Seth Godin sagt: When you name an idea, you earn power over how you will engage with it.
Wer seiner Idee einen Namen gibt, definiert den Diskurs darüber. Seth Godin hat mit “Permission Marketing” nicht einfach einen Begriff beschrieben. Er hat sich damit die Deutungshoheit über eine ganze Denkrichtung gesichert. Und jede:r, der oder die über diese Art des Marketings spricht, kommt an seinem Begriff nicht vorbei.
Unbenannte Ideen verschwimmen. Sie werden von anderen definiert, umgedeutet, mitunter sogar vereinnahmt. Benannte Ideen hingegen bleiben bei dir. Sie sind greifbar, zitierfähig, verteidigungsfähig. Du bestimmst, was sie bedeuten und was nicht. Du kontrollierst die Konversation darüber.
Viele Solopreneure denken, ihre Arbeit würde für sich sprechen. Aber: Wer seine Ideen nicht benennt, überlässt anderen die Definitionsmacht.
Das ist keine Bescheidenheit, das ist eine verpasste Chance.