Tag#Gesellschaft&Politik

Brav

B

Wir Österreicher*innen sind sehr brav.

Wir halten uns an die Regeln. Wir haben meist ein schlechtes Gewissen, wenn wir etwas tun, was vielleicht nicht ganz “sauber” sein könnte. Wir wollen keine Scherereien. Wir wollen nichts falsch machen.

Deshalb üben wir mitunter vorauseilenden Gehorsam. Damit blockieren wir uns jedoch, und wir schränken unsere Handlungsspielräume ein.

“Ask for forgiveness, not permission”, sagen die Amerikaner.

Pessimisten sind lauter

P

Wir Menschen nehmen pessimistische Menschen tendenziell als intelligenter wahr als optimistische.

Eine negative Konzertbesprechung klingt intelligenter als eine positive. Ein Lehrer, der schlechte Noten vergibt, wirkt anspruchsvoller als einer, der eher positiv beurteilt. Ein Unternehmensberater, der vor allem die Fehler aufzeigt, wirkt kompetenter als ein Kollege, der vor allem auf die guten Seiten des Unternehmens fokussiert.

Das ist ein Problem.

Weil wir dadurch nämlich dazu neigen, eher auf die Pessimisten als auf die Optimisten zu hören.

Unpopulär

U

Das Richtige zu tun, ist manchmal unpopulär. Man stößt damit andere Menschen vor den Kopf.

Damit müssen wir leben. Denn: Was wäre die Alternative?

Teil der Lösung sein

T

Selbst der kleinste Beitrag kann am Ende einen enormen Unterschied machen, wenn es um eine clevere, faire und nachhaltige Lösung geht.

“Ich möchte Teil der Lösung sein” darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein.

Es ist ein Aufruf zum Handeln.

Ehrlichkeit (2)

E

Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann ist Ehrlichkeit notwendig.

Wenn wir zueinander und uns gegenüber nicht ehrlich sind, brauchen wir uns nicht wundern, wenn alles bleibt, wie es ist.

Hervorragende Betriebswirte

H

Unser Land braucht hervorragende Betriebswirte. Nicht gute Betriebswirte, sondern hervorragende.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Es gibt viel zu tun.

Gute, also durchschnittliche, Betriebswirte werden diese Herausforderungen nicht lösen. Gute Betriebswirte werden keinen großen Erfolg haben. Wir brauchen sehr, sehr gute Betriebswirte, weil wir sehr, sehr große Räder drehen müssen. Wir brauchen sie wie einen Bissen Brot.

Die Zukunft unserer Welt liegt maßgeblich in den Händen jener jungen Betriebswirt*innen, welche dieser Tage mit ihrem BWL-Studium beginnen.

Wir zählen auf euch!

Böse Leistungsgesellschaft

B

Es ist sehr en vogue, die Leistungsgesellschaft zu kritisieren.

Aber: Was kritisieren wir eigentlich, wenn wir Leistung oder die Leistungsgesellschaft kritisieren?

  • Die Art und Weise, wie wir arbeiten und leisten?
  • Die Ergebnisse, die unsere Leistungen erbringen?
  • Das Wofür?
  • Oder Leistung als solche?

Leistung als solche zu kritisieren, ist keine gute Idee. Wenn wir Dinge verändern wollen, brauchen wir Leistung. Wir wollen ja was bewirken. 

Über das Wie und vor allem das Wozu der Leistung… Das lasst uns gerne neu denken.

[Danke Benjamin Rolff für diesen Gedanken.]

Wertegemeinschaft

W

Lifestyle Business können die verschiedensten Formen annehmen. Auf den ersten Blick haben viele Lifestyle Business nichts miteinander zu tun, ja sie könnten oft konträrer nicht sein.

Und doch haben sie eines gemeinsam. Etwas, das alle Lifestyle Business und alle Lifestyle Entrepreneure miteinander verbindet.

Lifestyle Businesses teilen gemeinsame Werte. Sie sind eine Wertegemeinschaft.

Wirkungskreis

W

Es ist leicht, sich über Dinge zu beschweren, die man nicht ändern kann.

Wesentlich schwieriger ist es, darüber nachzudenken, was man aus den Möglichkeiten rausholen kann, die man hat. Also zu schauen, was im eigenen Wirkungskreis liegt, und diese Sachen dann konsequent, Schritt für Schritt zu verbessern.

Das Schwierige dabei ist nämlich, dass man für die Möglichkeiten im eigenen Wirkungskreis Verantwortung übernehmen kann – und muss. Wenn du da nichts weiter bringst, liegt es an niemand anderem außer dir.

Da ist es dann doch oft bequemer zu sagen: “Ich würde ja gerne, aber…”