AutorGünter Schmatzberger

Leseliste: Bücher, die ich 2025 gelesen habe

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  1. Aaron Hurst: The Purpose Economy (Meine Notizen)
  2. Christian Uhle: Wozu das alles?
  3. Götz Werner: Womit ich nie gerechnet habe (Meine Notizen)
  4. Felix Hoch: Schwellen der Transformation
  5. Monika Birkner: Erfolgreich als SOLO Unternehmer (Meine Notizen)
  6. Pero Micic: Wie wir uns täglich die Zukunft versauen (Meine Notizen)
  7. Gerhard Drexel: Auf den Spirit kommt es an (Meine Notizen)
  8. Jane Ward: Nicht schwul
  9. Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Apokryphen (Meine Notizen)
  10. Bernhard Kuntz: Die Katze im Sack verkaufen (Meine Notizen)
  11. Matthias Horx: Das Zukunfts-Manifest
  12. Seth Godin: Graceful (Meine Notizen)
  13. Geoff Burch: Go it Alone! (Meine Notizen)
  14. Benjamin Stevenson: Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen
  15. Ken Mogi: Ikigai (Meine Notizen)
  16. Hartmut Rosa, Wolfgang Endres: Resonanzpädagogik
  17. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 1: Von Idioten umzingelt
  18. Paolo Coelho: The Alchemist (Meine Notizen)
  19. Holger Lindemann / Christiane Rosenbohm: Die Metaphern-Schatzkiste
  20. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 2: Gibt’s Probleme?
  21. Jeff Kinney: Ruperts Tagebuch: Zu nett für diese Welt!
  22. Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott. Band 1.
  23. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 3+4
  24. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 7: Dumm gelaufen
  25. Andreas Schutti mit Daniel Gerber: Discokönig
  26. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 8: Echt übel
  27. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 9: Böse Falle
  28. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 10: So ein Mist!
  29. Dalai Lama: Ratschläge des Herzens (Meine Notizen)
  30. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 11: Alles Käse!
  31. Andre Gorz: Wissen, Wert und Kapital (Meine Notizen)
  32. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 12: Und Tschüss!
  33. Thomas Stipsits: Allerheiligen Fiasko
  34. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 13: Eiskalt erwischt!
  35. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 5: Geht’s noch?
  36. Seth Godin: Tribes (Meine Notizen)
  37. Jeff Kinney: Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten
  38. Elke Heidenreich: Altern (Meine Notizen)
  39. Alexej Nawalny: Patriot – Meine Geschichte (Meine Notizen)
  40. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 6: Keine Panik!
  41. Roman Kmenta: Grow
  42. Michael A. Singer: Die unbändige Seele
  43. Jeff Kinney: Gregs Tagebuch Band 14: Voll daneben
  44. Geoff Burch: Writing On The Wall
  45. Nadia Shehadeh: Anti-Girlboss
  46. Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen
  47. Markus Gabriel: Gutes tun
  48. Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Klassiker
  49. Jeff Kinney: Rupert präsentiert: Ein echt wildes Abenteuer
  50. Marc Elsberg: Gier
  51. Daniel Glattauer: Die Liebe Geld
  52. Asterix in Lusitanien
  53. Julia Shaw: Bi

[Meine Leselisten 2024, 2023, 2022 und 2021]

Running Sushi

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Das Essen fährt portionsweise auf Tellern an meiner Nase vorbei. Ich brauche nur noch die Hand ausstrecken und zugreifen.

Das kommt meinem Kindheitstraum, einmal im Schlaraffenland zu leben, schon verdammt nahe.

Und das um 85 Euro für die ganze Familie.

Klar, man kann sagen: Das ist viel Geld für ein Mittagessen.

Aber in Wahrheit ist es ein echtes Schnäppchen für dieses unglaubliche Gefühl von Abundance, Reichtum und Luxus.

Wie im Märchen!

