Tag#LifestyleBusiness

Ganz einfach

G

Wenn du etwas Neues anfangen möchtest – sagen wir einen Podcast -, dann bedenke Folgendes:

Du musst dir alles so organisieren, dass es möglichst einfach ist, den Podcast aufzunehmen. So einfach, dass es dir fast schon ein bisschen zu einfach vorkommt.

Nur, wenn es einfach ist, wenn es dir mühelos erscheint, ist sichergestellt, dass du den Podcast auch regelmäßig aufnehmen wirst.

Jede noch so kleine Hürde, jedes unnötige Hindernis senkt die Chance, dass du dran bleibst.

Es muss leicht gehen, oder es wird gar nicht gehen.

Selbstsabotage (2)

S

Eine besonders perfide Form von Selbstsabotage, die unter Lifestyle Entrepreneuren sehr verbreitet ist, ist die Weigerung, Aufgaben zu delegieren.

Wenn wir darauf bestehen, dass nur wir selbst die Arbeit gut machen können und sonst niemand an unsere Qualitätsstandards heran kommt…

… dann erweisen wir unserem Business einen Bärendienst.

Und wenn wir denken, dass wir uns Delegation nicht leisten können, dann sind wir in die nächste Selbstsabotage-Falle getappt.

Kundenfragen

K

Wenn du dir gerade schwer tust, in deinem Lifestyle Business eine unternehmerische Entscheidung zu treffen, gibt es meist eine einfache Lösung:

Frag deine Kund*innen.

Die haben meist eine verblüffend einfache Antwort prompt parat, auf die du nie gekommen wärst, auch wenn du dir noch so lang das Hirn zermarterst.

Superstars

S

Was die Superstars jeder Branche zu Superstars macht, ist die viel besprochene “Extra-Meile”.

Dieses bisschen mehr zu tun als notwendig ist es, was die Spreu vom Weizen trennt. Was den Profi zum Profi und vor allem den Superstar zum Superstar macht. Auch dann noch weiter zu machen, wenn es echt anstrengend wird. Auch dann noch ein Schäuferl draufzulegen, wenn sich die meisten denken: “Ist wurscht, das merkt eh keiner.”

Phil Collins erzählt in seiner Autobiographie, dass er sich nach jedem Genesis-Konzert im Hotelzimmer die Aufnahme des Konzerts nochmals angehört hat, um Fehler zu finden und beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Wo andere Party machen, legt er ein Schäuferl drauf. Das macht ihn zum Superstar.

Almost nobody

A

Wieder ein nützliches Konzept für Lifestyle Entrepreneure von meinem Lehrmeister Seth Godin:

Almost nobody wird meine Produkte kaufen.

Weil: Almost nobody interessiert sich für dich und das, was du zu sagen hast.

Aber: Almost nobody ist genug! Almost nobody reicht, um dir ein gutes Einkommen zu sichern.

Mach deine Arbeit für almost nobody, aber für die mach sie aus ganzem Herzen.

Wieviel Geld wird’s machen?

W

Wenn du wieder mal von deinen tollen Ideen, deinen aussichtsreichen Projekten und deinen vielversprechenden Kooperationsgesprächen erzählst, stell dir selbst die Frage:

Okay, und wieviel Geld wirst du damit machen? Wie viel Umsatz springt dabei raus?

Kein Business ohne Umsatz. Gute Aussichten sind schön, aber noch schöner ist ein Zahlungseingang auf deinem Bankkonto.

Für ein gutes Gespräch kannst du dir nichts kaufen, und eine gute Idee allein füllt nicht deinen Kühlschrank.

Jeder hat Angst

J

Jeder hat Angst beim Schritt in die Selbständigkeit.

Die Frage ist nur: Lässt du dich von der Angst abhalten, oder gehst du durch die Angst hindurch?

Chaos

C

Wir sehen den Tag herbei, wo wir in unserem Lifestyle Business endlich alles unter Kontrolle haben. Wo alles wie am Schnürchen läuft und die To-Do-Liste abgearbeitet ist.

Dieser Tag wird, natürlich, nie kommen.

In unserem Lifestyle Business wird immer ein gewisser Grad an Chaos herrschen. Das liegt quasi in der DNA eines Lifestyle Business.

Unsere Aufgabe als Lifestyle Entrepreneure formuliert Axel Gloger so:

Mit Chaos muss man so umgehen können, dass es dennoch zu einem Ergebnis kommt.

Axel Gloger: Betriebswirtschaftsleere, S. 52

Natürlich hast du Angst

N

Natürlich macht es dir Angst, dein Lifestyle Business zu gründen. 

Aber was ist die Alternative?

So weiter machen wie bisher?

Zielgruppe

Z

Ein wichtiger Reminder von Tim Ferriss für alle Lifestyle Entrepreneure:

It’s not about the number of people who don’t get it,
it’s about the number of people who do get it.

