Tag#LifestyleBusiness

Mach es besser

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Bryan Adams erzählt folgende Geschichte über den Beginn seiner Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Mutt Lange:

Way back, just before I made the album “Waking Up The Neighbours”, I had written a whole album of songs. I started working with Mutt and I played Mutt the songs, thinking that Mutt was going to produce them.
And Mutt looked at me and said, “Well, you know… That’s nice.”
I said, “What do you mean?”
He goes: “Yeah, I think… I think you can do better.”
I say, “Okay… What do you want to do?”
“Start again.”

So we scrapped the entire record and took pieces of it and re-wrote the songs and made “Waking Up The Neighbours.” […] That’s when I learned to actually not be precious about little things you come up with or the songs you come up with.
You know what? It could be better. And so – make it better!

Bryan Adams im Rockonteurs Podcast, 29. Mai 2022 (ab 14:28)

Was ich daraus lerne: Sei nicht eingeschnappt, wenn dir jemand sagt, dass deine Idee nicht besonders gut ist. Nimm die Herausforderung an und mach es besser – und lass dir dabei helfen von Menschen, die nur dein Bestes im Sinn haben.

Schnecken ausweichen

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Heute bin ich beim Laufen auf eine Schnecke getreten. 

Wenn es regnet, kommen entlang meiner Laufstrecke jede Menge Schnecken raus. Ich weiß das, und ich versuche ihnen so gut ich kann auszuweichen. Aber heute kam eine so schnell um die Ecke, dass ich nicht rechtzeitig bremsen konnte. 

Es tat mir natürlich furchtbar leid. Während meine Gedanken noch bei der armen Schnecke waren und meinen Selbstvorwürfen und Überlegungen, wie ich solche Unglücke in Zukunft vermeiden könnte, wäre ich beinahe auf drei weitere Schnecken getreten. 

Fehler passieren. Leider. Aber ihnen nachzuhängen vergrößert das Unglück meistens nur. 

Richte den Blick nach vorne. Den anderen Schnecken zuliebe. 

Finanzielle Ziele

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Viele Selbständige haben keine finanziellen Ziele für ihr Business.

Eine Erklärung dafür: Finanzielle Ziele würden für viele Selbständige demotivierend wirken, weil sie Angst davor haben, diese Ziele nicht zu erreichen. 

Niedrige Erwartungen oder überhaupt keine finanziellen Ziele zu haben nimmt den Druck raus und schützt vor Versagen.

Sonst müssten sie sich am Ende noch genauer mit ihrem Geschäftsmodell, dem Markt oder ihrer Strategie beschäftigen.

Dann doch lieber den Kopf in den Sand stecken.

Tagesstimmung

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Selbst Top-Performer sind von ihrer Tagesstimmung abhängig.

Ja, Top-Performer sind echte Profis, die immer ein bestimmtes Level an Performance bringen können, egal wie sie gerade in Stimmung sind.

Aber damit sie über dieses (hohe) Grundlevel an Qualität hinaus gehen können, brauchen auch sie einen “guten Tag”.

Bruce Springsteen wäre dafür ein Beispiel: Seine Konzerte sind nie schlecht und meistens wirklich gut. Und trotzdem spielt auch er Konzerte, die besser sind als alle anderen, die herausstechen – weil er einfach einen “guten Tag” hatte. 

Drei gute Tipps

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Ein sehr erfolgreicher Gründer von mir ist gerade erst 22 Jahre alt. Ich habe ihn gefragt, was für ihn die wichtigsten Erfolgsfaktoren gerade für junge Gründer*innen sind:

  1. Verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, etwas versuchen und dann aus den Fehlern lernen.
  2. Sich nicht überarbeiten. Rechtzeitig ins Bett gehen, damit man ausgeschlafen ist und gute Entscheidungen treffen kann.
  3. Nicht obergescheit sein und alles anders machen wollen. Lieber schauen, was die Anderen bereits gut machen und von da aus die Dinge nach und nach verbessern.

Freiheit vs. Unabhängigkeit

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Viele Gründer*innen wählen deshalb den Weg in die Selbständigkeit, weil Freiheit ein wichtiger Wert für sie ist. Manche sagen auch, dass sie endlich unabhängig sein möchten.