Dein letztes Geschäftsjahr

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Wir Solopreneure bauen unsere kleinen Imperien auf, als wären sie für die Ewigkeit. Optimieren die Conversion Rate, feilen am perfekten Funnel, diskutieren über Positionierung und Messaging. Als ob das alles bleiben würde. 

Die unbequeme Wahrheit: In dreißig, spätestens fünfzig Jahren interessiert sich niemand mehr für deinen LinkedIn-Content. Deine sorgfältig kuratierten Testimonials? Vergessen. Dein “zeitloser” Evergreen-Kurs? Ein digitales Fossil.

Was bleibt dann? Vielleicht die eine Idee, die du jemandem mitgegeben hast. Der eine Impuls, der tatsächlich etwas verändert hat. Aber dein Business-Konstrukt, dein Solo-Business mit all seinen Prozessen und Systemen?

Deine Ich-AG wird vergehen — und zwar schneller, als du glaubst.

Ein kleiner Irrtum

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In der “Radio Bayern 1” Erweiterung des Spiels Hitster ist ein Fehler.

Die Karte mit Angry von den Rolling Stones ist auf 1973 datiert. Tatsächlich ist das Lied 2023 erschienen. Wahrscheinlich gab’s bei der Produktion eine Verwechslung mit dem Song Angie, der tatsächlich 1973 herausgekommen ist.

Keine große Sache, könnte man meinen. Kann ja mal passieren bei 150 Spielkarten.

Aber für mich als Spieler ist damit ein Problem entstanden: Mein Misstrauen ist geweckt.

Denn: Wenn eine Karte falsch ist, wie viele andere sind es dann auch?

Empire Of The Sun: Ask That God (2025)

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Album der Woche: KW 52 // Dezember 2025

Kontext: Keine Ahnung, wie ich auf die Idee gekommen bin, mir dieses Album anzuhören.

Playlist-Tipps: keine

Fazit: Nö, das war ein Flop. Mit der Musik kann ich gar nichts anfangen. Berührt mich nicht, beschwingt mich nicht, tut einfach gar nichts für mich. Kann man getrost vergessen.

Wertung: 0 Sterne

Der Lotto-Sechser

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„If I won the lottery, I‘d be chronically offline“, sagt Maggie Patterson.

Und du?

Ist offline sein (zu können) der neue ultimative Luxus?

Die zweite Frage

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Wir leben in einer Zeit, in der die Frage Was bringt mir das? die wichtigste zu sein scheint.

Die zweite Frage – Was für ein Mensch möchte ich sein? – wird hingegen oft nicht gestellt. Und wenn, dann wird sie als naiv belächelt..

Aber: Menschen sind sehr wohl fähig, von sich aus das Richtige zu tun. Nicht weil es sich rechnet, sondern weil sie sich dafür entscheiden. Weil Menschen im Grunde gut sind.

Meine Hoffnung in der Weihnachtszeit ist, dass sich mehr Menschen diese zweite Frage stellen. Im Solo-Business und im Leben an sich.

Die stille Zeit

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Die Weihnachtszeit bringt das Bedürfnis nach Rückzug. Abstand gewinnen, nachdenken, sich sammeln.

Aber: Die gemütliche Couch im Wohnzimmer gibt dir keine Antworten über dein Leben. Sie gibt dir nur deine eigenen Gedanken zurück.

Die Welt da draußen – Menschen, Begegnungen, echte Gespräche – geben dir die Antworten, die du suchst.

Alle Jahre wieder

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Alle Jahre wieder kommt das Christuskind

Auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.

Das ist keine Kleinigkeit. 

Alle Jahre wieder.

