AutorGünter Schmatzberger

Wenn alle das Gleiche machen

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Wenn alle das Gleiche machen, dann nimmt jeder den anderen als Konkurrenten wahr.

Wenn jeder ein bisschen etwas Anderes macht, wenn der eine etwas anbietet, was der andere nicht anbietet – und umgekehrt –, dann wird das Angebot insgesamt breiter, und das ist besser für alle Beteiligten – nicht zuletzt für die Kunden.

Von deiner Kreativität in deiner Angebotsentwicklung profitieren alle.

Trend-Guide EPU

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Public Service Announcement: Die WKO hat eine Neuauflage des Trendguide EPU herausgebracht.

Ich halte diesen Guide für jeden Lifestyle Entrepreneur interessant genug, sich diesen zumindest anzusehen und idealerweise strategisch darüber nachzudenken, um das eigene Business darauf auszurichten, was gerade abgeht in unserer Welt.

Aber Achtung: Das ist mit Arbeit verbunden. Mir ist bewusst, dass die meisten EPU hier keinen Finger rühren werden.

[PS: Hier meine Vortrags-Notizen vom Webinar zur Präsentation des Trend-Guide EPU mit Tristan Horx.]

Aufhören

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Es ist keine kleine Leistung zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit einem Projekt aufzuhören.

Es wird viel darüber gesprochen und geschrieben, wie wichtig es ist, anzufangen, vom Denken ins Handeln kommen. Das hat natürlich seine Berechtigung, aber es bedarf der Ergänzung: Genauso wichtig wie das couragierte Anfangen ist das rechtzeitige Aufhören.

Mit etwas aufzuhören, in das man viel Zeit, Energie und auch Geld investiert hat, das aber nicht mehr funktioniert, verdient immer unseren Respekt.

Konzert

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Ein Freud von mir war kürzlich bei einem Konzert von Wolfgang Ambros. Auf meine Frage, wie es ihm gefallen hat, war seine Antwort: “Naja, er ist ein alter, gebrechlicher Mann, der sein Bestes versucht.”

Ich denke, das ist das positivste Feedback, das ein Künstler – und auch jeder Lifestyle Entrepreneur – bekommen kann: Im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten – und für seine Fans erkennbar – das Beste gegeben zu haben.

Mehr kann man nicht verlangen. Denn: Mehr ist gar nicht möglich.

Erlaubnis

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Manchmal merke ich, wie meine Gründer*innen sich indirekt meine “Erlaubnis” abholen wollen für eine Entscheidung, die Sie getroffen haben.

Dabei habe ich hier nichts zu erlauben. Genauso wenig, wie ich etwas zu verbieten, zu fordern oder zu vergeben hätte. Es ist nicht mein Projekt, um das es hier geht, sondern um das Projekt meiner Gründer*innen.

Eh klar. Trotzdem bedarf es immer wieder einer Erinnerung.

Lernen zu lernen

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Erfolgreiche Unternehmer*innen sind auch und besonders jene, die gelernt haben zu lernen. Die sich systematisch und kontinuierlich Lerngelegenheiten schaffen.

Wir glauben oft, dass jene Menschen erfolgreich sind, die viel wissen. Dabei sind es in Wahrheit jene, die ein Leben lang bereit sind, Neues zu lernen.

Wie wir lernen ist viel wichtiger als was wir wissen.

Querdenken

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Ja, wir wollen querdenken, wir wollen kreativ und innovativ sein. Aber wenn es dann darauf ankommt, dann kommt oft nur ein Querdenken mit angezogener Handbremse raus.

Wir wollen querdenken, aber es ist anstrengend und schwierig. Wir wollen neue Wege einschlagen, aber wir scheuen uns vor dem rauen Wind, der uns dann entgegen bläst. Wir wollen etwas Innovatives versuchen, aber wirklich Zeit und Geld dafür aufwenden? Nein, das wollen wir eher nicht.

Das ist ja auch in Ordnung so. Nur dürfen wir uns dann eben nicht wundern, wenn wir doch nur so mittelmäßig kreativ und innovativ sind wie alle anderen.