestyle Entrepreneure sprühen häufig vor Ideen. Und wir haben immer mehr Ideen als Zeit, diese Ideen auch umzusetzen.

Deshalb erfüllt unser Ideenfriedhof eine wichtige Funktion. Dort landen die Ideen, die nicht ganz gut genug sind. Für die es nicht ganz reicht. Für die es sich nicht ganz ausgeht.

Dort mögen sie in Frieden ruhen, damit wir uns voll auf unsere wenigen exzellenten Ideen konzentrieren können.