Freiheit und Unabhängigkeit… ist das das Gleiche? Wo liegt der Unterschied?

Ich glaube, es ist so: Freiheit bedeutet, dass man sich seine Abhängigkeiten aussuchen kann.

Die Quelle

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C. Otto Scharmer spricht in seiner Theory U von der Quelle (“source”) als Ausgangspunkt all unseres kreativen Schaffens.

Es ist essenziell wichtig, sich immer wieder mit seiner Quelle zu verbinden, um Kraft und Klarheit und Inspiration zu schöpfen. Nur, was in Verbindung mit der Quelle entsteht, ist wirklich kraftvoll und echt.

Im Alltag ist es aber total leicht, die Verbindung zur Quelle zu verlieren. Kraft und Klarheit versickern, und wir werkeln an Dingen, die keine Verbindung zu unserer Quelle haben und deshalb keine schöpferische Kraft entfalten – weder für uns, noch für unsere Kund*innen.

Wenn wir das spüren, dann heißt es, uns möglichst rasch wieder mit unserer Quelle zu verbinden. Aufzuhören, beschäftigt zu sein und dafür Stille einkehren zu lassen, damit wir wieder wahrnehmen können, was uns unsere Quelle sagen will.

Ein großes Unternehmen

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Ein großes Unternehmen definiert sich nicht dadurch, dass es viel Umsatz macht. Oder Gewinn. Oder dass es viele Mitarbeiter*innen hat. Oder dass es viel Venture Capital aufstellen konnte.

Ein großes Unternehmen ist groß nützlich.

Purpose-Business

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Alteingesessene Unternehmer*innen müssen lernen, dass ihr Business nicht nur Geld verdienen soll, sondern auch einen Purpose braucht.

Die Gründer*innen von heute müssen lernen, dass ein Purpose allein nicht reicht, sondern dass ihr Business auch Geld verdienen muss.

Mit Leidenschaft

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Wenn du etwas mit Leidenschaft tust, musst du keinen Tag mehr in deinem Leben arbeiten.

Dieser Glaube ist naiv.

Verkaufen ist im Lieferumfang dabei

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Als Unternehmer*in ist es deine Aufgabe, deine Angebote zu verkaufen. Punkt.

Eh klar, könnte man sagen. Tatsächlich liegt hier jedoch in vielen Solo-Businesses der Hund begraben. Die Produkte herzustellen, das ist leiwand. Aber dann herzugehen und zu sagen: “Seht her, ich hab da was gemacht. Wer will es haben?” – das erfordert Mut. Das ist unangenehm. Das ist etwas, was die meisten lieber nicht tun würden.

Aber es hilft nichts: Verkaufen gehört zum Unternehmersein dazu. Ohne Verkauf kein Umsatz, und ohne Umsatz kein Business.

Es gibt tausend verschiedene Möglichkeiten, deine Angebote an die Frau oder an den Mann zu bringen. Du hast die freie Wahl, dir davon eine auszusuchen, die am besten zu dir passt und somit deinen persönlichen Verkaufsstil zu wählen.

Du kannst dir also aussuchen, wie du es machst. Aber ob du es machst, das steht nicht zur Diskussion.

Jedenfalls dann nicht, wenn du es ernst meinst mit deinem Business.

Von nichts kommt nichts.

Erfolgsfall

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Wir gehen davon aus, dass es eine Zeit dauern wird, bis wir mit unserem Business Erfolg haben. Und das ist grundsätzlich auch eine vernünftige Annahme, weil meistens dauert es tatsächlich seine Zeit.

Aber: Wir sollten auch darauf vorbereitet sein, dass wir vom Start weg Erfolg haben. Für die kleine, aber nicht ausgeschlossene Chance, dass wir viral gehen. Zumindest ein bisschen vorbereitet.

Wenn dich heute wer fragen würde: “Und, was kann ich bei dir kaufen?” – Hättest du eine ganz konkrete Antwort?

Stärken und Schwächen

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Es gibt drei Stufen von unternehmerischen Kompetenzen:

Schwächen: Jene vernachlässigten Bereiche deines Unternehmens, die potenziell dafür sorgen können, dass dein Unternehmen untergeht. Die kritischen Erfolgsfaktoren des Unternehmertums, die du einfach nicht gut genug drauf hast, um auf deinem Markt Erfolg zu haben.

