Tag#LifestyleBusiness

Steuern sparen

S

Peter Drucker sagt: „Nichts motiviert den modernen Menschen mehr, als eine Chance, Steuern zu sparen.“

Es erstaunt mich immer wieder, wie viel kreative (und mitunter auch kriminelle) Energie Unternehmer*innen entwickeln, wenn sie die Chance wittern, ein paar Euro an steuern zu sparen.

Es ist, als würde unser Hausverstand aussetzen. Wir sollten da wirklich auf der Hut sein.

Es schaut leichter aus

E

Es ist hart, Unternehmer*in zu werden, es ist hart, Unternehmer*in zu sein, und es ist hart, Unternehmer*in zu bleiben.

Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer, die ein Unternehmen über mehrere Jahre führen oder geführt haben, verdienen unseren Respekt für diese Leistung.

Es ist nämlich nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht.

Wachstum

W

Heute habe ich begriffen: Du brauchst in deinem Lifestyle Business nur dann Steuerungsinstumente (Ziele, Kennzahlen, KPI etc.), wenn du wachsen willst.

Wenn du mit dem Status Quo zufrieden bist, brauchst du keine Minute auf diese Steuerungsinstrumente verschwenden.

Andererseits: Ein Lifestyle Business, das nicht mehr wächst, das sich nicht weiterentwickelt und sich nicht verändert… Wer würde denn so ein Unternehmen haben wollen?

Weak Link Problem

W

Ein Gedanke von Anders Indset: Bayern München hat die Champions League 2020 nicht gewonnen, weil sie die herausragenden Spieler oder einen Über-Trainer hatten. Sie haben gewonnen, weil sie das “weak link problem” gelöst haben: Sie hatten in ihrer Mannschaft einfach keine Schwachstelle. Die Mannschaft an und für sich war gut.

Was wir als Lifestyle Entrepreneure davon lernen können: Es ist nicht notwendig, überall herausragend zu sein. Es genügt meistens, in den wichtigen Bereichen “gut genug” zu sein.

Wer keine groben Schwachstellen hat, ist allein dadurch schon auf Erfolgskurs.

Niemand hat auf dich gewartet

N

Es ist heilsam, sich als Lifestyle Entrepreneur immer wieder vor Augen zu halten: Die Welt hat nicht auf dich und dein Business gewartet. Im Grunde bist du nur eine*r von hunderten Millionen Unternehmer*innen auf der Welt.

Herausragend bist du erst, wenn du wirklich für jemanden nützlich bist.

Ego

E

Kennst du das? Jemand hat einen Auftrag bekommen, den du eigentlich gar nicht wirklich haben willst, für den du eigentlich gar keine Zeit hättest – aber dennoch kränkt es dich, dass es nicht auch dir angeboten wurde?

Die Dinge, die wir nicht haben können, haben eine ganz besondere Anziehungskraft für unser Ego.

Und so kommt es zu dem Paradoxon, dass wir auf etwas neidisch sind, das wir in Wahrheit gar nicht haben wollen.

Kosten kosten

K

Sind die Kosten in deinem Business hoch, dann bezahlst du doppelt.

Du bezahlst nicht nur die Euro für den Rechnungsbetrag, du bezahlst auch mit deiner Freiheit. Denn jede einzelne Kostenposition macht dich weniger flexibel und setzt dich ein bisschen mehr unter Druck, den entsprechenden Umsatz zu generieren, um die Kosten tatsächlich auch tragen zu können. Und das Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Einer der besten Wege zu mehr Freiheit in deinem Lifestyle Business ist daher, die Kosten deines Business (und deines Privatlebens) so weit wie möglich zu reduzieren.

Weniger Kosten = mehr Freiheit.

Guter Wille

G

Lewis Hyde sagt sinngemäß: Wenn uns aus irgendeinem Grund die Empathie für etwas oder jemandem fehlt, dann können wir diese fehlende Empathie auch nicht mit gutem Willen wettmachen.

