Status Ausgebucht Podcast #130, 3. Dezember 2020
(mehr …)Lutz Langhoff: Unternehmerischer Mut 🙋♂️
Vortrag am EPU Erfolgstag der WK NÖ, 4. November 2017, Pyramide Vösendorf
(mehr …)Dr. Henning Beck: Brain At Work – Das Gehirn für produktives Denken nutzen 🙋♂️
Vortrag am EPU Erfolgstag der WK NÖ, 4. November 2017, Pyramide Vösendorf
(mehr …)Edgar K. Geffroy: Herzenssache Kunde. Wer die Regeln bricht, gewinnt 🙋♂️
Vortrag am EPU Erfolgstag der WK NÖ, 4. November 2017, Pyramide Vösendorf
(mehr …)Guter Geschmack
Guten Geschmack zu haben, ist ein Segen und ein Fluch.
Der Segen: Wer guten Geschmack hat, legt Wert auf Schönheit. Schöne Dinge schaut man sich lieber an als hässliche. Wer schöne Dinge veröffentlichen kann, ist daher im Vorteil.
Der Fluch: Wer guten Geschmack hat, ist selten zufrieden. Es könnte immer noch ein bisschen schöner sein. Die Tatsache, dass etwas (noch) nicht so schön ist, wie man es gerne hätte, führt dazu, dann man nie etwas veröffentlicht.
Im Zweifelsfall ist etwas nicht so Schönes, aber Veröffentlichtes immer besser als etwas Schönes, das nie das Licht der Welt erblickt.
Was ich in meinem „Papa-Monat“ gelernt habe
Im Mai 2016 bin ich zum ersten Mal Papa geworden. Deshalb habe ich mir das ganze Monat Mai frei genommen – als „Papa-Monat“. Das war eine spannende und lehrreiche Erfahrung.
Für all jene, die interessiert, wie es mir dabei ergangen ist bzw. für alle Nachahmer habe ich in diesem Artikel meine fünf wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.
(mehr …)Geld ist (nicht) wichtig
Ein Gedanke von Roman Kmenta: Viele Lifestyle Entrepreneure begehen den Anfängerfehler, dass sie Geld nicht wichtig (genug) nehmen.
Es ist in unserer Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen, dass man schief angeschaut wird, wenn man sagt, man will (auch) finanziellen Erfolg haben. Es kommt viel besser an, wenn man sagt: “In meinem Business geht es nicht ums Geld. Geld ist mir nicht wichtig.”
Aber: Geld ist wichtig.
Wenn du Geld nicht ernst nimmst, wird’s nicht zu dir kommen.
Es ist alles schon da
Manchmal denkt man, dass man für den Erfolg im Business noch etwas Bestimmtes braucht: Wenn das noch da wäre, dann…
Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass dieses vermeintlich fehlende Puzzlestück längst da ist. Es ist vor unserer Nase, und wir sehen es nicht.
Wenn wir es sehen könnten, wäre plötzlich auch unsere Ausrede weg. Dann lägen Erfolg oder Misserfolg allein in unserer Hand.
Dann lieber das Offensichtliche nicht wahrnehmen…
Worauf es ankommt
Ich habe unlängst einen Gründer gefragt, der vor einem halben Jahr gegründet hat, was er aus seiner heutigen Sicht Neugründern raten würde.
Seine Antwort:
- Mut
- Fokus
- Keine zu hohen Erwartungen am Anfang
- Optimismus
- Und, am wichtigsten: Geduld
Katharina Lewald: Onlinekurse erfolgreich erstellen, vermarkten & launchen 🎙
Status Ausgebucht Podcast #103, 23. April 2020
(mehr …)Wollen wir uns trennen?
Folgendes Gedankenexperiment:
Du bist Trainer*in und sitzt in einem Meeting mit einem langjährigen Kunden. Aus scheinbar heiterem Himmel fragst du den Kunden: “Sagen Sie, möchten Sie nicht mal was Anderes machen? Möchten Sie nicht mal einen anderen Trainer versuchen?” Du bietest deinem Kunden also aktiv an, sich von dir zu trennen.
Verrückt? Könnte man meinen. Aber bei genauerem Hinsehen könnte das sogar eine sehr schlaue Idee sein.
Wenn der Kunde nämlich sagt: “Ja, Sie haben recht, wir wollen in Zukunft mit jemand anderem zusammenarbeiten”, dann hast du zwar den Kunden verloren, aber du hast dir seinen größtmöglichen Respekt erworben, dass du den Punkt von dir aus angesprochen hast. Du hättest diesen Kunden nämlich wahrscheinlich früher oder später sowieso verloren.
Die meisten Kunden wollen gar nicht wechseln – und doch verändert allein der Vorschlag der Trennung die Beziehung. Es ist ein bewusstes, erneuertes “Ja”, das du dir da abholst. Der Kunde entscheidet sich in diesem Moment bewusst nochmals für dich und spricht dir weiterhin sein Vertrauen aus.