Sei für die Menschen da, die dankbar sind dafür, das es dich gibt.

Angebot und Nachfrage

A

Es stimmt schon: Wenn es für dein Angebot keine Nachfrage gibt, dann hat dein Angebot wenig Sinn.

Aber: Wenn du gar kein Angebot machst, kann es auch keine Nachfrage geben.

Krankenstand

K

Natürlich passt es dir nicht, dass du ausgerechnet jetzt krank bist.

Natürlich hättest du wahnsinnig viel zu tun. Natürlich hättest du wahnsinnig wichtige Termine. Natürlich bringt das Verzögerungen in deiner wahnsinnig langen To-Do-List.

Natürlich nimmt die Krankheit auf all das keine Rücksicht.

Natürlich bist auch du nur ein Mensch, und natürlich kommt diese Zwangspause wahrscheinlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

Dein Bestmögliches

D

Tun Sie immer Ihr Bestmögliches, lautet eines der vier Versprechen von Don Miguel Ruiz – unter allen Umständen und in jeder Situation des Lebens.

Dein Bestmögliches ist nicht immer gleich. Wenn du topfit bist, wird Besseres möglich sein als wenn du krank bist.

Aber wenn du jeden Tag dein Bestmögliches gibst, wirst du an jedem Tag dein Potenzial ausschöpfen – in dem Maße, in dem es an diesem Tag eben möglich war.

Und so wirst du keinen Tag deines Lebens bereuen.

Der Vorteil eines Newsletters

D

Ein cleverer Gedanke von Gregor Schmalzried:

Ich weiß zwar nicht, wie man Experte in irgendwas wird. Aber wenn du dir ein Thema schnappst und ein Jahr lang einen Newsletter darüber schreibst… dann bist du zumindest verdammt nah dran.

Zu feig

Z

Manchmal haben wir nicht den nötigen Mut, in unserem Lifestyle Business die Entscheidungen zu treffen, die notwendig wären.

Das ist halt so. Wir sind auch nur Menschen.

Nur wäre es ehrlicher dir gegenüber, zuzugeben, dass du feig bist – und nicht ständig zu behaupten, dass du die Entscheidung eh treffen würdest, wenn nur die Umstände anders wären.

Origami

O

Ich habe heute versucht, einer Video-Anleitung zum Falten des perfekten Papierfliegers zu folgen.

Der Anfang ist ziemlich einfach. Man denkt sich: Kann ja jeder. Irgendwann passiert es dann aber, dass ein Schritt folgt, den man nicht beim ersten Hinsehen versteht. Auch beim zweiten Mal nicht. Und beim dritten. Man muss sich diesen Schritt immer wieder ansehen um zu kapieren, was da eigentlich läuft.

Und so kämpft man sich durch. Mit jedem Schritt wird der Papierflieger unperfekter. Man ist nie ganz sicher, ob man eigentlich noch auf dem richtigen Weg ist. Aber immerhin: Das eigene Faltkunstwerk ähnelt irgendwie der Vorlage.

Aber dann kommt der letzte Schritt (und es ist immer der letzte Schritt): Da passiert immer irgend etwas, das wie Zauberei aussieht. Da kommt was völlig Unerwartetes oder Unmögliches. Egal, was man tut, man kriegt das nicht so hin, wie man sollte. Am letzten Schritt scheitert der ganze Prozess.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Den Hut drauf hauen und sagen: Ach was, so ein Blödsinn. Das funktioniert einfach nicht.
  2. Ein neues Blatt hernehmen und es von vorne versuchen. Und wieder und wieder und wieder, bis es klappt.

Dein Business ist wie Origami.

Für welche Möglichkeit entscheidest du dich?

Stolz sein

S

Etwas schaffen, worauf man stolz ist…

Wäre das nicht ein schönes Ziel für dein Lifestyle Business – und für den Start in jeden einzelnen Tag deines Unternehmerlebens?

Zweckoptimismus

Z

Manche Situationen sind herausfordern. Manche Herausforderungen sind schwierig. Manche Schwierigkeiten scheinen unüberwindbar.

Oft bleibt dann nichts übrig als Zweckoptimismus.

Aber Zweckoptimismus ist ein nützliches Tool. Zweckoptimismus bedeutet nämlich, dass wir uns, obwohl wir nicht wissen, wie es ausgehen wird, für den Erfolg und gegen das Scheitern entscheiden. Wir gehen davon aus, dass wir es schaffen werden. Wir tun so, als ob wir es schaffen werden.

Und das ist wahrscheinlich schon der wichtigste Schritt zum Erfolg: Dass wir davon ausgehen, dass Erfolg möglich ist.

Warmes Brot

W

Brot, das ein bisschen aufgewärmt wurde, schmeckt viel besser. Unvergleichbar viel besser. Noch dazu, wenn das Brot an sich schon von sehr guter Qualität ist.

Kleiner Effekt, große Wirkung.

Wie so vieles im Leben. Und im Business.