Ein Weihnachtswunsch

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Heute möchte ich einen Aufruf von Joscha Sauer von Nichtlustig.de teilen:

Für Künstler und Künstlerinnen ist es momentan nicht leicht. Für andere Berufsgruppen sicher auch nicht, aber diese hier steht mir eben besonders nah. Für viele kreative Dinge gibt es leider kein funktionierendes Geschäftsmodell mehr, und durch bekloppte Algorithmen und eine Flut von KI-generiertem Quatsch wird es immer schwieriger, als Künstler überhaupt gesehen oder gehört zu werden.

Daher meine Bitte zum Ende des Jahres:

Unterstützt einen Künstler oder eine Künstlerin, deren Arbeit Ihr mögt. Und damit meine ich nicht unbedingt mich.

Viele Kollegen und Kolleginnen nutzen Patreon, Steady oder andere Plattformen, über die Ihr sie unterstützen könnt. Gerade bei Berufen, die kein konstantes Einkommen bringen, ist das eine tolle Möglichkeit, das Leben etwas planbarer zu machen.

Und ansonsten kann man natürlich auch dadurch unterstützen, dass man Tickets für eine Show, ein Buch oder ein Shirt kauft. Alles hilft und zeigt, dass Euch etwas an menschengemachter Kunst liegt.

Ich bin mir sicher, dass es auch für Euch Musiker, Comedians, Zeichner, Podcaster und andere Künstler gibt, deren Arbeit Euer Leben bereichert. Und die sich gerade in Zeiten von KI freuen, wenn das gewürdigt wird. Selbst wenn es nur ein bisschen ist.

Ich habe heuer Joscha Sauer, Andreas Sator und Andrew Hickey unterstützt.

Und du?

Achtung: Geschenk!

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Im aktuellen brand eins gibt es gerade sehr leiwande Artikel über die Geschenke-Ökonomie und ihre Tücken.

Denn: Geschenke können für den Beschenkten sehr teuer werden – selbst, wenn der Schenkende die besten Absichten hat. Darüber habe ich schon mal gebloggt.

Ein aktuelles Beispiel kommt von Philipp Maderthaner, der mir in seinem Newsletter schreibt:

Ich unterstelle Philipp Maderthaner nichts als die besten Absichten, und dennoch weiß ich: fragphilipp.ai ist für mich nicht kostenlos, egal was er sagt.

Denn: Mit jeder Frage, die ich dem KI-Philipp stelle, lernen KI und Philipp von mir. Ich gebe ihnen kostenlose Informationen von mir. Sie erfahren, was mich beschäftigt, und sie können (und werden) diese Daten dazu nutzen, mir an anderer Stelle kostenpflichtige Angebote zu machen.

Das ist nicht an und für sich verwerflich. So funktioniert Online-Business. Aber gerade im Online-Business sollten wir sehr achtsam sein, wenn uns etwas gratis angeboten wird.

Der Solo-Entwicklungsprozess

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Selbständigkeit als Grafikdesigner:in ist nicht das Gleiche wie Unternehmerin sein – so wird oft argumentiert.

Man müsse sich aus der Selbständigkeit erst hin zum Unternehmertum entwickeln. Damit reduziere man das Risiko, weil man nicht mehr nur von der einen Dienstleistung abhängig ist.

Es stimmt schon: Wer nur seine Zeit gegen Geld tauscht, hat ein fragiles Modell.

Aber: Solopreneure lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Manche wollen Dienstleister:innen bleiben. Andere bauen durchaus komplexe Geschäftsmodelle – mit Produkten, Reichweite, mehreren Einkommensströmen.

Die Frage ist nicht, ob man sich “entwickeln” muss. Die Frage ist, was man will.

Der Türöffner

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Catharina Bruns sagt: Durch die Digitalisierung hat sich der Zugang zum Unternehmertum demokratisiert. Das ist ein Riesenschritt hin zu einer neuen Arbeitswelt.

Warum? Weil heute weniger Startkapital notwendig ist. Der Einstieg ist einfacher möglich geworden – und zwar für viel mehr Menschen als früher. Das verändert fundamental, wer überhaupt unternehmerisch tätig werden kann.

