AutorGünter Schmatzberger

Verschwendung

V

Verschwendung ist in deinem Business alles, was du kaufst, aber nicht verwendest.

Und alles, was du verwendet, aber dir keine Freude bereitet, verschwendet nicht nur dein Geld, sondern auch deine Lebenszeit.

Fachkolleg*innen

F

Der Austausch mit Fachkolleg*innen ist unglaublich bereichernd und wertvoll.

Sie teilen ähnliche Interessen, Erfahrungen und Probleme. Sie verstehen, was man meint, ohne lange Erklärungen. Sie können Tipps geben, Perspektiven aufzeigen, Relationen herstellen.

Sich Zeit für einen Austausch unter Kolleg*innen zu nehmen, auch wenn das auf den ersten Blick nicht “produktiv” scheint, ist ein Investment, das 10x-Return bringt.

Projektion

P

Ich kenne die Falle, und trotzdem tappe ich regelmäßig hinein:

Ich projiziere – viel öfter, als mir lieb ist – meine eigenen Erfahrungen auf die Gründer*innen, die ich berate.

Nicht nur die schlechten Erfahrungen, sondern auch die guten.

Das macht es allerdings nicht besser.

Warum > Wie

W

Es fehlt nicht an Informationen. Es fehlt nicht mal an Wissen. Es gibt mehr als genug Möglichkeiten zu lernen, wie man etwas machen kann.

Wovon es viel weniger gibt, ist Klarheit. Nämlich Klarheit darüber: Warum sollte ich das tun? Nicht wie etwas zu tun ist, sondern was man überhaupt tun soll – und warum!

Nicht alles, was man tun kann, ist auch sinnvoll.

Am Anfang

A

Einfach, einfach, einfach! 

Nicht zu kompliziert denken, keine zu hohen Ansprüche haben, die Latte am Anfang nicht zu hoch legen, nicht zu viel auf einmal wollen.

Wenn du etwas kompliziert angehst, dann summiert sich die Komplexität nicht nur über die Zeit, sie potenziert sich! Und dann verlierst du die Freude an deinem Lifestyle Business, weil es dir zu kompliziert geworden ist.

Das bringt gar nichts. 

Spannend

S

Es ist eine beachtliche Leistung, einen Blog, einen Podcast, einen YouTube-Kanal oder einen Newsletter zu starten. Das braucht Mut und Engagement.

Noch beachtlicher ist es, diesen Blog, Podcast, YouTube-Kanal oder Newsletter über eine lange Zeit regelmäßig zu bespielen. Das braucht Disziplin und Vertrauen.

Am aller beachtlichsten ist es, wenn man es schafft, diesen Blog, Podcast, YouTube-Kanal oder Newsletter über viele Jahre interessant und spannend zu halten. Auch langjährigen Followern immer wieder was Neues zu bieten, nicht nur more of the same.

Hut ab vor allen Kreativen da draußen, die das schaffen.

Erfolg = überleben

E

Viele Gründer*innen, die ein Lifestyle Business gründen, unterschätzen, wie lang es dauern kann, bis das Business Fahrt aufnimmt.

Es ist natürlich möglich, dass das Lifestyle Business ab dem ersten Tag erfolgreich ist und von Anfang an den gewünschten Cash Flow erzeugt. Aber sicher ist das nicht. Meine Erfahrung sagt: Es ist nicht mal sehr wahrscheinlich.

Viel wahrscheinlicher ist, dass es zwei bis drei Jahre dauert, bis aus einer guten Geschäftsidee auch ein erfolgreiches und lukratives Business geworden ist.

Während dieser Zeit gilt Seth Godin Merksatz für Bootstrapper: Surviving is succeeding.

Putzhilfe

P

93% der Österreicher*innen putzen selbst.

Einer der Hauptgründe, von 25% genannt: „Niemand putzt so gut wie ich.“

Ja, wenn es denn wenigstens so wäre!

Helfen

H

Als Berater hilft man nicht nur, wenn man auf jede Frage die richtige Auskunft parat hat.

Manchmal ist die beste Hilfe zu sagen, dass man die Antwort nicht weiß – aber dass man jemanden kennt, der viel besser helfen kann.

Und dass man gerne bereit ist, den Kontakt herzustellen.

Nicht zuhören

N

Es ist mir beinahe körperlich unmöglich, jemandem zuzuhören, der nicht zuhören kann.

Schicksalsgemeinschaft

S

Wir Lifestyle Entrepreneure sind nicht nur eine Wertegemeinschaft, wir sind auch eine Schicksalsgemeinschaft. Wir teilen nicht nur gemeinsame Werte, sondern wir teilen auch unsere Leiden.

Die Probleme von Lifestyle Businesses sind sich sehr ähnlich, egal wie unterschiedlich die Branchen oder Produkte auch sein mögen.

Es würde lohnen, wenn Lifestyle Businesses mehr zusammenarbeiten. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Wirklich um Rat fragen

W

Wenn du jemanden um Rat fragst, musst du alle Schwachstellen deiner Idee offen legen, damit der Rat tatsächlich Wert für dich haben kann.

Wenn du jemanden um Rat fragst, aber in Wirklichkeit keine Kritik hören willst, sondern nur dessen Zustimmung oder Schulterklopfen haben willst, hältst du nicht nur dich selbst zum Narren, sondern auch den Menschen, der dir wertvolles Feedback geben würde, wenn du es ihm/ihr erlauben würdest.

Es braucht echten Mut, wahrhaftig um Rat zu fragen.

Lügenfasten

L

Wir sind gerade in der Fastenzeit. Wie wäre es mit folgender Idee:

Versuchen wir doch mal, bis Ostern ohne Lügen auszukommen. Die Wahrheit zu sagen. Auch kein Lügen durch Weglassen. Einfach immer die Wahrheit, auch wenn es unbequem ist.

Vielleicht kommen wir drauf, dass die Wahrheit zu sagen so befreiend ist, dass wir gar nicht mehr damit aufhören wollen.

Wertegemeinschaft

W

Lifestyle Business können die verschiedensten Formen annehmen. Auf den ersten Blick haben viele Lifestyle Business nichts miteinander zu tun, ja sie könnten oft konträrer nicht sein.

Und doch haben sie eines gemeinsam. Etwas, das alle Lifestyle Business und alle Lifestyle Entrepreneure miteinander verbindet.

Lifestyle Businesses teilen gemeinsame Werte. Sie sind eine Wertegemeinschaft.

Helfen lohnt

H

Zu helfen ist an und für sich lohnend, Hilfe zu geben ist an und für sich wertvoll.

Hilfsangebote, die tatsächlich hilfreich für Andere sind, werden immer belohnt werden – nicht ausschließlich, aber auch finanziell.

Wenn wir Lifestyle Entrepreneure lernen, echt und konsequent und überdurchschnittlich hilfreich zu sein, brauchen wir uns um den geschäftlichen Erfolg unserer Lifestyle Businesses nicht mehr groß sorgen.

Immer

I

Es gibt nichts, das immer funktioniert.

Punkt.

Nützlich

N

Wie wäre es, wenn wir nicht mehr über richtig oder falsch diskutieren würden?

Sondern nur mehr darüber, ob es nützlich ist?

Wäre das für dich nützlich?

Angst vor der Haftung

A

Was ist, wenn ich was tue und dann schuld bin, wenn es nicht klappt?

Und diese Schuld haftet dann für immer an mir, die trage ich mit mir herum. 

Das lässt mich mitunter lieber gar nichts machen. Oder die Variante mit dem geringsten Risiko.