Vor dieser Strategie würden wohl die allermeisten Trainer*innen zurückschrecken, weil ihnen das Risiko zu hoch ist, den Kunden tatsächlich zu verlieren. Die Kunden könnten ja sagen: “Stimmt, Sie haben recht, lassen Sie uns die Zusammenarbeit beenden.” Aber: Das wäre sowieso gekommen. So kommt man wenigstens mit Souveränität aus der Affäre. Dieses Standing, dieses Selbstbewusstsein wird nachhaltig beeindrucken.
Und: Gar nicht wenige Kunden werden nach so einer Trennung wieder zurückkommen, wenn sie draufkommen, dass der neue Kooperationspartner dieses Standing nicht hatte…
Den Markt erziehen
Wer einen völlig neuen Markt erschließt oder ein vollkommen neues Produkt launcht, der hat Problem: Er muss den potenziellen Kunden erst einmal erklären, was das überhaupt ist und wozu das gut sein soll.
Es ist relativ leicht, ein neues Nagelstudio zu eröffnen, weil man den potenziellen Kundinnen nicht mehr erklären muss, was ein Nagelstudio ist oder tut.
Aber die Pioniere unter uns haben die wichtige und anstrengende Aufgabe, den Markt erst mal zu „unterrichten“, bevor sie verkaufen können.
Wolf Lotter: Zivilkapitalismus (2013) 📙
Ein ganz wichtiges und wertvolles Buch, das mir geholfen hat, zu verstehen, was Kapitalismus ist und will – und dass wir Lifestyle Entrepreneure den Kapitalismus in den Dienst unserer guten Sache stellen können.
(mehr …)Vertrauen
Es ist total schwer, Vertrauen in den Prozess zu haben.
Sich zurückzunehmen, sich nicht einzumischen, die Dinge nicht “verbessern” zu wollen. Sondern einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut ist, wie es momentan ist. Dass sich Dinge entwickeln dürfen, und dieser Entwicklung Zeit und Raum zu geben.
Das betrifft die eigenen Kinder genauso wie das eigene Lifestyle Business.
Geschäftsmodell
In einem Podcast mit Johannes Ellenberg meinte Roman Kmenta unlängst, dass sich neun von zehn Selbständigen noch nie Gedanken über ihr Geschäftsmodell gemacht haben.
Ich fürchte, er hat recht.
Deine Kunden sind deine Zukunft
Wieder ein sehr nützlicher Gedanke von Seth Godin für uns Lifestyle Entrepreneure: Pick your customers, pick your future.
Die Kunden, die du für dein Lifestyle Business wählst, werden deine Zukunft bestimmen. Wählst du Kunden, die gerne mit dir arbeiten und auch zahlungsbereit sind, wird deine Zukunft rosig sein.
Wählst du Kunden, die dich noch gar nicht kennen und die gar nicht wissen, dass sie das Problem haben, das du lösen willst, dann hast du dich für einen steinigen Weg entschieden.
Deine Kunden zu wählen, ist eine bewusste und wichtige Entscheidung. Du solltest sie nie dem Zufall überlassen. Schließlich steht deine eigene Zukunft auf dem Spiel.
Taten > Worte
Es ist vollkommen irrelevant, was du am 1. Jänner ankündigst.
Das einzige, was zählt, ist das, was du bis 31. Dezember getan haben wirst.
Ehrgeiz und Gier
Ein Gedanke von Attila Dogudan, von dem es heißt, der sei ein Workaholic:
Es ist okay, viel zu arbeiten und nach immer Mehr zu streben. Es kommt allerdings darauf an, wo die Motivation dafür herkommt.
Kommt die Motivation aus dem Ehrgeiz, dann ist es gut. Dem Ehrgeiz geht es um das Spiel an sich. Es geht natürlich um das Gewinnen, aber mindestens genauso sehr um das Immer-weiter-spielen-können. Es geht um Fairness, Nachhaltigkeit und Sinn.
Kommt die Motivation jedoch aus der Gier, dann ist das ungesund. Der Gier geht es nur um das Geld. Die Gier nach Geld als Triebfeder des unternehmerischen Tuns wird früher oder später in die Sackgasse führen und verbrannte Erde zurücklassen. Game over.
Wirklich gute Strategie
Eine gute Strategie hat zwei Komponenten:
- Was ist dein wirkliches Ziel? Nicht das, was du für dein Ziel hältst, sondern das, worum es dir wirklich geht.
- Was ist der direkteste Weg dorthin? Nicht der Weg, der dir als erster einfällt, sondern der, der wirklich am besten geeignet ist, dein wirkliches Ziel zu erreichen.
Es ist genug
Eine der schwierigsten Herausforderungen für Lifestyle Entrepreneure ist es zu wissen, wann es genug ist.
Genug gearbeitet, genug geplant, genug probiert, genug Einsatz, genug Zeit, genug Kunden, genug Umsatz, genug Gewinn, genug Erfolg.
Weihnachten könnte ein guter Anlass sein, dieses “genug” für sich wieder zu entdecken und zu vergegenwärtigen.
Frohe Weihnachten!