Gut genug: Jene (vielen) Bereiche deines Unternehmens, die nicht perfekt laufen, aber immerhin so gut, dass sie dich und deinen Erfolg nicht behindern.

Stärken: Jene (wenigen) Bereiche, in denen du wirklich besser (und zwar viel besser) bist als andere Anbieter am Markt. Das, was dich besonders macht. Das, warum deine Kund*innen wirklich bei dir kaufen.

Abstieg

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Mein Lieblings-Fußballverein, Admira Wacker, muss in die 2. Liga absteigen. Der Trainer, Andreas Herzog, fand nach dem entscheidenden letzten Spiel folgende selbstkritische Worte:

Wir waren in der ersten Halbzeit einfach nicht präsent genug und das ist eigentlich das Traurige an der ganzen Geschichte. Wenn du in so einem wichtigen Spiel nach 30 Minuten im Endeffekt keine entscheidenden Zweikämpfe gewonnen hast, da kannst vorher und nachher immer reden, dich hinstellen und auf schlau tun. Aber am Platz werden die richtigen Entscheidungen getroffen oder eben die falschen und die haben wir in den letzten fünf Wochen zu viel gemacht. Jetzt sind wir dafür bestraft worden.”

Die Wahrheit liegt auf dem Platz, heißt eine alte Fußball-Weisheit.

Und das trifft auch für uns Lifestyle Entrepreneure zu: Wir können reden, was wir wollen. Entscheidend ist, was wir (nicht) entscheiden und was wir (nicht) tun.

Wirklich helfen

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Viele Lifestyle Entrepreneure sind von dem Wunsch beseelt, anderen Menschen mit ihrem Lifestyle Business wirklich zu helfen. Davon, einen echten Unterschied zu machen im Leben anderer und ein Stückchen dazu beizutragen, dass die Welt insgesamt besser wird.

Dabei haben wir meist eine sehr klare Vorstellung davon, welche Probleme wir zu lösen imstande sind und um welche Probleme wir uns kümmern wollen.

Manchmal kommen wir allerdings drauf, dass die Probleme der Menschen, denen wir helfen wollen, sich deutlich von den Problemen unterscheiden, die wir glauben, dass sie haben. Deren Probleme sind gar nicht unsere Probleme!

Dann stehen wir einer schwierigen Entscheidung: Bleiben wir bei unserem Problemlösungsangebot und warten wir darauf, dass die Menschen mit den richtigen Problemen zu uns kommen? Oder tun wir, was für eine wirkliche Hilfe notwendig ist und lösen die tatsächlichen Probleme unserer Kund*innen – auch wenn wir dafür aus unserer Komfortzone raus müssen?

Wirklich zu helfen bedeutet, dass wir dort anpacken, wo unsere Hilfe gerade gebraucht wird – und nicht dort, wo es uns am besten passen würde.

Verliebt

V

Verlieb dich nicht so sehr in deine eigenen Ideen, dass du sie nicht mehr loslassen kannst.

[Danke Gordon Schönwälder für diesen Hinweis.]

Interessant genug?

I

Ist deine Idee interessant genug, dass andere Menschen angeregt mit dir darüber reden?

Oder ist deine Idee sogar so interessant, dass andere Menschen dafür Geld ausgeben?

Blöde Idee

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Wenn du eine gute Idee hast, und dann kommt jemand anderer und sagt: “Das ist eine blöde Idee!” – Wie reagierst du?

Sagst du: “Okay, dann lassen wir’s”, und lässt dir den Nipf nehmen?

Oder sagst du: “Ich will es aber trotzdem probieren, weil es mir wichtig ist.”

Dein Markt

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Damit dein Marketing greifen kann und Effekte erzielt, musst du deinen Markt definiert haben.

Viele definieren ihren Markt entweder gar nicht, und wenn dann zu unpräzise und vor allem zu groß.

Wir müssen unseren Markt so eng fassen, dass wir die Chance haben, ihn mit unseren Marketing-Signalen innerhalb kürzester Zeit nicht nur zu erreichen, sondern zu durchdringen.

Erst wenn wir das geschafft haben, können wir daran denken, unseren Markt Schritt für Schritt zu erweitern.

[Danke Philipp Maderthaner für den Hinweis.]