Man muss auch nicht sofort kündigen, um sich unternehmerisch auszuprobieren. Das war in der Generation meiner Eltern noch anders. Selbständigkeit muss heute kein Sprung ins kalte Wasser mehr sein.

Allerdings: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Österreich sind leider nicht auf der Höhe der Zeit. Die nebenberufliche Selbständigkeit wird einem nicht gerade leicht gemacht, Stichwort doppelte Sozialversicherung SVS/ÖGK, niedrige Gewinngrenzen bei der Ausnahme aus der Vollversicherung etc.

Da gäbe es viel zu wünschen für Weihnachten.

Die innere Erlaubnis

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Unlängst hatte der wunderbare Bernhard Reingruber seinen ersten Buch-Launch. Großartiger Abend, über 100 Gäste, echte Resonanz.

Trotzdem, sagt er, brauchte er zwei Tage, bis er sich über diesen gelungenen Abend freuen konnte.

Der Grund: Seine innere Story, gelernt von seinem Vater: Den Kopf nicht rausstrecken, sich nicht exponieren, schon gar nicht mit eigenen Ideen.

Manche Kapazitätsgrenzen liegen nicht in unseren Fähigkeiten, sondern in dem, was wir uns erlauben.

[PS: Das Buch Von Bullshit zu Berührung kann ich als Weihnachtsgeschenk wärmstens empfehlen! Danke für’s Teilen deiner Storys, Bernhard!]

Westernhagen: Das eine Leben (2022)

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Album der Woche: KW 51 // Dezember 2025

Kontext: Ich mag MMW und seine exzentrische Art seit den 1990er-Jahren.

Playlist-Tipps: Ich will raus hier // Die Wahrheit

Fazit: Dieses Album ist Westernhagens Corona-Album. Es ist nicht unbedingt gut gealtert, und auch die eingängigen Songs sind dünn gesägt. Dies und der Umstand, dass deutsche Songs mich vom Arbeiten eher ablenken, machen “Das eine Leben” zu keinem so leiwanden Begleiter im vorweihnachtlichen Homeoffice.

Wertung: ⭐️

Das Budget ist schon da

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Der Unterschied zwischen B2B (Business to Business) und B2E (Business to Entrepreneur, also wenn du mit Selbstständigen, Freelancer:innen etc. arbeitest) ist nicht nur die Personengruppe. Es gibt einen fundamentalen Unterschied im Geschäftsmodell.

Bei B2B verwalten deine Gesprächspartner:innen meist ein vordefiniertes Budget. Die Frage ist nicht, ob sie Geld ausgeben, sondern für wen sie das Budget verwenden. Sie werden sicher jemanden beauftragen. Das Geld ist da, die Entscheidung steht fest. Es geht “nur” mehr darum, dass sie das Geld bei dir ausgeben.

Bei B2E ist die Frage nicht, für was oder an wen gezahlt wird, sondern erstmal ob überhaupt. Deswegen kommt B2E-Marketing oft so pushy rüber: Du brauchst Funnels! Eine Personal Brand! Diese Methode garantiert dir Erfolg! Weil die Selbständigen erst mal davon überzeugt werden müssen, überhaupt Geld auszugeben, müssen permanent Probleme geweckt, Dringlichkeit geschürt, FOMO erzeugt werden.

Das ist anstrengend.

Im B2B läuft das anders. Die grundsätzliche Entscheidung fürs Geldausgeben ist bereits gefallen.

Das ändert alles.

[Danke Katrin Gildner für diesen Gedanken.]

Highstreet-Ethos in Zeiten der Wall-Street-Dominanz

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Es ist hilfreich, vor Augen zu behalten, dass es zwei grundverschiedene Arten von Unternehmertum gibt.