Bloßer guter Wille nimmt dem, was wir tun, jede Lebendigkeit. Wir sind bemüht, aber was wir tun ist künstlich, unnatürlich, starr.

Wenn Energie und Empathie erschöpft sind, hilft selbst ehrlich gemeintes Bemühen nicht weiter

Das Geschenk einer guten Idee

D

Eine gute Geschäftsidee zu haben, ist ein Geschenk des Himmels. Mit diesem Geschenk ist jedoch auch eine Verpflichtung verbunden.

Indem der Empfänger dieses Geschenk annimmt, verpflichtet er sich, die Idee nach besten Kräften in die Welt zu bringen. Er verpflichtet sich, alles zu tun, um diese Idee tatsächlich umzusetzen.

Diese Verpflichtung sollte man nicht leichtfertig eingehen. Die Aufgaben, die damit verbunden sind, sind nicht alle angenehm und einfach. Im Gegenteil: Viele davon werden anstrengend, mühsam und hart sein. Aber all das ist Teil des Geschenks.

Wer nicht bereit ist, das Geschenk einer guten Idee mit all seinen Verpflichtungen anzunehmen, sollte die Idee lieber wieder freigeben, sodass sie jemand anderen finden kann, der ihr tatsächlich gewachsen ist.

Unsicher auf dem Weg

U

Unsicherheit ist ein ständiger Begleiter von uns Lifestyle Entrepreneuren.

Es ist ja auch klar: Per Definition ist ein Lifestyle Business etwas ganz Individuelles, etwas, das ganz auf uns ausgerichtet ist. Klarerweise gibt es daher auch nicht viele Vorerfahrungen, an die wir uns klammern können. Das meiste, das wir tun, tun wir zum ersten Mal, und natürlich spielt da Unsicherheit mit.

Gegen diese Unsicherheit ankämpfen zu wollen, wäre ein Kampf, den wir nicht gewinnen können, ohne die Freiheiten unseres Lifestyle Business zu verlieren.

Wenn wir Lifestyle Entrepreneure unsicher sind, dann sind wir auf dem richtigen Weg – so paradox das auch klingen mag.

Bastlerhit

B

Wenn du eine Immobilie als “Bastlerhit” angeboten siehst, weißt du, worauf du dich einlässt: Es wird viel zu tun geben, bis die Sache einigermaßen rund ist – möglicherweise sogar mehr, als du dir jemals ausgemalt hättest. Hinterholz 8 eben.

“Bastlerhits” gibt es nicht nur in der Immobilienbranche. “Bastlerhits” gibt es auch unter Kunden, Lieferanten, Kooperationspartnern und Software-Tools.

Es gilt das Gleiche: Wenn du einen “Bastlerhit” angeboten bekommst, dann überlege dir gut, worauf du dich da einlässt.

Überlege es dir gut.

Ausruhigen

A

Meine zweijährige Tochter hat unlängst in unserem Urlaub gemeint, dass wir uns nach dem Spielen „ausruhigen“ müssen.

Sie hat völlig recht: Ausruhen bedingt, dass es ruhig wird – im Außen und im Innen gleichermaßen.

Ruhigen Urlaub allerseits!

Nein sagen

N

Wenn wir unsere Arbeit gerne machen, dann machen wir sie gut. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, dann entstehen Gelegenheiten. Und wenn sich Gelegenheiten ergeben, dann ich es wichtig, die besten Gelegenheiten auszuwählen.

Wenn wir auswählen müssen (oder dürfen, je nach Perspektive), dann müssen/dürfen wir auch “nein” sagen zu vielen Gelegenheiten – auch zu sehr guten Gelegenheiten.

Wenn wir nicht (genug) nein sagen, dann werden wir über kurz oder lang unsere Arbeit nicht mehr gerne machen. Sie ist dann auch nicht mehr so gut, und die Gelegenheiten nehmen von selbst ab.

Übrig bleiben die Gelegenheiten, zu denen wir von Anfang an hätten “nein” sagen sollen.