Tag#LifestyleBusiness

Unternehmertraum

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Jedes Lifestyle Business beginnt mit dem Traum der Unternehmerin, des Unternehmers: Wir wollen etwas schaffen, das sinnvoll, wertvoll und befriedigend ist. Wir wollen unseren Traum vom eigenen Unternehmen wahr werden lassen.

Später merken wir: Wenn wir es nach viel Mühe und Arbeit tatsächlich schaffen, wenn der Traum erreicht ist, dann kann es passieren, dass wir draufkommen: “Moment, das ist doch gar nicht so toll, wie ich dachte!?!”

Diese Erkenntnis ist schmerzvoll. Aber wir müssen wissen: Wir trauern nicht dem Traum an sich nach, sondern der Romantik, die wir mit dem Traum verknüpft haben.

Wir dürfen unsere Träume auch loslassen, wenn sie uns nicht mehr glücklich machen.

[PS: Dieser Tage ist die letzte Folge meines Podcasts [Projekt: Leben] online gegangen. Passt zum Thema.]

Wenn alle das Gleiche machen

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Wenn alle das Gleiche machen, dann nimmt jeder den anderen als Konkurrenten wahr.

Wenn jeder ein bisschen etwas Anderes macht, wenn der eine etwas anbietet, was der andere nicht anbietet – und umgekehrt –, dann wird das Angebot insgesamt breiter, und das ist besser für alle Beteiligten – nicht zuletzt für die Kunden.

Von deiner Kreativität in deiner Angebotsentwicklung profitieren alle.

Trend-Guide EPU

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Public Service Announcement: Die WKO hat eine Neuauflage des Trendguide EPU herausgebracht.

Ich halte diesen Guide für jeden Lifestyle Entrepreneur interessant genug, sich diesen zumindest anzusehen und idealerweise strategisch darüber nachzudenken, um das eigene Business darauf auszurichten, was gerade abgeht in unserer Welt.

Aber Achtung: Das ist mit Arbeit verbunden. Mir ist bewusst, dass die meisten EPU hier keinen Finger rühren werden.

[PS: Hier meine Vortrags-Notizen vom Webinar zur Präsentation des Trend-Guide EPU mit Tristan Horx.]

Aufhören

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Es ist keine kleine Leistung zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit einem Projekt aufzuhören.

Es wird viel darüber gesprochen und geschrieben, wie wichtig es ist, anzufangen, vom Denken ins Handeln kommen. Das hat natürlich seine Berechtigung, aber es bedarf der Ergänzung: Genauso wichtig wie das couragierte Anfangen ist das rechtzeitige Aufhören.

Mit etwas aufzuhören, in das man viel Zeit, Energie und auch Geld investiert hat, das aber nicht mehr funktioniert, verdient immer unseren Respekt.

Konzert

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Ein Freud von mir war kürzlich bei einem Konzert von Wolfgang Ambros. Auf meine Frage, wie es ihm gefallen hat, war seine Antwort: “Naja, er ist ein alter, gebrechlicher Mann, der sein Bestes versucht.”

Ich denke, das ist das positivste Feedback, das ein Künstler – und auch jeder Lifestyle Entrepreneur – bekommen kann: Im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten – und für seine Fans erkennbar – das Beste gegeben zu haben.

Mehr kann man nicht verlangen. Denn: Mehr ist gar nicht möglich.

Querdenken

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Ja, wir wollen querdenken, wir wollen kreativ und innovativ sein. Aber wenn es dann darauf ankommt, dann kommt oft nur ein Querdenken mit angezogener Handbremse raus.

Wir wollen querdenken, aber es ist anstrengend und schwierig. Wir wollen neue Wege einschlagen, aber wir scheuen uns vor dem rauen Wind, der uns dann entgegen bläst. Wir wollen etwas Innovatives versuchen, aber wirklich Zeit und Geld dafür aufwenden? Nein, das wollen wir eher nicht.

Das ist ja auch in Ordnung so. Nur dürfen wir uns dann eben nicht wundern, wenn wir doch nur so mittelmäßig kreativ und innovativ sind wie alle anderen.

Umfeld

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Dein Umfeld wird auf das, was du tust, reagieren.

Mitunter stehen da Beziehungen auf dem Spiel. Mitunter müssen wir zuerst Beziehungen beenden, um das zu tun, was wir eigentlich wirklich tun wollen.

Alles im Leben hat seinen Preis.

Steuern sparen

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Peter Drucker sagt: „Nichts motiviert den modernen Menschen mehr, als eine Chance, Steuern zu sparen.“

Es erstaunt mich immer wieder, wie viel kreative (und mitunter auch kriminelle) Energie Unternehmer*innen entwickeln, wenn sie die Chance wittern, ein paar Euro an steuern zu sparen.

Es ist, als würde unser Hausverstand aussetzen. Wir sollten da wirklich auf der Hut sein.

Es schaut leichter aus

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Es ist hart, Unternehmer*in zu werden, es ist hart, Unternehmer*in zu sein, und es ist hart, Unternehmer*in zu bleiben.

Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer, die ein Unternehmen über mehrere Jahre führen oder geführt haben, verdienen unseren Respekt für diese Leistung.

Es ist nämlich nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht.

Wachstum

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Heute habe ich begriffen: Du brauchst in deinem Lifestyle Business nur dann Steuerungsinstumente (Ziele, Kennzahlen, KPI etc.), wenn du wachsen willst.

Wenn du mit dem Status Quo zufrieden bist, brauchst du keine Minute auf diese Steuerungsinstrumente verschwenden.

Andererseits: Ein Lifestyle Business, das nicht mehr wächst, das sich nicht weiterentwickelt und sich nicht verändert… Wer würde denn so ein Unternehmen haben wollen?

Weak Link Problem

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Ein Gedanke von Anders Indset: Bayern München hat die Champions League 2020 nicht gewonnen, weil sie die herausragenden Spieler oder einen Über-Trainer hatten. Sie haben gewonnen, weil sie das “weak link problem” gelöst haben: Sie hatten in ihrer Mannschaft einfach keine Schwachstelle. Die Mannschaft an und für sich war gut.

Was wir als Lifestyle Entrepreneure davon lernen können: Es ist nicht notwendig, überall herausragend zu sein. Es genügt meistens, in den wichtigen Bereichen “gut genug” zu sein.

Wer keine groben Schwachstellen hat, ist allein dadurch schon auf Erfolgskurs.

Niemand hat auf dich gewartet

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Es ist heilsam, sich als Lifestyle Entrepreneur immer wieder vor Augen zu halten: Die Welt hat nicht auf dich und dein Business gewartet. Im Grunde bist du nur eine*r von hunderten Millionen Unternehmer*innen auf der Welt.

Herausragend bist du erst, wenn du wirklich für jemanden nützlich bist.

Ego

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Kennst du das? Jemand hat einen Auftrag bekommen, den du eigentlich gar nicht wirklich haben willst, für den du eigentlich gar keine Zeit hättest – aber dennoch kränkt es dich, dass es nicht auch dir angeboten wurde?

Die Dinge, die wir nicht haben können, haben eine ganz besondere Anziehungskraft für unser Ego.

Und so kommt es zu dem Paradoxon, dass wir auf etwas neidisch sind, das wir in Wahrheit gar nicht haben wollen.