Da ist die Highstreet – der ehrliche Kaufmann, der seine Waren auf der Hauptstraße anbietet. Man kennt sich, man vertraut sich, man trägt Verantwortung füreinander. Der Greißler ums Eck, die Schneiderin drei Häuser weiter, der Installateur aus dem Bezirk. Sie alle leben mit ihrer Community, nicht von ihr.

Und dann ist da die Wall Street. Gordon Gecko und seine Bros. Denen ist alles wurscht außer der Gewinn. Sie kennen keine Gesichter, nur Zahlen. Keine Verantwortung, nur Rendite.

Das Problem: Oft werden alle Unternehmer:innen über denselben Kamm geschoren. Du machst dich selbständig? Musst wohl ein gieriger Kapitalist sein. Du hast Angestellte? Sicher beutest du sie aus. Du machst Gewinn? Bestimmt auf Kosten anderer. 

Das ist natürlich ein Riesenblödsinn. Der Bäcker, der um vier Uhr morgens aufsteht, damit die Leute frische Semmeln haben, ist kein Hai. Die Beraterin, die ihren Kund:innen ehrlich hilft, ist keine Heuschrecke.

Wir schaden uns alle, wenn wir aufhören, zwischen Highstreet und Wall Street zu unterscheiden. Wenn ehrliche Kaufleute wie Ausbeuter behandelt werden, verlieren wir mehr als nur ein paar Geschäfte. Wir verlieren das Vertrauen in die Idee, dass Unternehmertum auch Verantwortung bedeuten kann. Dass es möglich ist, erfolgreich und anständig zu sein.

Dass man Geld verdienen kann, ohne seine Seele zu verkaufen.

[Danke Tad Hargrave für diesen Gedanken.]

Die Naheliegend-Falle

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Das Naheliegende ist nicht immer das Richtige.

Beispiel: Der Stundensatz als Basis deines Pricing scheint logisch. Als Angestellte:r hast du Gehalt für Zeit bekommen, also überträgst du dieses Modell auch in die Selbständigkeit.

Aber: Selbständigkeit folgt anderen Gesetzen.

Was naheliegend erscheint, kann dein Business gefährden.

Die Ausstellung und das Business

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Unlängst war ich in der Michaelina Wautier-Ausstellung im KHM. Und dabei ist mir folgender Gedanke gekommen:

Man kann eine Ausstellung konsumieren, oder man kann sie genießen. Man kann durch die Räume zischen, oder man kann sich wirklich auf ein Bild einlassen.

Aber: Sich einlassen braucht Zeit. Genau wie ein stimmiges Solo-Business.

Du kannst Kund:innen abarbeiten, oder du kannst mit ihnen arbeiten. Du kannst Projekte durchziehen, oder du kannst sie verwirklichen. Du kannst Entscheidungen fällen, oder du kannst sie reifen lassen.

Das Problem: Wir haben uns an ein hohes Tempo gewöhnt. Newsletter überfliegen statt lesen. Social Media durchscrollen statt interagieren. Content mit KI raushauen statt überlegen: Was ist wirklich nützlich?

Die wirklichen wichtigen Dinge brauchen Zeit und Hingabe, um gut zu werden – im Business wie in der Kunst..

Die unbequeme Wahrheit

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Marketing hilft nicht, wenn du nicht besser bist.

Positionierung hilft nicht, wenn du nicht besser bist.

Sichtbarkeit hilft nicht, wenn du nicht besser bist.

“Besser sein” bedeutet: Wer dich bucht, bekommt ein besseres Ergebnis als woanders. Das ist der einzige Wettbewerbsvorteil, der wirklich Substanz hat. Alles andere – deine Story, deine Brand etc. – ist Dekoration. Nett, aber nicht entscheidend.

Die Frage ist also nicht: “Wie positioniere ich mich?”, sondern die entscheidende Frage lautet: “Wo bin ich tatsächlich besser als andere?”

Und wenn die Antwort “nichts” lautet: Dann arbeite daran. Nicht an deinem Marketing.